Cassau-Klasse

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Dreibuergen Flagge Neu.png
Die Korvette S.M.S. Olixon
Schiffsdaten
Schiffsart Korvette
Schiffsklasse Cassau-Klasse
Einheiten: 40 gebaut, 40 in Dienst
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 89,12 m
Breite 13,28 m
Tiefgang max. 3,4 m
Verdrängung Maximal: 1.840 t
Besatzung 58 Mann
Maschine 2 × Diesel (20.122 PS)
Geschwindigkeit max. 26 kn (48 km/h)
Propeller 2 Verstellpropeller
Bewaffnung
  • 1 × 75-mm-SK-L/62
  • 2 × MLG 30
  • 2 × Starter für LwA-99; je 21 Zellen
  • 2 × Vierfachstarter für ASR7
  • 2 Täuschkörperwurfanlagen
  • Elektronische Gegenmaßnahmen
  • Minenlegekapazität
Sensoren
  • 3D-Multifunktions-Radar
  • 2 Navigationsradare
  • Bugsonar und Torpedowarnsonar
  • 2 Aufklärungs-Drohnen
  • Elektrooptische Sensoren (Drohne)
Einsatzführungssysteme

Die Korvetten der Cassau-Klasse sind weder „große Schnellboote“ noch „kleine Fregatten“, sondern ein völlig neues Waffensystem. Die Korvetten verfügen über Tarnkappen-Eigenschaften und bieten Platz für zwei Drohnen. Ein kleines Landedeck, welches von Hubschraubern genutzt werden kann, ist vorhanden. Wichtigste Aufgaben sind die Seeraumüberwachung, Aufklärung und Bekämpfung von See- und Landzielen.

Aufgaben

Wichtigste Aufgaben werden die Seeraumüberwachung, Aufklärung und Bekämpfung von See- und Landzielen sein. U-Bootbekämpfung ist nur sehr bedingt vorgesehen, weshalb die Korvetten der Cassau-Klasse keine Ausrüstung zur U-Abwehr und nur mit begrenzen Sonarsystem ausgestattet sind und auch keinen Hubschrauber mitführt. Die Operationszentrale ist im Gegensatz zu vielen älteren oder größeren Schiffen nicht abgedunkelt.

Im Unterschied zu den größeren Fregatten würden die Korvetten in der Kaiserlichen Marine deshalb eigentlich als „Boote“ bezeichnet. Die Führung des 1. Korvettengeschwaders bezeichnet die Korvetten aber als Schiffe und stellte klar, dass die Korvetten in Größe, Bewaffnung, Seeausdauer und Einsatzgebiet den Kriterien eines Schiffes entsprechen würden.

Entwicklung und Aufbau

Ursprünglich waren 60 Schiffe geplant, mit dem Beitritt des HRR bekam die Marine jedoch einen Zuwachs von 20 Korvetten der Bellevue-Klasse. Daher wurde die Stückzahl reduziert und die Aufträge für die letzten 20 Schiffen storniert.

Die Korvetten der Caussau-Klasse verfügen über einige Eigenschaften eines Tarnkappenschiffs in Bezug auf Radar- und Infrarotsignatur und bieten Platz für zwei Aufklärungs-Drohnen. Für Unterbringung sowie Start und Landung der Drohnen ist ein kleiner Hangar und ein Landedeck, das auch von bemannten Hubschraubern genutzt werden kann, vorhanden. Technische Anlagen der Fregatten der Greifenburg-Klasse wurden teils übernommen und weiterentwickelt.

Zur Bekämpfung von See- und Landzielen war ursprünglich ein neues Waffensystem, eine Boden-Boden-Rakete hoher Genauigkeit, speziell für die Korvetten geplant. aus finanziellen Gründen wurde das Projekt jedoch verworfen. Deshalb wird auf den neuen Korvetten nun der vorhandene Seezielflugkörper "Donnerschlag", die ebenfalls die Fähigkeit zur Landzielbekämpfung hat.

Kiellegung des ersten Schiffs, der Braunschweig, war im Oktober 2000 bei den Tiedemann-Werften in Godenhaven. Ab 2002 liefen dann jährlich 5 Schiffe in den Werften des Reiches vom Stapel, so dass 2011 die letzten Schiffe in Dienst gestellt werden konnten.

Weiterentwicklungen

Als zusätzlicher Sensor sollen Hubschrauberdrohnen beschafft werden. Zur Zeit liegt das Projekt jedoch aus Kostengründen auf Eis und die konventionellen Drohnen der Marine finden Verwendung. Ein Seriengerät dieses Typs sollte im August 2007 auf den Korvetten Cassau und Rotschild ausgiebig erprobt. Es soll mit einem optoelektronischen Sensor ausgestattet werden und sechs Stunden fliegen können. Um an Bord eingesetzt werden zu können, müssen die Hubschrauberdrohnen angepasst werden. Sie sollen ein Landesystem mit Decksarretierung erhalten. Außerdem ist der Wankelmotor für den Betrieb mit Kerosin umzurüsten. Bis 2013 sollen das Projekt jedoch wieder anlaufen.

Die Marine beabsichtigt zudem, zum Schutz der Küsten und vor allem der Überseegebiete, weitere Korvetten zu bestellen. Es wurde jedoch noch nicht festgelegt, ob Korvetten der Bellevue-Klasse, oder der Cassau-Klasse nachbestellt werden, oder ob eine Neuentwicklung geplant ist. Denkbar wäre auch ein kleines Mehrzweckkampfschiff.

Mitte 2018 wurden zwei Korvetten dieser Klasse mit erweiterten Aufklärungs-, Führungs- und Kommunikationssystemen ausgerüstet um als Führungsschiffe des 1. und 2. Schnellbootgeschwaders eingesetzt zu werden.



Einheiten, Geschwader und Standorte

Korvetten der Caussau-Klasse