T04
| Allgemeines | |
| Bezeichnung: | T04 "Schwertfisch" |
| Waffenkategorie: | Schwergewichtstorpedo |
| Hersteller: | verschieden |
| Technische Daten | |
| Länge: | Bis zu 7 Meter je nach Anzahl der Batterien |
| Durchmesser: | 533 Millimeter |
| Gefechtsgewicht: | 1370 Kilogramm (max.) |
| Antrieb: | Permanentmagneterregter Synchronmotor (275 kW) an gegenläufigen Schrauben, bis zu 4 Silberoxid-Zink-Batterien |
| Geschwindigkeit: | 50 Knoten (92,6 km/h) |
| Reichweite: | 50 Kilometer, erhöht sich bei reduzierter Geschwindigkeit |
| Ausstattung | |
| Gefechtskopf: | 255 Kilogramm (PBX, Hexogen/Aluminium) |
| Zielortung: | Passives/Aktives Mehrfrequenz-Torpedo-Sonar |
| Waffenplattformen: | Fernsteuerung über Glasfaserkabel |
| Lenkung: | Primär U-Boote |
Der Standart-Torpedo der Kaiserlichen Marine wurde 2003 auf den ersten Einheiten eingeführt und ersetzt den T73 Zander.
Der T04 "Schwertfisch" ist ein lichtleitergelenkter Mehrzwecktorpedo zur Bekämpfung von Überwasser- und Unterwasserzielen. Die vom Lichtwellenleiter erzielte Informationsdichte ist dabei zehnmal höher als bei den Kupferleitungen, die bislang bei Torpedos eingesetzt wurden. Außerdem sind Lichtwellenleiter schwerer von außen zu beeinflussen oder zu stören.
Er kann sowohl von Überwasserschiffen als auch von U-Booten aus eingesetzt werden. Seine Einsatztiefe beträgt bis zu 300 m. Der Zusammenbau erfolgt je nach Einsatzerfordernissen und Auftrag wahlweise mit ein bis vier ZnAgO-Kompakt-Batterien. In der Standardkonfiguration mit vier Batterien hat der Torpedo mit Drahtkassette eine Länge von sieben Metern. Angetrieben wird er durch einen Permanentmagnetmotor. Ist der Lichtwellenleiter ausgelaufen, steuert die Bordelektronik des Torpedos den Angriff. Der Torpedokopf enthält die beiden Sensoren, das Torpedosonar und den Kielwassersensor. Mit diesen passiven und aktiven Sensoren begibt sich der Torpedo auf die Suche nach seinem Ziel. Sollte der Torpedo das Ziel verfehlen, kann die Elektronik einen zweiten Angriff steuern. Die Entdeckungswahrscheinlichkeit des extrem leise laufenden Torpedos ist sehr gering. Damit der Start keinen Lärm macht, wird der Torpedo geräuschlos mit Wasser aus dem Rohr gedrückt. Erst dann beginnen die zwei Schrauben zu laufen.
Durch sein modulares Konzept ist er auch für die Zukunft weiter ausbaufähig und modifizierbar. Bei entsprechendem Umbau und Einbau eines speziellen Nutzlastmoduls ist sogar eine Verwendung als Unterwasserdrohne möglich.