SP 28 Marder II
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Schützenpanzer 28 Marder II Schützenpanzer Ausführung B |
| Waffenkategorie | Schützenpanzer |
| Hersteller | Stahlwerke Greifenburg |
| Technische Daten | |
| Besatzung | 3 + 7 (Fahrer, Schütze, Kommandant und 7 Panzergrenadiere) |
| Länge | 7,31 m |
| Breite | 3,48 m |
| Höhe | 3,12 m |
| Antrieb | MWM GD-1202 8-Zylinder-Dieselmotor mit 1000 PS |
| Höchstgeschwindigkeit | 60 km/h |
| Reichweite | ca. 500 km |
| Gewicht | 46,3 t (Gefecht) |
| Bewaffnung | |
| Panzerung und Gegenmaßnahmen | |
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Der Schützenpanzer Marder II ist ein schwerer Schützenpanzer, der den Panzergrenadieren als Ergänzung zum älteren Marder I dient. Ursprünglich sollte der Marder II den Marder I ersetzen. Sein Gewicht, sein Anschaffungspreis und seine geringen Mobilitätsvorteile gegenüber dem Marder I ließen den Reichsführungsstab allerdings von einer breiten Einführung zurückschrecken. Von den geplanten 10.000 Exemplaren wurden lediglich 3.000 geliefert. Der Marder II hat sich zwar in den vergangenen Kriegen als effektive Waffe erwiesen, konnte seine Schwächen aber nie ganz ausmerzen, soll weiterhin den Marder III ergänzen, wenn dieser den Marder I ablöst. Die Panzergrenadiere schätzen besonders seine leistungsstarke 50-mm-Maschinenkanone, die sowohl der 20-mm-Maschinenkanone des Marder I, sowie der 30-mm-Maschinenkanone des Marder III überlegen ist.
Versionen
Ausführung A
Die Ausführung A des Marder II wurde zum ersten mal 1991 eingeführt. Sie war für die Massenproduktion gedacht und sollte als Ersatz für den Marder I dienen. Er hatte neben dem 50 mm-Geschütz zwei MG 44. Eines davon war als Flugabwehrmaschinengewehr und eines koaxial zum Geschütz angebracht.
Ausführung B
Die Ausführung B wurde 2003 eingeführt um der neuen Aufgabe des Marder II gerecht zu werden. Das Flugabwehrmaschinengewehr wurde abgeschafft, dafür wurde eine optionale Zusatzpanzerung eingeführt. Neu war auch die Nebelwurfmittelanlage mit der der Schutz vor infrarotgelenkten Waffen erhöht.
Zukünftige Kampfwertsteigerungen
Eine weitere Kampfwertsteigerung des Marder II ist für das Jahr 2014 geplant um die Mobilität der Marder II an die des Marder III anzupassen. Gleichzeitig soll die Panzerung durch Kompositmaterialien verstärkt werden. Dafür befindet sich bei den Motorenwerken Mattinghoven bereits ein neuer Antrieb in der Entwicklung, die auf dem GD-2000 des Panther III basieren soll.