Werthen-Klasse: Unterschied zwischen den Versionen
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Erste Planungen für einen Flugzeugträger, der alle bisherigen Träger in ihren Ausmaßen weit übertreffen sollten, einen so genannten „Großträger“, wurden bereits in den späten 40er Jahren angestellt. 1956 kam ein erster dieser Großträger zur Flotte, der der heutigen Werthen-Klasse sehr ähnlich war. | Erste Planungen für einen Flugzeugträger, der alle bisherigen Träger in ihren Ausmaßen weit übertreffen sollten, einen so genannten „Großträger“, wurden bereits in den späten 40er Jahren angestellt. 1956 kam ein erster dieser Großträger zur Flotte, der der heutigen Werthen-Klasse sehr ähnlich war. | ||
| − | 1962 wurde dann der erste Träger der [[Kaiserreich-Klasse]] in Dienst gestellt. Aus den bisherigen Erfahrungen wurde ein Konzept für die Werthen-Klasse erwarbeitet, die mit einem nuklearen Antrieb ausgestatten sein sollte. Der neue Antrieb sollte Platz sparen und durch den Wegfall der ölgefeuerten Dampfkessel eine praktisch unbegrenzte Reichweite der Schiffe ermöglichen. 1968 gab das OKM die Freigabe für die Entwicklung der Werthen-Klasse. Hierfür konnte man bereits auf Erfahrungen aus dem Bau der [[Haxagon-Klasse]] zurückgreifen, denn die Kaiserliche Marine kooperierte hierbei mit der Haxagonesischen Marine. | + | 1962 wurde dann der erste Träger der [[Kaiserreich-Klasse]] in Dienst gestellt. Aus den bisherigen Erfahrungen wurde ein Konzept für die Werthen-Klasse erwarbeitet, die mit einem nuklearen Antrieb ausgestatten sein sollte. Der neue Antrieb sollte Platz sparen und durch den Wegfall der ölgefeuerten Dampfkessel eine praktisch unbegrenzte Reichweite der Schiffe ermöglichen. 1968 gab das OKM die Freigabe für die Entwicklung und den Bau der Werthen-Klasse. Hierfür konnte man bereits auf Erfahrungen aus dem Bau der [[Haxagon-Klasse]] zurückgreifen, denn die Kaiserliche Marine kooperierte hierbei mit der Haxagonesischen Marine. |
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Flugzeugträger im Allgemeinen sind das Mittel der Wahl, um militärische Präsenz auch weit entfernt der Heimat zeigen zu können. Somit sind sie entscheidend für die Sicherung dreibürgischer Interessen im Ausland. Mit Flugzeugträgern kann die Kaiserliche Marine vor jeder Küste eine Drohkulisse aufbauen, die mit ihrem Wirkungskreis weit in das Zielland hineinreicht, um die Interessen des Reiches durchzusetzen, ohne auf andere Staaten in der Region angewiesen zu sein, die ihr Territorium für Truppenaufmärsche oder Zwischenlandungen zur Verfügung stellen müssten. Dies gilt umso mehr für die nukleargetriebenen Werthen-Träger, da diese weniger auf Versorgung mit Treibstoff und damit auf Marinebasen angewiesen sind. Sie dienen damit als modernes, global verwendbares Pendant zur Kanonenbootpolitik des 19. Jahrhunderts. Die Drohkulisse wirkt umso stärker, da die Kampfgruppe besser ausgerüstet ist als die gesamte Marine kleinerer Staaten und das Bordgeschwader mancher nationalen Luftwaffe überlegen ist. Auch seerechtlich können solche Staaten nichts gegen die Kampfgruppe vor ihrer Küste unternehmen, befindet sie sich doch in internationalen Gewässern. | Flugzeugträger im Allgemeinen sind das Mittel der Wahl, um militärische Präsenz auch weit entfernt der Heimat zeigen zu können. Somit sind sie entscheidend für die Sicherung dreibürgischer Interessen im Ausland. Mit Flugzeugträgern kann die Kaiserliche Marine vor jeder Küste eine Drohkulisse aufbauen, die mit ihrem Wirkungskreis weit in das Zielland hineinreicht, um die Interessen des Reiches durchzusetzen, ohne auf andere Staaten in der Region angewiesen zu sein, die ihr Territorium für Truppenaufmärsche oder Zwischenlandungen zur Verfügung stellen müssten. Dies gilt umso mehr für die nukleargetriebenen Werthen-Träger, da diese weniger auf Versorgung mit Treibstoff und damit auf Marinebasen angewiesen sind. Sie dienen damit als modernes, global verwendbares Pendant zur Kanonenbootpolitik des 19. Jahrhunderts. Die Drohkulisse wirkt umso stärker, da die Kampfgruppe besser ausgerüstet ist als die gesamte Marine kleinerer Staaten und das Bordgeschwader mancher nationalen Luftwaffe überlegen ist. Auch seerechtlich können solche Staaten nichts gegen die Kampfgruppe vor ihrer Küste unternehmen, befindet sie sich doch in internationalen Gewässern. | ||
Version vom 13. März 2014, 20:57 Uhr
| Schiffsdaten | |
| Schiffsart | Flugzeugträger |
| Schiffsklasse | Werthen-Klasse |
| Einheiten: | 10 gebaut, 10 in Dienst |
| Schiffsmaße und Besatzung | |
| Länge | 317 m (Wasserlinie) 332,85 m (Flugdeck) |
| Breite | 40,84 m (Rumpf) 76,80 m (Flugdeck) |
| Tiefgang | 12,5 m |
| Verdrängung | 97.000 t (voll beladen) |
| Besatzung | 3200 + 2480 Flugzeugpersonal |
| Maschine | 2 Nuklearreaktoren |
| Geschwindigkeit | 30+ Knoten |
| Propeller | 4 Propeller |
| Bewaffnung | |
| Sensoren | |
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| Einsatzführungssysteme | |
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Die Schiffe der Werthen-Klasse sind das Rückgrat der dreibürgischen Trägerflotte. Die Werthen-Klasse ist eine Klasse nukleargetriebener Flugzeugträger. Das Typschiff SMS Werthen, die erste Einheit der Klasse, wurde 1975 in Dienst gestellt, die zehnte und letzte Anfang 2009. Mit einer Verdrängung von rund 100.000 Standard-Tonnen sind die Träger die größten Kriegsschiffe der Welt. Jeder kann, von einer kleinen Armada von Kampfschiffen umgeben, bis zu 85 Flugzeuge vor jede Küste der Welt tragen und dort einsetzen. Die Träger sind zeitlich nahezu unbegrenzt einsetzbar, lediglich Kerosin- und Lebensmittelvorräte müssen regelmäßig aufgefüllt werden. Der Bau eines Schiffs der Werthen-Klasse kostet heute gut 5 Milliarden Reichstaler und dauert von der Kiellegung bis zur Indienststellung rund fünf Jahre. Jedes der Schiffe ist für eine Dienstdauer von rund 50 Jahren ausgelegt. Neben der direkten Unterstützung kriegerischer Handlungen werden die Flugzeugträger auch genutzt, um durch die bloße Präsenz vor der Küste eines Staates eine Drohkulisse aufzubauen oder humanitäre Missionen zu unterstützen.
Geschichte
Erste Planungen für einen Flugzeugträger, der alle bisherigen Träger in ihren Ausmaßen weit übertreffen sollten, einen so genannten „Großträger“, wurden bereits in den späten 40er Jahren angestellt. 1956 kam ein erster dieser Großträger zur Flotte, der der heutigen Werthen-Klasse sehr ähnlich war.
1962 wurde dann der erste Träger der Kaiserreich-Klasse in Dienst gestellt. Aus den bisherigen Erfahrungen wurde ein Konzept für die Werthen-Klasse erwarbeitet, die mit einem nuklearen Antrieb ausgestatten sein sollte. Der neue Antrieb sollte Platz sparen und durch den Wegfall der ölgefeuerten Dampfkessel eine praktisch unbegrenzte Reichweite der Schiffe ermöglichen. 1968 gab das OKM die Freigabe für die Entwicklung und den Bau der Werthen-Klasse. Hierfür konnte man bereits auf Erfahrungen aus dem Bau der Haxagon-Klasse zurückgreifen, denn die Kaiserliche Marine kooperierte hierbei mit der Haxagonesischen Marine.
Aufgaben
Flugzeugträger im Allgemeinen sind das Mittel der Wahl, um militärische Präsenz auch weit entfernt der Heimat zeigen zu können. Somit sind sie entscheidend für die Sicherung dreibürgischer Interessen im Ausland. Mit Flugzeugträgern kann die Kaiserliche Marine vor jeder Küste eine Drohkulisse aufbauen, die mit ihrem Wirkungskreis weit in das Zielland hineinreicht, um die Interessen des Reiches durchzusetzen, ohne auf andere Staaten in der Region angewiesen zu sein, die ihr Territorium für Truppenaufmärsche oder Zwischenlandungen zur Verfügung stellen müssten. Dies gilt umso mehr für die nukleargetriebenen Werthen-Träger, da diese weniger auf Versorgung mit Treibstoff und damit auf Marinebasen angewiesen sind. Sie dienen damit als modernes, global verwendbares Pendant zur Kanonenbootpolitik des 19. Jahrhunderts. Die Drohkulisse wirkt umso stärker, da die Kampfgruppe besser ausgerüstet ist als die gesamte Marine kleinerer Staaten und das Bordgeschwader mancher nationalen Luftwaffe überlegen ist. Auch seerechtlich können solche Staaten nichts gegen die Kampfgruppe vor ihrer Küste unternehmen, befindet sie sich doch in internationalen Gewässern.
Flugzeugträger werden ausschließlich innerhalb einer Kampfgruppe, genannt Flugzeugträgerkampfgruppe, eingesetzt. In dieser fahren als Eskorte bei der Kaiserlichen Marine zwei Zerstörern der Lehbeck-Klasse, zwei Kreuzern der Greif-Klasse, eine Fregatte der Auenhof- oder Greifenburg-Klasse sowie zwei Atom-U-Boote (Seewolf- oder Equinox-Klasse) und ein Versorgungsschiff zur Versorgung des Trägers mit Flugbenzin und der konventionell angetriebenen Begleitschiffe mit Treibstoff. Die Begleitschiffe sichern ihren Träger gegen Angriffe aus der Luft oder zu Wasser und sind außerdem in der Lage, Marschflugkörper für vorbereitende Angriffe abzufeuern, etwa um die feindliche Luftabwehr zu schwächen, bevor die Flugzeuge zu Flächenbombardements aufsteigen. Die heute eingesetzten Eskorten haben ohne nachzutanken eine Reichweite von unter 5000 Seemeilen.
Technik
Antrieb
Jeder Träger besitzt zwei Druckwasserreaktoren mit einer Leistung von jeweils rund 100 Megawatt. Die zwei Reaktoren treiben vier Dampfturbinen an, jede Turbine ist mit einer Welle verbunden. Die Reaktoren sind getrennt aufgestellt, zwischen ihnen befinden sich Tanks und Munitionskammern. Jeder Träger besitzt vier fünfblättrige Bronze-Propeller mit einem Durchmesser von rund 7,6 Meter. Jede der Schrauben wiegt rund 30 Tonnen. Sie sind versetzt angeordnet, die beiden innenbords gelegenen Wellen erstrecken sich weiter Richtung Heck. Hinter diesen befinden sich auch die beiden Ruder, die 8,9 Meter hoch und 6,7 Meter lang sind. Eines wiegt 27,5 Tonnen. Die Antriebssektion mit den Reaktoren wird intern ständig von einer Wachmannschaft besonders geschützt, um die strenge Zugangsbeschränkung zu gewährleisten.
Die Leistung des Systems liegt bei rund 280.000 Wellen-PS. Die erreichbare Geschwindigkeit wird geheim gehalten, liegt aber weit über den offiziell angegebenen „30+“ Knoten. Solch hohe Geschwindigkeiten helfen den Flugzeugen beim Abheben und Landen, da der Fahrtwind in Kombination mit dem natürlichen Wind bereits einen Luftstrom um das Flugzeug ergibt, der die nötige Startgeschwindigkeit reduziert.
Pro Dampfturbine arbeiten zusätzlich zwei Generatoren, um die nötige Energie für das Schiff zu erzeugen. Jeder erzeugt rund 8 MW, so dass bis zu 64 MW bereitstehen, um die elektrischen Anlagen an Bord zu betreiben. Dies entspricht dem Energieverbrauch einer Stadt mit 100.000 Einwohnern. Falls auf See die Reaktoren ausfallen, können vier Not-Dieselaggregate 8 MW Energie erzeugen, etwa um die für einen Reaktorneustart benötigte Energie zu erzeugen.
Die vier Frischwassererzeugeranlagen können bis zu 1.500 Tonnen Seewasser pro Tag zu Frischwasser umwandeln. Dieses Wasser wird in der Antriebs- und Katapultanlage sowie zur Versorgung der Besatzung verwendet.
Elektronik
Bewaffnung
Die Träger der Werthen-Klasse besitzen eine rein defensive Bewaffnung für die Nahbereichsverteidigung, da sie auf Einsätzen ohnehin von Eskorten begleitet werden, die mögliche offensive Aktionen durchführen. So wird der Platz, den etwa Marschflugkörper beanspruchen würden, gespart und kann für die Unterstützung der Flugoperationen genutzt werden.
Insgesamt besitzt jeder Träger (jeweils eine am Bug und am Heck) zwei Starter für je acht Raketen des Typs R-55 "Feuerlilie", sowie je ein Starter LwA-99; je 21 Zellen. Dazu kommen vier Revolverkanonen "Phalanx" 20mm und eine Anzahl Täuschkörperwerfer und zur Abwehr von kleinen Schnellbooten außerdem einige 12,7-mm-Maschinengewehre hinzu.
Fahr- und Fluggeräte
An Bord eines Trägers der Werthen-Klasse können bis zu 85 Trägerflugzeuge stationiert werden. Dies sind üblicherweise
Einheiten
Werthen-Klasse: SMS Werthen - SMS Hohenburg-Lohe - SMS Rem - SMS Geldern-Veldoril - SMS Cranach - SMS Stauffen - SMS Ostland - SMS Neu-Friedrichsruh - SMS Repubblica di Vanezia - SMS Reichstal
Haxagon-Klasse: SMS Haxagon - SMS Großer Kurfürst