U-Boot-Klasse IX: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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=== Klasse IX A ===
 
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** unter Wasser: 80 sm (150 km) bei 4 Knoten
  
 
=== Klasse IX B ===
 
=== Klasse IX B ===

Version vom 26. August 2013, 14:30 Uhr

Dreibuergen Flagge Neu.png
U-Boot-Klasse IX
Schiffsdaten
Schiffsart Jagd-U-Boot
Einheiten: -
Dienstzeit: 1932-1955
Verbleib: -
Technische Daten (Baureihe A)
Länge: 66,5 m (Lüa)
Breite: 6,2 m
Höhe: 9,5 m
Tiefgang: max. 4,7 m
Verdrängung:
 
aufgetaucht: 753 t
getaucht: 857 t
Besatzung: 44–48 Mann
Maschine
Maschine: 2 Dieselmotoren
2 Elektomoteren
Maschinenleistung: aufgetaucht: 3.200 PS
getaucht: 750 PS
Propeller: 2
Teschnische Daten
Aktionsradius: 6.500 sm (12.000 km)
Alarmtauchzeit: 30 Sekunden
Tauchtiefe: max. 200 m
Geschwindigkeit getaucht: max. 8 kn
Geschwindigkeit aufgetaucht: max. 17,9 kn
Bewaffnung
  • 5 × 533-mm-Torpedorohre, 14 Torpedos
  • 1 × 8,8-cm-Deckgeschütz
  • 1 × 3,7 cm Flak
  • 2 × 2 cm Flak

Die U-Boot-Klasse IX war eine Bauserie von U-Booten der Kaiserlichen Marine, die in den Jahren von 1932 bis 1943 gebaut wurde und mehrere Baureihen enthält. Der Bau wurde mit dem Aufkommen der neuen Klassen XIV und XV eingestellt.

Beim der U-Boot-Klasse IX handelte es sich um Einhüllen-Hochseeboote, deren charakteristisches Merkmal die außenliegenden Brennstoffbunker waren, die sogenannten Satteltanks in den seitlichen Rumpfausbuchtungen. Die Boote hatten eine hohe Angriffskraft und gute Leistungseigenschaften bei relativ geringen Abmessungen und unter Verzicht von Wohnqualität.

In den späten 40er Jahren wurden die Boote durch die Marine erheblich modernisiert und umgebaut, um sie Leistungsmäßig zu verbessern, stromlinienförmiger zu machen und die Kampfkraft zu verstärken. Sie wurden der neuen Klasse XV angenähert. Sie geschah auch den bei den Klassen X und XI.

Baureihen

Klasse IX A

  • Reichweite:
    • über Wasser: 6.500 sm (12.000 km) bei 12 Knoten
    • unter Wasser: 80 sm (150 km) bei 4 Knoten

Klasse IX B

  • Verdrängung:
    • über Wasser: 761 Tonnen
    • unter Wasser: 860 Tonnen
  • Länge: insgesamt 67,1 m, Druckkörper 50,5 m
  • Breite: insgesamt 6,2 m, Druckkörper 4,7 m
  • Geschwindigkeit:
    • über Wasser 17,6 Knoten
    • unter Wasser 7,6 Knoten
  • Besatzung: 44–52 Mann
  • Mitgeführte Torpedos: 14
  • Tauchtiefe: 100 m (Konstruktionstauchtiefe)
    • 165 m (Prüfungstauchtiefe)
    • 250 m (rechnerische Zerstörungstauchtiefe)

Klasse IX C

Variante die als Minenleger und Versorgungsboot gebaut wurde.

  • Verdrängung:
    • über Wasser: 965 Tonnen
    • unter Wasser: 1080 Tonnen
  • Länge: Insgesamt 76,9 m, Druckkörper 59,8 m
  • Breite: Insgesamt 6,38 m, Druckkörper 4,7 m
  • Tiefgang: 5,01 m
  • Höhe: 9,7 m
  • Geschwindigkeit:
    • über Wasser: 16,7 Knoten
    • unter Wasser: 7,3 Knoten
  • Reichweite:
    • über Wasser: 11.200 sm (20.700 km) bei 10 Knoten
    • unter Wasser: 69 sm (130 km) bei 4 Knoten
  • Torpedorohre: Bug 4, Heck 1
  • Torpedos: 14 (25 als Ladung)
  • Minen: 15
  • Flugabwehr: 2 × 2-cm-Flak + 1 × 3,7-cm-Flak
  • Besatzung: 46–52 Mann

Klasse IX M

Modernisierte Ausführung der Baureihen D und E.

Modernisierung

Ein Boot der Klasse IX nach der Modernisierung

Mit der Klasse XV war die Ära des klassischen Tauchbootes vorbei. Die ersten vollwertigen U-Boote der Kaiserlichen Marine hat die Seekriegsführung unter Wasser vollständig auf den Kopf gestellt. Eine komplette Neuausstattung der gesamten U-Boot-Flotte war kurzfristig aufgrund der Werftkapazitäten und der ernormen Kosten nicht zu erreichen. Der OKM entschloss sich daher die Über 70 Meter langen Boote der Baureihen D und E grundlegend zu modernisieren. Die Baureihe C füllte während der Umbauphase die Lücken und wurde dann abgerüstet, während bei den Baureihen A und B mit der Ausmusterung begonnen wurde.


U-Boot-Klassen der Kaiserlichen Marine