U-Boot-Klasse XIX
| Schiffsdaten | |
| Schiffsart | Jagd-U-Boot |
| Schiffsklasse | Seewolf-Klasse |
| Einheiten: | 20 gebaut, 20 in Dienst |
| Dienstzeit: | seit 19ZZ |
| Schiffsmaße und Besatzung | |
| Länge: | 110 m |
| Breite: | 10 m |
| Tiefgang: | 9,5 m |
| Verdrängung: | 6.300 Tonnen aufgetaucht 7.000 Tonnen getaucht |
| Tauchtiefe: | ca. 300 Meter |
| Besatzung: | 132 Mann (14 Offiziere) |
| Maschine: | Druckwasserreaktor (35.000 PS) Notdieselmotor |
| Geschwindigkeit: | 30+ kn getaucht |
| Propeller: | Sichelblatt-Propeller |
| Bewaffnung | |
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| Sensoren | |
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| Elektronik | |
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Das Standard-Atom-U-Boot der Kaiserlichen Marine. Sie dienen in jeder Flugzeugträgerkampfgruppe als Geleitschutz, können jedoch auch für Angriffe auf Landziele und zur Aufklärung eingesetzt werden. So gehören einer Flugzeugträgerkampfgruppe für gewöhnlich zwei U-Boote an, die zusammen mit den Schiffen des Überwassergeleitschutzes (mehreren Kreuzern und Zerstörern) und Helikoptern nach Unterwasserzielen suchen. Die U-Boote operieren dabei außerhalb des Ringes der Geleitschutzschiffe, wobei meist ein U-Boot vorausfährt, während das andere sich zurückfallen lässt und im Kielwasser der Gruppe nach Verfolgern sucht. Eine andere Taktik ist, dass beide Boote vor der Kampfgruppe fahren, eines jeweils vorsprintet, stoppt und für einen gewissen Zeitraum auf Bedrohungen lauscht, während das zweite Deckung gibt. Die beiden U-Boote wechseln sich in ihrer Aufgabe bei diesem Verfahren regelmäßig ab.
Die U-Boote der Seewolf-Klasse sind sogenannte Jagd-U-Boote. Ihre Aufgabe kann es sein, feindliche Raketen-U-Boote zu beschatten und im Falle eines drohenden Atomangriffs zu versenken. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind die Foto-, Funk- und Sonar-Aufklärung und die Durchführung geheimdienstlicher Einsätze wie zum Beispiel Kommandounternehmen. Für optimale Ergebnisse müssen die Boote sehr nah an die Küste fahren und dabei auch Hoheitsgewässer souveräner Staaten verletzen. Eine weitere Aufgabe ist die Foto-Aufklärung neuer Einheiten ausländischer Marinen sowie die akustische Aufklärung, etwa dem Aufnehmen von Schraubengeräuschen und die Aufzeichnung von Schiffsgeräusch-Profilen. Außerdem sind die Boote der Klasse geeignet, Sondereinheiten vor fremden Küsten abzusetzen und nach der Mission wieder aufzunehmen.
Entwicklung
Technik
Rumpf
Antrieb
Bewaffnung
Elektronik
Besatzung
Weiterentwicklungen
Einheiten, Geschwader und Standorte
Baujahre 1913-1953: U-Boot-Klasse I - U-Boot-Klasse II - U-Boot-Klasse III - U-Boot-Klasse IV - U-Boot-Klasse V - U-Boot-Klasse VI - U-Boot-Klasse VII - U-Boot-Klasse VIII - U-Boot-Klasse IX - U-Boot-Klasse X - U-Boot-Klasse XI - U-Boot-Klasse XII - U-Boot-Klasse XIII - U-Boot-Klasse XIV - U-Boot-Klasse XV
Baujahre 1954-heute: U-Boot-Klasse XVI - U-Boot-Klasse XVII - U-Boot-Klasse XVIII - U-Boot-Klasse XIX - U-Boot-Klasse XX - U-Boot-Klasse XXI
Strategische Unterseeboote: SU-Klasse 1 - SU-Klasse 2 - Hohenburg-Lohe-Klasse
Sonstige: Einzelne U-Boot-Projekte (1906-1913) - Bucellarii-Klasse - Mare-Klasse