Kaiser-Konstantin-Klasse: Unterschied zwischen den Versionen

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Die atomaren Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse waren von Beginn an den klassischen Kreuzer-Begriff angelehnt. Sie wurden als Offensiv-Einheiten mit Anti-Schiff-, Anti-Luft- und Anti-U-Boot-Kapazitäten geplant, also als vielseitige Einheit für Einzeloperationen. Somit dienen sie als Flaggschiffe innerhalb einer Flotte oder eines Kampfverbandet. Als solche werden sie im Ernstfall von kleineren Einheiten wie Fregatten, Zerstörern und Schweren Kreuzern unterstützt.
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Schon früh war angedacht, die alten Schlachtschiffe in den 90er Jahren endgültig durch die neuen Schlachtkreuzer zu ersetzen. Jedoch geriet das Kreuzerbauprogramm ins Stocken, so dass das sechste Schiff erst 2011 und nach einem langen Baustopp in Dienst gestellt werden konnte.
  
 
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Version vom 20. März 2012, 18:23 Uhr

Dreibuergen Flagge Neu.png
Der Schlachtkreuzer S.M.S. Scharnhagen
Schiffsdaten
Schiffsart Schlachtkreuzer
Schiffsklasse Kaiser-Konstantin-Klasse
Einheiten: 6 gebaut, 6 in Dienst
Dienstzeit: seit 1990
Schiffsmaße und Besatzung
Länge: 252 m
Breite: 28,5 m
Tiefgang: max. 10,4 m
Verdrängung: 23.750 t (leer)
25.860 t (Einsatz)
Besatzung: 610 bis 655 Mann
Maschine: 2 × Druckwasserreaktoren
2 × Dampfturbinen
Geschwindigkeit: max. 32 kn (59 km/h)
Propeller: 2 fünfflügelig
Bewaffnung
  • 20 × Vertikale Starter für Seezielflugkörper "Donnerschlag" oder "Hyperion"
  • 16 × Achtfachstarter für 128 R-55
  • 12 × Achtfachstarter für 96 E-116
  • 4 × Starter für LwA Standart 99; je 21 Zellen
  • 1 × Doppelstarter für Anti-U-Boot-Lenkwaffe
  • 2 × Geschützplattformen 2 x 155-mm
  • 8 × 2 Revolverkanonen Kaliber 30 mm
  • 2 × Fünffachstarter für eine Kampfsatz von 10 Torpedos T04 oder Anti-U-Boot-Lenkwaffen
  • 2 × Zehnfachstarter und für Wasserbomben
  • 2 × Sechsfachstarter für Wasserbomben
  • Elektronische Gegenmaßnahmen
  • 2 Täuschkörperwerfer mit 400 Raketen
  • 3 Bordhubschrauber
Elektronik
  • Operationszentrale
  • Diverse Funk-Einrichtungen
  • Satellitengestütztes Kommunikationssystem
  • Feuerleitsystem für Seekriegsführung
  • Feuerleitkontrolle
  • Radarüberwachungssystem
  • Radar zur Auffassung von Seezielen und niedrig-fliegender Objekte
  • 2 Radaranlagen zur Luftabwehr
  • Radaranlagen zur Leitung der Luftabwehr mit den Revolverkanonen
  • Identifikationssystem TiFFI 2000 (Sekundarradar, Freund-Feind-Identifizierung)
  • 2 Nautische Radaranlagen
  • Aktives sowie passives Sonar-System
  • Aufklärungsdrohen
Einsatzführungssysteme
  • Raketenabwehr- und Feuerleitsystemsystem "Flammenschild"
  • Führungs- und Waffeneinsatzsystems (FüWES)

Die wohl mächstigsten Schiffe der Kaiserlichen Marine sind die gewaltigen atomaren Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse. Die Bewaffnung der Schiffe an Deck scheint im Vergleich zu anderen Schiffen eher dürftig. Ein Großteil der Bewaffnung besteht jedoch aus Raketen, die in vertikalen Startern mit Drehmagazin unter Deck untergebracht sind. Diese Schlachtkreuzer sind mit ihrem gewaltigen Waffenarsenal sowohl für Flottenschutz und U-Abwehr, als auch für den massiven Beschuss von Landzielen konzipiert.

Entwicklung und Einsatzprofil

Die atomaren Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse waren von Beginn an den klassischen Kreuzer-Begriff angelehnt. Sie wurden als Offensiv-Einheiten mit Anti-Schiff-, Anti-Luft- und Anti-U-Boot-Kapazitäten geplant, also als vielseitige Einheit für Einzeloperationen. Somit dienen sie als Flaggschiffe innerhalb einer Flotte oder eines Kampfverbandet. Als solche werden sie im Ernstfall von kleineren Einheiten wie Fregatten, Zerstörern und Schweren Kreuzern unterstützt. Schon früh war angedacht, die alten Schlachtschiffe in den 90er Jahren endgültig durch die neuen Schlachtkreuzer zu ersetzen. Jedoch geriet das Kreuzerbauprogramm ins Stocken, so dass das sechste Schiff erst 2011 und nach einem langen Baustopp in Dienst gestellt werden konnte.

Technik

Antrieb

Der Antrieb besteht aus einem System, bei dem nuklear und konventionell erzeugter Dampf für den Antrieb benutzt wird (Kombinierter Nuklear- und Dampfantrieb), nutzt den durch die beiden KDruckwasserreaktoren, die paarweise in die Schiffe eingebaut wurden, erzeugten Dampf für die Marschfahrt von 20 kn. Zur Erreichung der Höchstgeschwindigkeit können zwei konventionelle Dampfkessel zugeschaltet werden. Bei Ausfall der Reaktoren kann das Schiff auch mit den konventionellen Dampfkesseln betrieben werden. Der Kraftstoffvorrat reicht für eine Strecke von 1000 sm.

  • Reaktoren: 2 mit jeweils 400.000 PS(thermisch)
  • 2 Dampfturbinen mit je 70.000 PS
  • 2 Wellen mit je einer 5 blättrigen Schraube
  • 4 E-Generatoren mit je 3000 kW sowie 4 mit je 1500 kW
  • Redundanz: 2 Dampfkessel mit einer Kapazität von 120 t/std; maximale Geschwindigkeit 17 kn.

Panzerung

  • Reaktorsektion: seitlich 100 mm, am Ende 35 mm
  • Ruderanlage: seitlich 70 mm, Deckspanzer 50 mm
  • Turmaufbau: allseitig 80 mm

Bewaffnung

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Einheiten, Geschwader und Standorte

Schlachtkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse