Polizei Neu-Friedrichsruh
Die Polizei der Reichskolonie Neu-Friedrichsruh ist eine vergleichsweise kleine Polizeibehörde, die ein umfangreiches Territorium überwachen muss. Neben den Aufgaben als Schutz- und Kriminalpolizei muss die Polizei Neu-Friedrichsruh auch den Schutz des Protektorats Pueblu übernehmen.
Geschichte
Anfänge
Die Polizei Neu-Friedrichsruh wurde im Jahr 1844 gegründet als Teile der haxagonischen Marineinfanterie als Gendarmerie für Neu-Tuusdorf abgestellt wurden. In den folgenden Jahren bestanden die Polizeiverbände in den unterschiedlichen Handelsstützpunkten an der Küste Neu-Friedrichsruhs aus so abgestellten Armeeangehörigen. Diese wurden allerdings nur in größeren Handelsstützpunkten eingesetzt. In zahlreichen kleineren Handelsposten wurden Matrosen und Einwanderer zum Polizeidienst herangezogen. Aus diesen städtischen Wachdiensten, die auch die Verteidigung der Handelsposten nach außen sicherstellten entstand 1923 bei Gründung der Kolonie die königlich-haxagonische Landeswacht, während in den größeren Städten die königlich-haxagonische Colonialgendamerie gegründet wurde. Aufgrund ihrer größeren Kapazitäten bildete die Colonialgendamerie eine eigene Abteilung für Kriminalfälle, die der Landeswacht fehlte. Die Colonialgendamerie, seit 1945 königlich-haxagonische Gendamerie, wurde 1933 auch offiziell zur Kriminalpolizei für Neu-Friedrichsruh, während die Aufgaben der Schutzpolizei außerhalb der Städte weiterhin bei der Landeswacht verblieben.
Dreibürgische Kolonie
Mit der Übernahme der Kolonie durch das Kaiserreich Dreibürgen im Jahr 2006 wurde die veraltete Polizeistruktur in Neu-Friedrichsruh reformiert. Die Landeswacht und die Gendamerie wurden zur Polizei Neu-Friedrichsruh vereint. Teile der Landeswacht wurden allerdings ausgelagert um als Wildschützer oder Beamte der Reichspolizei zu dienen. Die Ausrüstung erfuhr eine grundsätzliche Modernisierung. Viele altgediente Beamte der Landeswacht verließen allerdings in den folgenden Jahren die Polizei, weil sie die neuen Befehlsstrukturen, die die Polizei dem dreibürgischen Militär unterstellte und die Kommandohierarchien vergrößerte.
Organisation
Die Polizei Neu-Friedrichsruh ist wie die meisten Landespolizeien unter einem Landespolizeipräsidium organisiert. Darunter herrscht eine arbeitsteilige Aufteilung vor.
Schutzpolizei
Die Schutzpolizei Neu-Friedrichsruh hat den Auftrag die öffentliche Ordnung in der Kolonie aufrecht zu erhalten. Sie verfügt dazu über Polizeiwachen in jeder Stadt und kleineren Stationen in jeder Siedlung. Sie gliedert sich in die Polizeiinspektion Friedrichsstadt, die Polizeidirektion Neu-Tuusdorf und die Polizeiinspektion Neu-Lodringburg. Dabei ist die Polizeiinspektion Friedrichsstadt die größte Inspektion in Neu-Friedrichsruh mit 1500 Beamten. Darauf folgt die Polizeiinspektion Neu-Tuusdorf mit 1200 Beamten und die Polizeiinspektion Neu-Lodringburg mit 250 Beamten. Der Polizeiinspektion Friedrichsstadt unterstehen die Reviere Friedrichsstadt Hafen, Friedrichsstadt Stadt, Friedrichsstadt Nord, Henricia und Neu-Arzquell. Der Polizeiinspektion Neu-Tuusdorf unterstehen die Reviere Neu-Tuusdorf Süd, Neu-Tuusdorf Nord, Meyershafen und Neu-Pfalzen.
Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei der Kolonie verfügt über 440 Beamte. Sie untergliedert sich primär in die Abteilungen Personendelikte, Sachdelikte und Grenzvergehen.
Protektoratspolizei
Zum Schutz des Protektorats der Pueblu unterhält die Polizei eine Einheit, die vor allem die Grenzen des Protektorats kontrolliert. Die Protektoratspolizei verfügt über 600 Polizisten unter dem Kommando eines Polizeioberrats. Dabei verfügt sie über eine eigene Hubschrauberstaffel mit 6 Hubschraubern des Typs MWT 661.
Hubschrauberabteilung
Zur Überwachung der langen Küstenlinie und des großen Umlandes verfügt die Polizei Neu-Friedrichsruh über eine Hubschrauberabteilung. Sie ist in zwei Staffeln mit jeweils 6 HHW 222 ausgestattet, die in Neu-Tuusdorf und Friedrichsstadt stationiert sind. Die Hubschrauberabteilungen können große Gebiete mit moderner Überwachungstechnologie abdecken und dienen insbesondere dem Auffinden von Flüchtigen, aber auch von Vermissten im Hinterland der Kolonie.
Ausrüstung
Neben der üblichen Ausstattung der Polizei mit Pistolen der Bauart P 38 und P 41 ist die Polizei Neu-Friedrichsruh zusätzlich mit verschiedenen Jagd- und Scharfschützengewehren wie das veraltete G 24 des Heeres oder Jagdwaffen ausgestattet. Neben den Streifenwagen gehören zum Fuhrpark der Polizei in Neu-Friedrichsruh auch verschiedenste geländegängige Fahrzeuge. 2007 erhielt die Polizei Neu-Friedrichsruh 300 vom Heer ausgemusterte Geländefahrzeuge Hermelin I.
Kooperation
Aufgrund ihrer gemeinsamen Geschichte pflegt die Polizei Neu-Friedrichsruh eine intensive Kooperation mit der Landespolizei Haxagon. Diese zeigt sich vor allem in einem regen Personalaustausch und einer inoffiziellen Ausbildungskooperation. Im Bezug auf den Schutz des Protektorats arbeitet die Protektoratspolizei eng mit den Streitkräften und der Reichspolizei zusammen.