HKP 7 Panther II

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Panther II
Allgemeines
Bezeichnung Hauptkampfpanzer 7 „Panther II“ Ausführung G Modifikation 2
Waffenkategorie Hauptkampfpanzer
Hersteller Stahlwerke Rhone
Technische Daten
Besatzung 4 (Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer)
Länge 8,17 m (ohne Geschütz)
Breite 3,41 m
Höhe 2,62 m
Antrieb MFA 56 10-Zylinder Dieselmotor mit 830 PS
Federung Torsionsstab
Höchstgeschwindigkeit 65 km/h
Reichweite ca. 600 km
Bewaffnung
Panzerung und Gegenmaßnahmen
  • Panzerstahl
  • Zusatzpanzerung in Schottbauweise am Turm
  • Nebelwurfmittelanlage
  • Minenschutzstärke II

In der Mitte der 50er Jahre beschloss der Reichsführungsstab nach Vorbild der neuesten astorischen Panzergeneration einen Hauptkampfpanzer zu entwickeln. Der Forderungskatalog setzte sich deutlich von den bisherigen mittleren Panzern Panther I und den schweren Panzern Tiger ab und wurde der Grundstock für die Entwicklung des ersten dreibürgischen Hauptkampfpanzers. Der neue Kampfpanzer sollte ein Gesamtgewicht von 30 Tonnen aufweisen und dabei hochbeweglich sowie wartungsfreundlich sein. Panzerung und Feuerkraft waren sekundär. Die Entscheidung, Beweglichkeit vor Panzerschutz zu setzen, wurde damit begründet, dass die zu dieser Zeit verfügbare Technologie keinen effektiven Schutz vor Hohlladungsgeschossen bot. 1962 wurde der erste Panzer der neuen Generation dem Reichsmarschall präsentiert. Nach einer erfolgreichen Truppenerprobung begann die Einführung des Panther II im Jahr 1965. Der Panther II wurde während seiner gesamten Dienstzeit modernisiert und weiterentwickelt. Mit der Einführung des Panther III im Jahr 1982 veraltete er allerdings schnell. 1989 wurde der letzte Panther II aus dem aktiven Truppendienst verabschiedet.

Versionen

Panther II A

Die ersten Serienmodelle des Panther II wurden 1965 ausgeliefert. Der Panther II wurden zunächst bei der 3. Panzer-Division eingesetzt. Es wurden insgesamt 6.600 Panther II A bis 1968 produziert, die alle beim Heer Verwendung fanden.

Panther II B

1968 erfolgte die Umstellung der Produktion auf Ausführung B. Ausführung B unterschied sich nur in Details von Ausführung A. Das wichtigste war wohl die Anbringung von Ösen zur Luftverladung und der verbesserte Schnorchel, der eine höhere Wattiefe erlaubte. Es wurden 8.100 Panther II B produziert, von denen 3.000 an die Marine gingen und der Rest dem Heer zur Verfügung gestellt wurde.

Panther II C

Im Jahr 1971 erfolgte die nächste Produktionsumstellung. Diese war Umfangreicher als die vorherige und umfasste eine stärkere Turmpanzerung, den Einbau von Nachtsichtgeräten und einer elektronischen Waffenrichtanlage, dem ersten Feuerleitrechner in einem dreibürgischen Panzer. Mit diesem ging auch eine automatische Geschützstabilisierung einher. Der Panther II C deklassierte die bisherigen Modelle deutlich. Mit der Ausführung C hatte Dreibürgen die Spitze der internationalen Panzerentwicklung eingenommen. Insgesamt 5.500 Panther II C wurden bis 1974 produziert.

Panther II D

Die Ausführung D entsprach einer nochmals verbesserten Ausführung C. Die größte Neuerung war ein veränderter Turm und eine verbesserte Feuerleitanlage. Dies vergrößerte das Innenvolumen des Panzers und erlaubte somit das Mitführen zusätzlicher Munition. Es wurden 12.600 Panther II D bis 1982 produziert. Damit war diese Ausführung die meistproduzierte von allen Panther II-Ausführungen und wurde unter anderem nach Bazen exportiert.

Panther II E

Im Jahr 1977 erfolgte eine Aufrüstung aller Panther II A und B. Auf den Wannen der alten Panther II wurde ein neuer, längerer Turm, wie der des Panther II D, eine moderne Feuerleitanlage und ein verbessertes Funkgerät angebracht. Die Ausführung D umfasste dabei etwa 8.000 aufgerüstete Fahrzeuge, die in etwa dem Stand der Ausführung D entsprachen. Die umgerüsteten Panther II A wurden als Modifikation 1 bezeichnet, während die ehemaligen Panther II B zur Ausführung E Modifikation 2 wurden.

Panther II F

Da sich die Einführung des Panther III verzögerte wurde 1980 eine neue Version des Panther II eingeführt. Er enthielt einen großen Teil elektronischer Komponenten, die für den Panther III bestimmt waren. Dabei bedeutete vor allem die neue Feuerleitanlage des Panther III eine deutliche Verbesserung für den Panther II. Es wurden nur 1.600 Stück bis 1983 hergestellt, danach wurde der Vertrag, der eigentlich eine Produktion von 6.000 Einheiten bis 1985 vorsah gekündigt.

Panther II G

Die Ausführung G ist auch als Grauer Panther bekannt, weil sie praktisch nur in den Reserven Verwendung fand. Die Ausführung G setzt sich aus zwei Modifikationen zusammen. Die Modifikation 1 beschreibt Panther II C oder D die mit elektronischen Systemen eines Panther III B ausgestattet wurden. Ab 1985 wurden etwa 4.000 Panther II C und D entsprechend umgerüstet. Modifikation 2 umfasst ehemalige Panther II C und D die mit den Systemen eines Panther III C ausgestattet wurden. Ab 1987 wurden etwa 8.500 Panther auf diese Weise umgerüstet.

Panther II H

Ausführung H befindet sich ausschließlich in Bazen im Dienst und sind Aufrüstungen von bazischen Panther II D mit den elektronischen Systemen eines Panther III D. Die ersten Panther II H wurden 1993 ausgeliefert.

Haidar

Um die neu aufzubauende Salemer Nationalgarde aufzurüsten wurde ab 2011 eine modernisierte Variante des Panther II, der Haidar (Arabisch für Löwe) entwickelt. Der Haidar E ist dabei ein leichter Kampfpanzer, während der Haidar T ein gepanzerter Truppentransporter ist.

Einsatz

Der Panther II befand sich von 1965 bis 1989 im aktiven Truppendienst der dreibürgischen Streitkräfte. Über 35.000 Panther II wurden produziert von denen etwa 32.000 im Heer und etwa 3.000 bei der Marineinfanterie eingesetzt wurden. Der Panther II bestimmte für etwa 20 Jahre den Mobilitätsgrad gepanzerter Fahrzeuge, also die Geschwindigkeit, die militärische Fahrzeuge erreichen mussten um in den gepanzerten Verbänden des Heeres mithalten zu können.

Reserve

Etwa 12.000 Panther II Ausführung G befinden sich noch in den Reservearsenalen des dreibürgischen Heeres. 2008 im Zuge des Dreibürgisch-Stauffischen Krieges wurden etwa 2.000 Panther II reaktiviert. Etwa 200 Fahrzeuge gelangten auch mit mehreren Reserve-Panzergrenadier-Divisionen nach Haxagon, wurden aber lediglich für Sicherungsaufgaben hinter der Front eingesetzt. Kein Panther II hatte in Haxagon oder Stauffen Feindberührung. Ein Panther II ging allerdings nach dem Krieg, während der Besatzungszeit verloren, als er über eine nicht geräumte Panzermine fuhr. Im 2. Ostlandfeldzug wurden einige Fahrzeuge im Altreich reaktiviert um die Truppen im Ostland zu verstärken. Diese Panzer wurden allerdings nie verschifft und nach Ende des Feldzuges wieder eingemottet. Im Rahmen von Reserveübungen sind Panzereinheiten der Reserve mit Fahrzeugen des Typs Panther II immer noch anzutreffen. Die Fahrzeuge werden in regelmäßigen Abständen gewartet.

Bazen

Das Großherzogtum Bazen erhielt 1981 100 neue Panther II D. Weitere 200 Panther II D wurden 1988 gebraucht von den dreibürgischen Streitkräften gekauft. 150 Panther II D wurden in den frühen 90er Jahren zu Panther II H aufgerüstet. Von diesen befinden sich noch 60 im Dienst, sollen aber in den nächsten Jahren ausgemustert werden.

Salem

In Salem wird sowohl der Panther II G, wie auch der Haidar eingesetzt. Die Fahrzeuge werden für einen Konflikt gegen Zedarien vorbereitet und sollen das Rückgrat der neu entstehenden Salemer Nationalgarde bilden.