Heeresaufklärungstruppe
Die Heeresaufklärungstruppe ist für die Aufklärung von Feindtruppen an Land zuständig. Die Aufklärungstruppe nimmt daneben auch die Aufgabe des ABC-Schutzes und der Geländeaufklärung in dne Kolonien wahr.
Tradition
Geschichte
Die Aufklärungstruppe entstand als eigene Truppengattung aus der leichten Kavallerie. Mit dem Aufkommen gepanzerter Fahrzeuge wurden alle Truppenteile der Kavallerie, die nicht als Dragoner kämpften der Aufklärungstruppe zugeteilt. In den 30er und 40er Jahren wurden aber auch in der Aufklärungstruppe die Pferde nach und nach durch leichte Panzer ersetzt. Heute stützt sich die Heeresaufklärungstruppe vor allem auf leichte Radpanzer und Geländefahrzeuge.
Waffenfarbe und Erkennungszeichen
Das Erkennungszeichen der Heeresaufklärungstruppe ist ein leichter Panzer vor zwei gekreuzten Lanzen, die die Tradition der Kavalerietruppe wiederspiegeln. Die Waffenfarbe ist Gold.
Ausrüstung
Die Soldaten der Heeresaufklärungstruppe führen neben der regulären Ausrüstung der Infanterie und der gepanzerten Verbände folgende Fahrzeuge im Arsenal:
- TP 33 Fuchs sowohl als Aufklärungs- als auch als ABC-Spürfahrzeug,
- SFL 56 Wiesel II als leichten Frontaufklärer,
- GF 29 Hermelin I als leichtes Geländefahrzeug,
- GF 67 Iltis als leichten gepanzerten Aufklärer.
Verbände
Die Heeresaufklärungstruppe gliedert sich in Regimenter und Bataillone. Diese sind fast allen Großverbänden des Heeres zugeteilt.