SMS Kaiserreich Dreibürgen
| Schiffsdaten | |
| Schiffsart | Segelschulschiff |
| Schiffsklasse | nicht benannt |
| Indienststellung: | 2. April 1986 |
| Schiffsmaße und Besatzung | |
| Länge: | 133,74 m (Lüa) 100,54 m (Lpp) |
| Breite: | 16,28 m |
| Tiefgang: | max. 5,6 m |
| Verdrängung: | 5050 t |
| Besatzung: | ~ 300 |
| Maschine: | 2 × Dieselmotoren |
| Maschinenleistung: | 3.730 kW (5.071 PS) |
| Geschwindigkeit: | max. 13,5 kn (25 km/h) |
| Propeller: | 1 × Verstellpropeller |
| Takelung und Rigg | |
| Takelung: | Vollschiff |
| Anzahl Masten: | 5 |
| Anzahl Segel: | 42 |
| Segelfläche: | 5.050 m² |
| Geschwindigkeit unter Segeln: | max. 18 kn (33 km/h) |
| Bewaffnung | |
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| Elektronik | |
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Das Segelschulschiff SMS Kaiserreich Dreibürgen ist eines von vier Segelschulschiffen der Kaiserlichen Marine und das Typschiff der beiden Fünfmastvollschiffe. Auf ihm wird der Offiziersnachwuchs der Marine ausgebildet, es dient aber auch zur Repräsentationszwecken.
Geschichte
Das Segelschulschiff S.M.S. Kaiserreich Dreibürgen wurde in den 1980er Jahren als Ersatz für ihr gleichnamiges Vorgängerschiff in Auftrag gegeben und gebaut. Das 1900 in Dienst gestellte Schiff wurde in einem tropischen Sturm vor den Nördlichen Inseln stark beschädigt und in der Folge auf ein Riff getrieben. Einer Reparatur des alten Schiffes war nicht mehr möglich. Das OKM entschied sich dafür, ein ähnliches Schiff zu konstruieren und den Anforderungen der Zeit anzupassen.
Dazu wurde das Schiff mit einem klassischen Klipperbug mit 11 m Bugspriet und einem an das negativ geneigte Spiegelheck angesetzte 24 m ausladende Seglerheck versehen. Eine eingebaute Klappe (Hecktor) dient als künstliches Ufer für die Tauch- und Schwimmausbildung und ermöglicht das Anlegen von Booten während des Ausbildungsbetriebes. Der Stahlrumpf des Schiffes ist als Fünfmastvollschiff mit verlängerter Poop konzipiert. Das Schiff ist mit modernsten Navigationssystemen ausgerüstet. Zum Schutz vor Piraterie, aber auch für die Ausbildung und um den Charakter eines aktiven Militärschiffes zu unterstreichen, wie es das Seerecht vorsieht, ist die S.M.S. Dreibürgen leicht bewaffnet worden. Die Bewaffnung besteht vor allem aus ein paar schweren Maschinengewehren, einigen Fliegerfäusten und Maschinengewehren normalen Kalibers. Daneben existieren mehrere Waffenschränke mit Handwaffen an Bord. Die Salutkanonen haben mangels Geschossen keinen Kampfwert.
Ex oriente lux bedeutet frei übersetzt "Aus dem Osten kommt das Licht". Ursprünglich bezog sich dieser Spruch nur auf den Sonnenaufgang, wurde dann aber übertragen auf das Christentum und in dem Sinne verwendet, dass von dort (aus dem Osten) die Erleuchtung gekommen sei. Die Sonne spielt zudem in der frühen Navigation eine wichtige Rolle.
Ausbildungsbetrieb
Das Schiff untersteht der Marineakademie Amalien, Heimathafen ist Amalien.
Ausstattung
Das Schiff ist ausgestattet mit:
- Offiziersmesse
- Schwimmbecken
- Sportraum
- Bibliothek
- Bordlazarett
- Schulungsräumen
Waffendeck
Das Waffendeck dient der Lagerung und Wartung der an Bord befindlichen Waffen zu Montage an Deck, sowie sämtlicher automatischer und halbautomatischer Handwaffen und Handgranaten. Der Waffenmeister bewahrt hier zudem sämtliches Zubehör auf. Ausrüstung wie Kampfanzüge, Helme, beschusshemmende Westen etc. werden hier aufbewahrt. Hier finden zudem Schießübungen und Einweisungen statt. Neben dem Waffendeck gibt es auf der Brücke und an zwei weiteren Orten auf dem Schiff Waffenschränke mit Handfeuerwaffen, einer davon Außenbords, wo zwei leichte Maschinengewehre verwahrt werden. Im Ernstfall können die im Waffendeck gelagerten Waffen in kürzester Zeit an Deck gebracht werden, wie auch Sicherheitstrupps ausgerüstet werden.
Hecktor
Das Hecktor des Segegelschulschiffes dient dem Ausbildungsbetrieb als künstliches Ufer für die Tauch- und Schwimmausbildung und ermöglicht das Anlegen von Booten. Das Hecktor ermöglicht auch den gefahrlosen Transport von Ausrüstungsgegenständen.
Technik
Neben der Fähigkeit der Besegelung verfügt das Schiff über zwei Leistungsstarke Dieselmotoren mit jeweils ca. 2.500 PS.