LwA-99

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Allgemeines
Bezeichnung: LwA-99 Standard
Waffenkategorie: Boden-Luft-Lenkwaffe
Hersteller: verschieden
Technische Daten
Länge: 2,79 m
Durchmesser: 127 mm
Spannweite: 445 mm
Gewicht: 73,5 kg
Antrieb: einstufiges Feststofftriebwerk
Geschwindigkeit: ca. Mach 3,0
Reichweite: 5–8 km
Stückpreis: ca. 300.000 RT
Ausstattung
Gefechtskopf: 11,36kg HE-Sprengstoff
Zielortung: Passiv-Radar, Infrarot
Zünder: Näherungszünder
Waffenplattformen: Kriegsschiffe

Die LwA-99 ist ein flugkörperbasiertes Nahbereichsverteidigungssystem für Schiffe, das in der Lage ist, feindliche Seezielflugkörper abzufangen. Dabei wird ein breites Spektrum aktueller Bedrohungen abgedeckt, darunter Seezielflugkörper die in sehr geringer Höhe über dem Wasser anfliegen und erst vom Schiffsradar erfasst werden können, wenn sie den Horizont passiert haben (Erdkrümmung) und hochmanövrierfähige Raketen. Bei Tests sowohl gegen einzelne Flugkörper als auch gegen Salven erzielte das System eine bisher unerreichte Effektivität von über 95%. Je nach Größe des zu schützenden Schiffs werden bis zu vier Starter eingesetzt.

Der LwA-99-Flugkörper bildet, zusammen mit dem LwA-5-Starter das Waffensystem LwA-99 Standard. In dieser Ausführung muss es in das Führungs- und Waffeneinsatzsystem des Schiffes integriert werden, um Zielinformationen zu erhalten, da der Flugkörper seine Sensoren vor dem Start nicht einsetzen kann. Eine unabhängig einsatzbare Version befindet sich aktuell in der Entwicklung.

Steuerung

Die S.M.S. Malino feuert eine LwA-99 ab

Der Flugkörper besitzt ein Paar Lenkflügel hinter dem Suchkopf. Während des Fluges rotiert die Rakete um die Längsachse. Sobald der Sensor eine Hitzequelle ausmacht, springt das Lenkflügelpaar aus dem Rumpf. Es ist nicht parallel, sondern um einige Grad versetzt zur Längsachse ausgerichtet und verändert damit die Flugrichtung. Bei Fortsetzung der Eigendrehung gelangt das Ziel wieder aus dem Erfassungsbereich des Suchers und die Lenkflügel werden eingezogen, bis die Hitzequelle wieder in den Erfassungsbereich kommt. Auf diese Weise „schraubt“ sich die Rakete in Richtung Ziel. Die Vorteile dieses Verfahrens gegenüber einer Steuerung um alle Achsen sind die Eigenstabilisierung durch die Drehung und der Verzicht auf Servomotoren, da nur zwischen ein- und ausgeklapptem Zustand umzuschalten ist. Das Prinzip ist der vereinfacht mit dem einen Projektils vergleichbar, das durch einen gezogenen Lauf in Rotation versetzt wird.





Technische Daten

Der Starter

Starter

Gewicht:

- über Deck (inkl. Lenkwaffen): 5188 kg

- unter Deck: 941 kg

Drehkreis: 3,48 m

Beweglichkeit:

- horizontal: 360°

- vertikal: − 25° bis + 80°