Stahlwerke Rhone: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 30. Juli 2012, 22:55 Uhr
Die Stahlwerke Rhone entstanden 1908 aus einem Zusammenschluss von sechs Stahlwerken in Kattowitz, Reichstal und Neuburgen. Neben der Stahlerzeugung war von vorne herein die Produktion von Rüstungsgütern ein bedeutender Faktor im Geschäftsfeld des Unternehmens. 1956, während der Stahlkrise kaufte das Großherzogtum Hohenburg-Lohe 50% der Anteile um die Arbeitsplätze in der Rhone-Region zu erhalten. 1961 stieg die Greifenburg AG in das Unternehmen ein. Zwischen 1972 und 1989 wurden alle Stahlwerke für normalen Stahl geschlossen, lediglich ein Stahlwerk für Spezialstahl blieb bestehen. Seit dem konzentriert das Unternehmen sich vollständig auf die Rüstung. Hierzu wurden die Cassauer Flugzeugwerke 1983 gekauft und für die Produktion von Lenkwaffen umgewidmet. 2006 wurden Anteile am Unternehmen von der Greifenburg AG und dem Großherzogtum Hohenburg-Lohe abgestoßen und von privaten Investoren gekauft.
Standorte und Tochterunternehmen
Stahlwerke Kattowitz (Kattowitz, Werthen) - Spezialstahl Rhone Artillerie (Reichstal) - Geschütze und Handfeuerwaffen CaRho Flugsysteme - Raketen und Lenkflugkörper Fahrzeugwerke Rhone (Hohenburg, Hohenburg-Lohe) - Militärischer Fahrzeugbau
Produkte
Fahrzeuge
- HKP 7 Panther II
- SP 20 Marder I
- SP 39 Marder III
- TP 33 Fuchs seit 1996
- SFL 27 Wiesel I
- SFL 56 Wiesel II
- AS 22 Magnus II