Panzerfaust 3
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Panzerfaust 3 Panzerabwehr Ausführung B |
| Waffenkategorie | Panzerfaust |
| Hersteller | Stahlwerke Greifenburg |
| Technische Daten | |
| Länge | 1.350 mm |
| Gewicht | 12,9 kg |
| Kaliber | 110 mm Gefechtskopf |
| Reichweite | 300 m (effektiv) |
Die Panzerfaust 3 ist die Panzerabwehrhandwaffe der dreibürgischen Streitkräfte. Produziert wird sie seit 1992 bei den Stahlwerken Greifenburg. Sie wird von allen infanteristisch kämpfenden Truppengattungen eingesetzt. Die Panzerfaust 3 besteht aus dem wiederverwendbaren Griffstück und der Patrone. Die Patrone wiederum unterteilt sich in Abschussrohr und Geschoss. Der Geschosskopf liegt außerhalb des Rohres, wodurch die Abmessungen des Kopfes unabhängig vom Kaliber des Abschussrohres gewählt werden können. Er besteht aus zwei Teilen – dem Abstandsrohr und der Wirkladung. Gegen gepanzerte Ziele wie Panzer wird das Abstandsrohr ausgezogen, gegen weiche Ziele wie LKW und Gebäude bleibt es eingeschoben. Das Griffstück ist mit Visier und Abschusseinrichtung ausgestattet. Die Panzerfaust 3 wird neben der Originalversion zur Panzerabwehr (P) auch in der bunkerbrechenden (B) Version und der Stadtkampfversion (S), mit kleinerem Kaliber, hergestellt.
Versionen
Panzerabwehr
Zur Panzerabwehr setzt das dreibürgische Heer zwei Versionen ein. Die Ausführung PA verfügt über eine einfache Hohlladung und durchschlägt das äquivalent von 700 mm Panzerstahl. Die Version PA wurde 1992 eingeführt. Da in den 90er Jahren moderne Reaktivpanzerungen bei allen Großmächten in Mode kamen, wurde zwischen 1993 und 2002 die Ausführung B mit einer Tandemhohlladung entwickelt.
Bunkerbrecher
Zum Einsatz gegen verbunkerte Ziele wurde 1994 die Variante BA eingeführt, die das Ziel zunächst mit einer Hohlladung penetriert und dann im Inneren des Ziels einen Splittersprengsatz zündet.
Stadtkampf
Für den Stadtkampf wurde eine Panzerfaust 3 mit dem Kaliber 60 mm entwickelt und ab 2007 als Panzerfaust 3 SB eingeführt. Sie basiert auf dem Prinzip der Bunkerfaust, ist allerdings leichter und soll primär Häuserwände zerstören und Stellungen ausheben. Für den Stadtkampf stehen verschiedene Sprengköpfe zur Verfügung. Dazu gehört ein leichter Panzerbrechender Sprengkopf gegen gepanzerte Truppentransporter und Schützenpanzer, ein Strukturbrecher, der vor allem Häuserwände und leichte Stellungen aufbrechen soll und ein Mauerbrecher, der ein Mannsgroßes Loch in Mauern sprengen soll.