Kaiser-Konstantin-Klasse
| Schiffsdaten | |
| Schiffsart | Schlachtkreuzer |
| Schiffsklasse | Kaiser-Konstantin-Klasse |
| Einheiten: | 10 gebaut, 9 in Dienst |
| Dienstzeit: | seit 1990 |
| Schiffsmaße und Besatzung | |
| Länge: | 252 m |
| Breite: | 28,5 m |
| Tiefgang: | max. 10,4 m |
| Verdrängung: | 23.750 t (leer) 25.860 t (Einsatz) |
| Besatzung: | 610 bis 655 Mann |
| Maschine: | 2 × Druckwasserreaktoren 2 × Dampfturbinen |
| Geschwindigkeit: | max. 32 kn (59 km/h) |
| Propeller: | 2 fünfflügelig |
| Bewaffnung | |
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| Elektronik | |
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| Einsatzführungssysteme | |
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Die wohl mächstigsten Schiffe der Kaiserlichen Marine sind die gewaltigen atomaren Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse. Die Bewaffnung der Schiffe an Deck scheint im Vergleich zu klassischen Schlachtkreuzern eher dürftig. Ein Großteil der Bewaffnung besteht jedoch aus Raketen, die in vertikalen Startern mit Drehmagazin unter Deck untergebracht sind. Diese Schlachtkreuzer sind mit ihrem gewaltigen Waffenarsenal sowohl für Flottenschutz und U-Abwehr, als auch für den massiven Beschuss von Landzielen konzipiert. Sie sind die einzigen Atomkreuzer der Kaiserlichen Marine.
Entwicklung und Einsatzprofil
Die atomaren Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse waren von Beginn an den klassischen Kreuzer-Begriff angelehnt. Sie wurden als Offensiv-Einheiten mit Anti-Schiff-, Anti-Luft- und Anti-U-Boot-Kapazitäten geplant, also als vielseitige Einheit für Einzeloperationen. Somit dienen sie als Flaggschiffe innerhalb einer Flotte oder eines Kampfverbandes. Als solche werden sie im Ernstfall von kleineren Einheiten wie Fregatten, Zerstörern und Schweren Kreuzern unterstützt.
Schon früh war angedacht, die alten Schlachtschiffe in den 90er Jahren endgültig durch die neuen Schlachtkreuzer zu ersetzen. Jedoch geriet das Kreuzerbauprogramm ins Stocken, so dass das sechste Schiff erst 2011 und nach einem langen Baustopp in Dienst gestellt werden konnte. Die Kaiser Konstantin wurde 1990, ein Jahr nach dem Tod des Kaisers in Dienst gestellt. Um seine Verdienste um das Reich und die Marine zu würdigen, wurde diese neue Schiffsklasse nach ihm benannt. Das Schwesterschiff SMS Admiral von der Tann (ehem. Leopold der Große) wurde 1993 in Dienst gestellt, die SMS Wilhelm Augustus erst 1996, die SMS Scharnhagen 2000, die SMS Wentenau 2005 und die SMS Friedrich Ferdinand im Jahr 2010. Ursprünglich sollte alle drei Jahre ein Schiff in Dienst gestellt werden, was sich finanziell jedoch nicht realisieren ließ. Nur mit Geldern des Flottenvereins gelang es, die Friedrich Ferdinand überhaupt im Jahr 2011 in Dienst zu stellen. Inzwischen hat sich die Situation jedoch wieder gebessert, aufgrund der Sicherheitslage und der Umstrukturierungen der Flotte sowie dem Beitritt des HRR. Inzwischen wurden alle Schlachtschiffe der Dreibürgen-Klasse ersetzt.
Ein Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse kostet heute rund 2 Mrd. Taler.
Technische Daten
Antrieb
Der Antrieb besteht aus einem System, bei dem nuklear und konventionell erzeugter Dampf für den Antrieb benutzt wird (Kombinierter Nuklear- und Dampfantrieb), nutzt den durch die beiden Druckwasserreaktoren (Ti-SK4 MI, ab General Hennberg MII), die paarweise in die Schiffe eingebaut wurden, erzeugten Dampf für die Marschfahrt von 20 kn. Zur Erreichung der Höchstgeschwindigkeit können zwei konventionelle Dampfkessel zugeschaltet werden. Bei Ausfall der Reaktoren kann das Schiff auch mit den konventionellen Dampfkesseln betrieben werden. Der Kraftstoffvorrat reicht für eine Strecke von 1000 sm.
- Reaktoren (erste Baureihe): 2 × Ti-SK4 MI mit jeweils 300 MW = 400.000 PS (thermisch)
- Reaktoren (zweite Baureihe): 2 × Ti-SK4 MII mit jeweils 320 MW = 425.000 PS (thermisch)
- 2 Dampfturbinen mit je 70.000 PS
- 2 Wellen mit je einer 5 blättrigen Schraube
- 4 E-Generatoren mit je 3.000 kW sowie 4 mit je 1.500 kW
- Redundanz: 2 Dampfkessel mit einer Kapazität von 120 t/std; maximale Geschwindigkeit 17 kn.
Panzerung
- Reaktorsektion: seitlich 100 mm, am Ende 35 mm
- Ruderanlage: seitlich 70 mm, Deckspanzer 50 mm
- Turmaufbau: allseitig 80 mm
Bewaffnung
Lenkflugkörper und Torpodos
Die Bewaffnung der Schlachkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse besteht zum Großteil aus Raketen, Rohrwaffen spielen nur noch eine sekundäre Rolle. Den Kern der Bewaffnung bildet der Raketenkomplex der Kaiser-Konstantin-Klasse. Dieser umfasst 20 vertikale Starter für die speziell für dieser Klasse entwickelten Seezielflugkörper "Hyperion 2", einen überschallschnellen Antischiffsflugkörper zur Bekämpfung von Großkampfschiffen oder von ganzen Flugzeugträgergruppen und Seekriegsverbänden, der nuklear bestückt werden kann. Alternativ findet ein Kampfsatz von sieben Seezielflugkörpern ASR7 "Donnerschlag" oder Marschflugkörpern Zornstahl in einem Raketenschacht Platz.
Daneben sind sind noch vier vertikale Abschusssysteme (VAS) mit jeweils 64 Zellen installiert worden, die auch auf den anderen Schiffen der Marine verwendet werden. Die 64-Zellen-VAS entsprechen dem System, das auf den Schweren Kreuzern der Greif-Klasse eingesetzt wird. Das vertikale Abschusssystem ersetzt fast alle Lenkwaffenstarter an Bord und fast alle gängigen Luftabwehr-Raketen, Anti-U-Boot-Raketen und Marschflugkörper aus dem Arsenal der Marine. Das System wurde mit der S.M.S. General Hennberg bei den Schlachtkreuzern der Kaiser-Konstantin-Klasse eingeführt und wird auf allen älteren Einheiten nachgerüstet, die somit auf den letzten Bauzustand der Klasse gebracht werden sollen. Die Schwächen die sich inzwischen aus dem Einsatz von Lenkwaffenstartern, insbesondere bei der Luftabwehr, ergeben, werden damit gänzlich abgestellt.
Daneben sind ergänzend zum Raketenkomplex, noch acht Vierfachstarter für Seezielflugkörper ASR7 und zwei Fünffachstarter für Torpedos vorhanden.
Nahbereich
Gegen anfliegende Flugkörper besitzen die Schiffe 8 × 2 Revolverkanonen Kaliber 30 mm "SuperPhalanx", mit einer Kadenz von bis zu 4.500 Schuss pro Minute. Zur Nahbereichsabwehr wurden an Bord außerdem vier Starter für LwA-99 montiert.
Rohrartillerie
Neben den beiden Geschützplattformen mit jeweils zwei 155-mm-Geschützen, sind Torpedorohre, Starter für U-Abwehr-Raketen und Abwurfsysteme für Wasserbomben installiert, die in den nächsten Jahren ersetzt werden sollen. Es gibt außerdem drei Bordhubschrauber. Die Neubauten erhalten außerdem statt den 155-mm-Zwillingsgeschützen, die neuen 20,3-cm-Drillingsgeschütztürme von Tiedemann, die nach und nach auch auf den älteren Einheiten nachgerüstet werden.
Bordhubschrauber
Jeder Schlachtkreuzer führt drei Bordhubschrauber FWA 295 mit.
Beiboote
Ein Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse verfügt über eine umfangreiche Ausstattung an Beibooten. Diese umfasst ein Admirals- oder Kommandantenboot („Chefboot“), zwei Motorbarkassen, sechs Motorpinassen (Verkehrsboote, kurz: V-Boote), zwei Rettungs-Kutter für Mann-über-Bord-Manöver und und eine Anzahl an verschiedenen Schlauchbooten sowie einige Dingis.
Die Verkehrsboote sowie die Barkasse dienen bei Liegezeiten auf Reede vornehmlich dem Personentransport zwischen dem Schiff und einer Anlegestelle.
Besatzung
Die Besatzungsstärke eines Schlachtkreuzers der Kaiser-Konstantin-Klasse beträgt durchschnittlich etwa 635 Mann (105 Offiziere, 130 Unteroffiziere, 400 Matrosen). Für die Offiziere und höheren Unteroffiziere gibt es 140 Einzel- oder Doppelkabinen, dazu 115 Viererkabinen für Matrosen und Unteroffiziere. Für die Mannschaft stehen 15 Duschbäder, zwei Bäder, eine Sauna und ein Schwimmbad (6 x 2,5m) zur Verfügung. Die Krankenstation auf zwei Ebenen verfügt über eine umfangreiche Ausstattung (OP, zahnärztliche Ausstattung, Röntgen Apotheke etc. pp.). Außerdem gibt es einen Fitnessraum. Die Messen, darunter ein Offizierskasino runden die Ausstattung ab. In den Kabinen finden sich auch Fernsehgeräte, außerdem verfügt jedes Schiff über einen bordeigenen Radiosender, der die Mannschaft über das Bord- und Weltgeschehen informiert. Durch die Satellitenanbindung steht der Besatzung in Ihrer Freizeit außerdem ein kabelloser Zugang zum Weltnetz zur Verfügung. Eine Bücherei mit umfangreichem digitalen Angebot ist vorhanden.
Einheiten, Geschwader und Standorte
Erste Baureihe: SMS Kaiser Konstantin - SMS Admiral von der Tann - SMS Wilhelm Augustus - SMS Scharnhagen - SMS Wentenau - SMS Friedrich Ferdinand
Zweite Baureihe: SMS General Hennberg - SMS General Berghammer - SMS Giovanni di Lamberti - SMS Admiral von Berg