Ansburg-Klasse

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Dreibuergen Flagge Neu.png
Fregatte der Ansburg-Klasse
Schiffsdaten
Schiffsart Fregatte
Schiffsklasse Ansburg-Klasse
Einheiten: ca. 50 gebaut, 0 in Dienst
Dienstzeit: 1980 - 2005
Schiffsmaße und Besatzung
Länge: 130,50 m
Breite: 14,47 m
Tiefgang: max. 6,50 m
Verdrängung: 3.680 t
Besatzung: 219 Mann
Maschine:
  • 2 Dieselmotoren
  • 2 Gasturbinen
Leistung 38.000 kW (51.666 PS)
Geschwindigkeit: max. 30 kn (56 km/h)
Propeller: 2
Bewaffnung
Sensoren
  • 3D-Suchradar
  • Feuerleitradar
  • Sekundärradar
  • Bugsonar
Einsatzführungssysteme

Die Ansburg-Klasse umfasste eine Reihe von Fregatten der Kaiserlichen Marine die in den 80er Jahren in Dienst gestellt wurden.

Aufgaben

Die Fregatten der Ansburg-Klasse wurden als Mehrzweckkampfschiffe mit der Hauptaufgabe U-Boot-Bekämpfung beschafft. Sie sind auch zur Bekämpfung anderer Schiffe und zur Abwehr von Flugzeugen und Flugkörpern befähigt. Zum Zwecke der U-Jagd dienten auch die zwei Bordhubschrauber, mit denen die Fregatten ausgerüstet wurden.

Mit ihrer Ausmusterung wurden die den Reserveverbänden der IX. und X. Flotte zugeführt.

Ausrüstung

Die ursprüngliche Ausrüstung mit Sensoren und Bewaffnung ist in ihrer Anordnung im Wesentlichen erhalten geblieben, jedoch wurden fast alle Einzelsysteme durch neuere Versionen oder andere Geräte ersetzt. Zur Hauptbewaffnung der Ansburg-Klasse gehören das Schiffsgeschütz 75-mm-SK-L/62, zwei Doppelstarter mit 8 Seezielflugkörpern Donnerschlag, ein Achtfach-Starter für Luftabwehrraketen ((LAR-7S oder R-55)) sowie zwei Zwillings-Torpedorohre 324mm. Anfang der 1990er Jahre wurden die Schiffe einer Kampfwertsteigerung unterzogen, bei der unter anderem das Suchradar durch ein neues Radar zur dreidimensionalen Luftraumüberwachung ersetzt sowie ein neuer Führungsrechner und das neue Flammenschild-Kampfsystem eingerüstet wurden.

Außerdem wurden im Laufe der Zeit eine Anzahl zusätzlicher Geräte an Bord genommen. So wurden Anfang der 1990er Jahre leichte Rohrwaffen zur Bekämpfung kleiner Seeziele aufgestellt, zusätzlich erhielten alle Schiffe das - allerdings schon als Erstausrüstung vorgesehene - Nahbereichsverteidigungssystem LwA-99 zur Selbstverteidigung gegen anfliegende Flugkörper. Mit der Multi-Sensor-Plattform erhielten die Schiffe außerdem einen elektrooptischen Sensor, der auch zur Feuerleitung genutzt werden kann. Als weitere Verbesserung wird zur Zeit ein Datenaustauschsystem installiert, das vor allem dem Austausch von Luftlagedaten dient.