GF 67 Iltis

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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GF 67 Iltis
Allgemeines
Bezeichnung Geländefahrzeug 67 „Iltis“ Aufklärer Ausführung D
Waffenkategorie Geländefahrzeug
Hersteller Stahlwerke Greifenburg
Technische Daten
Besatzung 2 (Fahrer, Schütze)
Länge 5,40 m
Breite 2,28 m
Höhe 2,40 m
Gewicht 9,8 t
Antrieb MFA 819 8-Zylinder-Dieselmotor mit 260 PS
Höchstgeschwindigkeit 120 km/h
Reichweite ca. 700 km
Bewaffnung
Panzerung und Gegenmaßnahmen
  • Kompositpanzerung
  • Minenschutzstärke II
  • Nebelwurfanlage

Parallel zur Entwicklung des ungepanzerten Hermelin sollte eine gepanzerte Version eingeführt werden. Das Fahrgestell des Hermelin und sein Antrieb wurden allerdings als zu schwach eingeschätzt. Aus diesem Grund wurde ein gepanzerter leichter Aufklärer ausgeschrieben. Dieser sollte sowohl als leichter gepanzerter Truppentranporter, Aufklärer und Mörserträger dienen. Schon kurz nach der Einführung erfolgte aber auch die Entwicklung von Panzerabwehr- (PA) und Führungsversionen (F) in Angriff genommen. Die Herausforderungen der frühen 2000er Jahre haben eine weitere Erweiterung der Versionenpalette mit sich gebracht. So wurde eine Kommunikationsversion entwickelt, die darauf ausgelegt ist Signale über weite Strecken zu übermitteln. Dazu wurde eine Artilleriebeobachtervariante (AB) aus der Aufklärervariante entwickelt, die die Hermelin-Artilleriebeobachter ersetzen soll. 2015 erfolgte die Einführung der neuen Fahrzeuge der Ausführung D, die auf einem neuen Chassis basieren.

Varianten

Die Varianten des Iltis lassen sich in drei Gruppen unterteilen. Die erste bilden die drei Grundvarianten, Aufklärer, Truppentransporter und Mörserträger. Die zweite die beiden kurze Zeit später eingeführten Panzerabwehr-, Pionier und Führungsvarianten und schließlich die dritten, die spezialisierten Millenniumsvarianten, die alle kurz nach der Jahrtausendwende eingeführt wurden. Diese umfassen Artilleriebeobachter, Kommunikations- und Personentransportervarianten.

Truppentransporter (T)

Die Truppentransporter-Variante des Iltis wurde 1994 in der Ausführung A eingeführt. Er bietet Platz für bis zu 6 Infanteristen und ist mit einer Nebelwurfanlage ausgestattet. 1997 wurde der Iltis mit einem verbesserten Fahrgestell und einer besseren Raumaufteilung versehen, sodass er ab jetzt 7 Infanteristen Platz bot. Alle Iltis-Truppentransporter lassen sich zu kleinen Ambulanzfahrzeugen umrüsten. Zu diesem Zweck sind die Rückbänke ausbaubar und Haltegestelle für Tragen vorgesehen. 2002 erfolgte eine weitere Kampfwertsteigerung. Der Panzerschutz des Iltis wurde verstärkt, sodass die Panzerung nun nicht nur Infanteriewaffen, sondern auch kleineren Sprengladungen und Fahrzeugminen widerstand. 2014 wurde die neue Ausführung D entwickelt. Sie verfügt über einen geräumigeren Innenraum und einen Verstärkten Minenschutz, aber auch ein höheres Gewicht.

Aufklärer (A)

Als zweite Hauptvariante des Iltis wurde 1994 die Aufklärer-Variante eingeführt. Der Iltis-Aufklärer sollte vor allem die leichten Panzer der Heeresaufklärungstruppe ersetzen. Die Iltis-Aufklärer sind mit einem MG 44 auf dem Dach ausgestattet. Sie waren besser gepanzert und stärker motorisiert, als die Fahrzeuge die als Truppentransporter vorgesehen waren. Die Ausführung B erhöhte 1997 die Geländegängigkeit und rüstete die Waffenplattform auf dem Dach mit einer Halterung für eine Fliegerfaust 1 oder eine Panzerfaust 3 aus. 2001 wurde die Motorisierung ein weiteres mal verbessert. Daneben wurde der Panzerschutz, besonders gegen Landminen verstärkt. Auch die Aufklärer bekamen mit der Ausführung D einen nochmal verbesserten Panzerschutz und, anders als andere D-Varianten anstelle eines 6-Zylinder-Diesels mit 240 PS einen stärkeren 8-Zylinder-Diesel mit 260 PS.

Mörserträger (M)

Der Mörserträger war die dritte Variante des Iltis, die 1994 eingeführt wurde. Diese Variante ist mit einem Minenwerfer 11 mit dem Kaliber 120 mm ausgerüstet und sollte vor allem Panzergrenadiereinheiten ohne Panzerhaubitzen Artillerieunterstützung zukommen lassen. 1997 wurde die Motorisierung verbessert. Dazu konnte nun dank eines neuen Fahrgestells auch mehr Munition mitgeführt werden. 2003 schließlich wurde die aktuelle C-Version mit verbessertem Panzerschutz und einer neuen Feuerleitanlage eingeführt.

Panzerabwehrraketenträger (PA)

Nachdem sich der Iltis schon in der Truppenerprobung als gute Plattform herausgestellt hatte entwickelte man 1995 neue Varianten als kostengünstigen Ersatz für ältere Systeme. So wurde eine Panzerabwehrvariante und eine Führungsvariante eingeführt. Diese Fahrzeuge auf A-Standard waren effektiv modifizierte Aufklärungsfahrzeuge. So wurde ein Doppelraketenwerfer für Panzerabwehrraketen Hummel auf dem Iltis montiert um der Infanterie ähnlich den Panzerjägern Marder die Fähigkeit zu geben angemessen auf Panzerangriffe reagieren zu können. Die Panzerabwehr-Variante des Iltis wurde aber im besonderen auch an die Aufklärungs-Einheiten und die Mörserträger-Batterien, die mit Iltissen ausgestattet waren ausgegeben um ihnen Defensivpotential gegen Panzer zu geben. Bereits 1997 folgte die erste Kampfwertsteigerung, die die Motorisierung modifizierte. 2003 wurde der Panzerschutz in der nächsten Kampfwertsteigerung noch einmal erhöht. Die D-Variante des Panzerabwehrraketenträgers entspricht der Aufklärer-Variante in PAnzerschutz und Motorisierung.

Pioniertruppfahrzeug (PI)

Da die Pioniertruppen des Heeres mit Ausnahme der Panzerpioniere weitgehend mit dem Hermelin I und II ausgestattet waren und ein verbesserter Panzerschutz auch in diesem Segment gefordert wurde, wurden auf Basis der Transportvariante des Iltis zum Pioniertruppfahrzeug umgerüstet. So sollten an die Einheiten der Pioniere geschützt neben den Panzergrenadieren operieren ohne auf ständigen Schutz einer Panzergrenadiereinheit angewiesen zu sein. Die Pioniervariante wurde gleichzeitig mit der Transportvariante aufgerüstet und unterscheidet sich von dieser vor allem durch die veränderte Aufteilung des Innenraums, die das Mitführen von Pionierausrüstung ermöglichen soll. In der neuen D-Variante wurde der Panzerschutz verstärkt. Gleichzeitig kann nun mehr Pionierausrüstung mitgeführt werden.

Führungsfahrzeug (F)

Aufgrund seiner recht großen Kapazität für ein Geländefahrzeug wurde 1995 neben dem Panzerabwehrraketenträger auch eine Führungsversion auf Basis des Truppentransporters eingeführt, die vor allem für infanteristische Frontverbände, aber natürlich auch für die mit Iltissen ausgestatteten Einheiten vorgesehen war. Diese war mit leistungsstarken Funk- und Rechneranlagen ausgestattet. 1997 folgte die Aufrüstung auf B-Standard. Im Zuge dieser Kampfwertsteigerung wurde auch ein Tresor für wichtige und geheime Dokumente eingeführt. 2003 erfolgte die Aufrüstung auf Ausführung C mit einer modernen Funkanlage und vergrößerter Rechenkapazität. Die neueste Variante baut auf dem Transporter der D-Variante auf und verfügt einen nochmalig verbesserten Rechner.

Kommunikationsfahrzeug (KO)

Das Kommunikationsfahrzeug ist für die Aufgabe der Satelitenkommunikation über große Entfernungen mit einer Satelitenschüssel mit einem Durchmesser von drei Metern ausgestattet. Die einzige bestehende Variante ist auf einem Truppentransporter Ausführung B aufgebaut. Alle bestehenden Fahrzeuge sind Umrüstungen.

Personentransporter (PT)

Der Personentransporter ist im Innenraum wie ein ziviler Geländewagen der Oberklasse ausgestattet. Er verfügt aber genau wie alle anderen Iltisse über Panzerschutz. Er soll vor allem für den Transport von hochrangigen Offizieren und Politikern durch gefährliche Gebiete eingesetzt werden. Die wenigen im Jahr 2001 hergestellten Exemplare sind umgerüstete Truppentransporter der Ausführung B, deren Panzerschutz aber bereits dem der späteren C-Ausführung entspricht.

Artilleriebeobachter (AB)

Da die Artilleriebeobachter auf Basis des Hermelin I nicht gepanzert waren überlegte das Heer 2002 diese zugunsten eines neuen gepanzerten Artilleriebeobachterfahrzeugs auszutauschen. Die Wahl fiel schließlich auf eine Variante des Iltis-Aufklärers mit verbesserter Funk- und Beobachtungsausrüstung. 2014 wurde auch für die Artilleriebeobachteter eine neue Variante des Iltis entwickelt. Er ist in den meisten Komponenten mit dem Aufklärer baugleich.

Einsatz

Dreibürgisches Heer

Das Heer setzt etwa 45.000 Fahrzeuge des Typs Iltis ein. Davon sind 23.000 Truppentransporter, 12.000 Aufklärer und 3000 Mörserträger. Hinzu kommen 3000 Panzerabwehrraketenträger und 2000 Führungsfahrzeuge. Darüber hinaus wurden 1500 Artilleriebeobachter geliefert. Weitere 500 Fahrzeuge entfallen auf die Personentransporter- und Kommunikationsvarianten. Weitere 10.000 Fahrzeuge sollen bis Ende 2016 geliefert werden.

Dreibürgische Marine

Die Marine verfügt über 15.000 Fahrzeuge, die vor allem von der Marineinfanterie eingesetzt werden. Aber auch die Stäbe der Marine verfügen über einige Personentransport- und Kommunikationsfahrzeuge des Typs Iltis.

Dreibürgische Luftwaffe

Die Luftwaffe setzt etwa 10.000 Fahrzeuge aller Varianten des Iltis in den Sicherungseinheiten ein.

Bazische Landeswehr

Die bazische Landeswehr hat im Jahr 2000 100 Iltis AB und 200 Iltis TB gekauft, die als Mannschaftstransporter und leichte Aufklärer ihren Dienst verrichten.