GF 67 Iltis: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 29. Dezember 2013, 02:29 Uhr
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Geländefahrzeug 67 „Iltis“ Aufklärer Ausführung C |
| Waffenkategorie | Geländefahrzeug |
| Hersteller | Stahlwerke Greifenburg |
| Technische Daten | |
| Besatzung | 2 (Fahrer, Schütze) |
| Länge | 4,90 m |
| Breite | 2,28 m |
| Höhe | 2,40 m |
| Gewicht | 5,8 t |
| Antrieb | MFA 819 8-Zylinder-Dieselmotor mit 190 PS |
| Höchstgeschwindigkeit | 100 km/h |
| Reichweite | ca. 700 km |
| Bewaffnung | |
| Panzerung und Gegenmaßnahmen | |
| |
Parallel zur Entwicklung des ungepanzerten Hermelin sollte eine gepanzerte Version eingeführt werden. Das Fahrgestell des Hermelin und sein Antrieb wurden allerdings als zu schwach eingeschätzt. Aus diesem Grund wurde ein gepanzerter leichter Aufklärer ausgeschrieben. Dieser sollte sowohl als leichter gepanzerter Truppentranporter, Aufklärer und Mörserträger dienen. Schon kurz nach der Einführung erfolgte aber auch die Entwicklung von Panzerabwehr- (PA) und Führungsversionen (F) in Angriff genommen. Die Herausforderungen der frühen 2000er Jahre haben eine weitere Erweiterung der Versionenpalette mit sich gebracht. So wurde eine Kommunikationsversion entwickelt, die darauf ausgelegt ist Signale über weite Strecken zu übermitteln. Dazu wurde eine Artilleriebeobachtervariante (AB) aus der Aufklärervariante entwickelt, die die Hermelin-Artilleriebeobachter ersetzen soll.
Varianten
Die Varianten des Iltis lassen sich in drei Gruppen unterteilen. Die erste bilden die drei Grundvarianten, Aufklärer, Truppentransporter und Mörserträger. Die zweite die beiden kurze Zeit später eingeführten Panzerabwehr- und Führungsvarianten und schließlich die dritten, die spezialisierten Millenniumsvarianten, die alle kurz nach der Jahrtausendwende eingeführt wurden. Diese umfassen Artilleriebeobachter, Kommunikations- und Personentransportervarianten.
Truppentransporter
Die Truppentransporter-Variante des Iltis wurde 1994 in der Ausführung A eingeführt. Er bietet Platz für bis zu 6 Infanteristen und ist mit einer Nebelwurfanlage ausgestattet. 1997 wurde der Iltis mit einem verbesserten Fahrgestell und einer besseren Raumaufteilung versehen, sodass er ab jetzt 7 Infanteristen Platz bot. Alle Iltis-Truppentransporter lassen sich zu kleinen Ambulanzfahrzeugen umrüsten. Zu diesem Zweck sind die Rückbänke ausbaubar und Haltegestelle für Tragen vorgesehen. 2002 erfolgte eine weitere Kampfwertsteigerung. Der Panzerschutz des Iltis wurde verstärkt, sodass die Panzerung nun nicht nur Infanteriewaffen, sondern auch kleineren Sprengladungen und Fahrzeugminen widerstand.
Aufklärer
Als zweite Hauptvariante des Iltis wurde 1994 die Aufklärer-Variante eingeführt. Der Iltis-Aufklärer sollte vor allem die leichten Panzer der Heeresaufklärungstruppe ersetzen. Die Iltis-Aufklärer sind mit einem MG 44 auf dem Dach ausgestattet. Sie waren besser gepanzert und stärker motorisiert, als die Fahrzeuge die als Truppentransporter vorgesehen waren. Die Ausführung B erhöhte 1997 die Geländegängigkeit und rüstete die Waffenplattform auf dem Dach mit einer Halterung für eine Fliegerfaust 1 oder eine Panzerfaust 3 aus. 2001 wurde die Motorisierung ein weiteres mal verbessert. Daneben wurde der Panzerschutz, besonders gegen Landminen verstärkt.
Mörserträger
Der Mörserträger war die dritte Variante des Iltis, die 1994 eingeführt wurde. Diese Variante ist mit einem Minenwerfer 11 mit dem Kaliber 120 mm ausgerüstet und sollte vor allem Panzergrenadiereinheiten ohne Panzerhaubitzen Artillerieunterstützung zukommen lassen. 1997 wurde die Motorisierung verbessert. Dazu konnte nun dank eines neuen Fahrgestells auch mehr Munition mitgeführt werden. 2003 schließlich wurde die aktuelle C-Version mit verbessertem Panzerschutz und einer neuen Feuerleitanlage eingeführt.
Panzerabwehrraketenträger
Nachdem sich der Iltis schon in der Truppenerprobung als gute Plattform herausgestellt hatte entwickelte man 1995 neue Varianten als kostengünstigen Ersatz für ältere Systeme. So wurde eine Panzerabwehrvariante und eine Führungsvariante eingeführt. Diese Fahrzeuge auf A-Standard waren effektiv modifizierte Aufklärungsfahrzeuge. So wurde ein Doppelraketenwerfer für Panzerabwehrraketen Hummel auf dem Iltis montiert um der Infanterie ähnlich den Panzerjägern Marder die Fähigkeit zu geben angemessen auf Panzerangriffe reagieren zu können. Die Panzerabwehr-Variante des Iltis wurde aber im besonderen auch an die Aufklärungs-Einheiten und die Mörserträger-Batterien, die mit Iltissen ausgestattet waren ausgegeben um ihnen Defensivpotential gegen Panzer zu geben. Bereits 1997 folgte die erste Kampfwertsteigerung, die die Motorisierung modifizierte. 2003 wurde der Panzerschutz in der nächsten Kampfwersteigerung noch einmal erhöht.
Führungsfahrzeug
Aufgrund seiner recht großen Kapzität für ein Geländefahrzeug wurde 1995 neben dem Panzerabwehrraketenträger auch eine Führungsversion auf Basis des Truppentransporters eingeführt, die vor allem für infanteristische Frontverbände, aber natürlich auch für die mit Iltissen ausgestatteten Einheiten vorgesehen war. Diese war mit leistungsstarken Funk- und Rechneranlagen ausgestattet. 1997 folgte die Aufrüstung auf B-Standard. Im Zuge dieser Kampfwertsteigerung wurde auch ein Tresor für wichtige und geheime Dokumente eingeführt. 2003 erfolgte die Aufrüstung auf Ausführung C mit einer modernen Funkanlage und vergrößerter Rechenkapazität.
Kommunikationsfahrzeug
Das Kommunikationsfahrzeug ist für die Aufgabe der Satelitenkommunikation über große Entfernungen mit einer Satelitenschüssel mit einem Durchmesser von drei Metern ausgestattet. Die einzige bestehende Variante ist auf einem Truppentransporter Ausführung B aufgebaut. Alle bestehenden Fahrzeuge sind Umrüstungen.
Personentransporter
Der Personentransporter ist im Innenraum wie ein ziviler Geländewagen der Oberklasse ausgestattet. Er verfügt aber genau wie alle anderen Iltisse über Panzerschutz. Er soll vor allem für den Transport von hochrangigen Offizieren und Politikern durch gefährliche Gebiete eingesetzt werden. Die wenigen im Jahr 2001 hergestellten Exemplare sind umgerüstete Truppentransporter der Ausführung B, deren Panzerschutz aber bereits dem der späteren C-Ausführung entspricht.
Artilleriebeobachter
Da die Artilleriebeobachter auf Basis des Hermelin I nicht gepanzert waren überlegte das Heer 2002 diese zugunsten eines neuen gepanzerten Artilleriebeobachterfahrzeugs auszutauschen. Die Wahl fiel schließlich auf eine Variante des Iltis-Aufklärers mit verbesserter Funk- und Beobachtungsausrüstung.
Einsatz
Dreibürgisches Heer
Das Heer setzt etwa 45.000 Fahrzeuge des Typs Iltis ein. Davon sind 23.000 Truppentransporter, 12.000 Aufklärer und 3000 Mörserträger. Hinzu kommen 3000 Panzerabwehrraketenträger und 2000 Führungsfahrzeuge. Darüber hinaus wurden 1500 Artilleriebeobachter geliefert. Weitere 500 Fahrzeuge entfallen auf die Personentransporter- und Kommunikationsvarianten.
Dreibürgische Marine
Die Marine verfügt über 15.000 Fahrzeuge, die vor allem von der Marineinfanterie eingesetzt werden. Aber auch die Stäbe der Marine verfügen über einige Personentransport- und Kommunikationsfahrzeuge des Typs Iltis.
Dreibürgische Luftwaffe
Die Luftwaffe setzt etwa 10.000 Fahrzeuge aller Varianten des Iltis in den Sicherungseinheiten ein.
Bazische Landeswehr
Die bazische Landeswehr hat im Jahr 2000 100 Iltis AB und 200 Iltis TB gekauft, die als Mannschaftstransporter und leichte Aufklärer ihren Dienst verrichten.