Kaiser-Konstantin-Klasse: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Die Luftabwehr im Nahbereich und mittlerer Entfernung wird durch 16 Achtfachstarter für 128 [[R-55]] "Feuerlilie", 4 Starter für Luftabwehr-Raketen LwA Standart 99 mit je 21 Zellen und die Revolverkanone 30mm-Zwillings-Revolverkanone "SuperPhalanx" sichergestellt. Zur Abwehr von Luftfahrzeugen in großer Höhe wurden 12 Achtfachstarter für 96 [[E-116]] "Enzian" installiert, deren Version A3 (Standart-Version A2) auch Gefechtsköpfe außerhalb der Erdtmosphäre bekämpfen kann. | ||
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| + | Neben den beiden Geschützplattformen mit jeweils zwei 155-mm-Geschützen, sind Torpedorohre, Starter für U-Abwehr-Raketen und Abwurfsysteme für Wasserbomben installiert, die in den nächsten Jahren ersetzt werden sollen. Es gibt außerdem drei Bordhubschrauber. | ||
== Einheiten, Geschwader und Standorte == | == Einheiten, Geschwader und Standorte == | ||
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Version vom 20. März 2012, 22:21 Uhr
| Schiffsdaten | |
| Schiffsart | Schlachtkreuzer |
| Schiffsklasse | Kaiser-Konstantin-Klasse |
| Einheiten: | 6 gebaut, 6 in Dienst |
| Dienstzeit: | seit 1990 |
| Schiffsmaße und Besatzung | |
| Länge: | 252 m |
| Breite: | 28,5 m |
| Tiefgang: | max. 10,4 m |
| Verdrängung: | 23.750 t (leer) 25.860 t (Einsatz) |
| Besatzung: | 610 bis 655 Mann |
| Maschine: | 2 × Druckwasserreaktoren 2 × Dampfturbinen |
| Geschwindigkeit: | max. 32 kn (59 km/h) |
| Propeller: | 2 fünfflügelig |
| Bewaffnung | |
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| Elektronik | |
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| Einsatzführungssysteme | |
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Die wohl mächstigsten Schiffe der Kaiserlichen Marine sind die gewaltigen atomaren Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse. Die Bewaffnung der Schiffe an Deck scheint im Vergleich zu anderen Schiffen eher dürftig. Ein Großteil der Bewaffnung besteht jedoch aus Raketen, die in vertikalen Startern mit Drehmagazin unter Deck untergebracht sind. Diese Schlachtkreuzer sind mit ihrem gewaltigen Waffenarsenal sowohl für Flottenschutz und U-Abwehr, als auch für den massiven Beschuss von Landzielen konzipiert.
Entwicklung und Einsatzprofil
Die atomaren Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse waren von Beginn an den klassischen Kreuzer-Begriff angelehnt. Sie wurden als Offensiv-Einheiten mit Anti-Schiff-, Anti-Luft- und Anti-U-Boot-Kapazitäten geplant, also als vielseitige Einheit für Einzeloperationen. Somit dienen sie als Flaggschiffe innerhalb einer Flotte oder eines Kampfverbandet. Als solche werden sie im Ernstfall von kleineren Einheiten wie Fregatten, Zerstörern und Schweren Kreuzern unterstützt.
Schon früh war angedacht, die alten Schlachtschiffe in den 90er Jahren endgültig durch die neuen Schlachtkreuzer zu ersetzen. Jedoch geriet das Kreuzerbauprogramm ins Stocken, so dass das sechste Schiff erst 2011 und nach einem langen Baustopp in Dienst gestellt werden konnte. Die Kaiser Konstantin wurde 1990, ein Jahr nach dem Tod des Kaisers in Dienst gestellt. Um seine Verdienste um das Reich und die Marine zu würdigen, wurde diese neue Schiffsklasse nach ihm benannt. Das Schwesterschiff "Leopold der Große" wurde 1993 in Dienst gestellt, die Wilhelm Augustus erst 1996, die Scharnhagen 2000, die Wentenau 2005 und die Friedrich Ferdinand im Jahr 2010. Ursprünglich sollte alle drei Jahre ein Schiff in Dienst gestellt werden, was sich finanziell jedoch nicht realisieren ließ. Nur mit Geldern des Flottenvereins gelang es, die Friedrich Ferdinand überhaupt im Jahr 2011 in Dienst zu stellen. Inzwischen hat sich die Situation jedoch wieder gebessert, aufgrund der Sicherheitslage und der Umstrukturierungen der Flotte sowie dem Beitritt des HRR.
Noch 2012 will das OKM zwei weitere Einheiten bestellen und dafür zwei Schlachtschiffe der Dreibürgen-Klasse bis 2014 außer Dienst stellen. Die Schlachtschiffe wurden lange Zeit als kostengünstige Notlösung für die modernen Schlachtkreuzer gesehen, sind ihnen Waffentechnisch jedoch weit unterlegen. Ein Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse kostet heute rund 2 Mrd. Taler.
Technik
Antrieb
Der Antrieb besteht aus einem System, bei dem nuklear und konventionell erzeugter Dampf für den Antrieb benutzt wird (Kombinierter Nuklear- und Dampfantrieb), nutzt den durch die beiden KDruckwasserreaktoren, die paarweise in die Schiffe eingebaut wurden, erzeugten Dampf für die Marschfahrt von 20 kn. Zur Erreichung der Höchstgeschwindigkeit können zwei konventionelle Dampfkessel zugeschaltet werden. Bei Ausfall der Reaktoren kann das Schiff auch mit den konventionellen Dampfkesseln betrieben werden. Der Kraftstoffvorrat reicht für eine Strecke von 1000 sm.
- Reaktoren: 2 mit jeweils 400.000 PS(thermisch)
- 2 Dampfturbinen mit je 70.000 PS
- 2 Wellen mit je einer 5 blättrigen Schraube
- 4 E-Generatoren mit je 3000 kW sowie 4 mit je 1500 kW
- Redundanz: 2 Dampfkessel mit einer Kapazität von 120 t/std; maximale Geschwindigkeit 17 kn.
Panzerung
- Reaktorsektion: seitlich 100 mm, am Ende 35 mm
- Ruderanlage: seitlich 70 mm, Deckspanzer 50 mm
- Turmaufbau: allseitig 80 mm
Bewaffnung
Die Bewaffnung der Schlachkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse besteht zum Großteil aus Raketen, Rohrwaffen spielen nur noch eine sekundäre Rolle. Den Kern der Bewaffnung bildet der Raketenkomplex der Kaiser-Konstantin-Klasse. Dieser umfasst 20 vertikale Starter für die speziell für dieser Klasse entwickelten Seezielflugkörper "Hyperion 2", einen überschallschnellen Antischiffsflugkörper zur Bekämpfung von Großkampfschiffen oder von ganzen Flugzeugträgergruppen und Seekriegsverbänden, der nuklear bestückt werden kann. Alternativ findet ein Kampfsatz von sieben Seezielflugkörpern "Donnerschlag" in einem Raketenschacht Platz.
Die Luftabwehr im Nahbereich und mittlerer Entfernung wird durch 16 Achtfachstarter für 128 R-55 "Feuerlilie", 4 Starter für Luftabwehr-Raketen LwA Standart 99 mit je 21 Zellen und die Revolverkanone 30mm-Zwillings-Revolverkanone "SuperPhalanx" sichergestellt. Zur Abwehr von Luftfahrzeugen in großer Höhe wurden 12 Achtfachstarter für 96 E-116 "Enzian" installiert, deren Version A3 (Standart-Version A2) auch Gefechtsköpfe außerhalb der Erdtmosphäre bekämpfen kann.
Neben den beiden Geschützplattformen mit jeweils zwei 155-mm-Geschützen, sind Torpedorohre, Starter für U-Abwehr-Raketen und Abwurfsysteme für Wasserbomben installiert, die in den nächsten Jahren ersetzt werden sollen. Es gibt außerdem drei Bordhubschrauber.
Einheiten, Geschwader und Standorte
Erste Baureihe: SMS Kaiser Konstantin - SMS Admiral von der Tann - SMS Wilhelm Augustus - SMS Scharnhagen - SMS Wentenau - SMS Friedrich Ferdinand
Zweite Baureihe: SMS General Hennberg - SMS General Berghammer - SMS Giovanni di Lamberti - SMS Admiral von Berg