MWT 59 Muli

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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MWT 59 Muli
Allgemeines
Bezeichnung Motorenwerke Tuusdorf 59 „Muli“ Transporter Ausführung D
Waffenkategorie Transporthubschrauber
Hersteller Motorenwerke Tuusdorf
Technische Daten
Besatzung 4 (2 Piloten, Bordmechaniker, Lademeister)
Länge 27,12 m
Rotordurchmesser 21,35 m
Leergewicht 12.650 kg
Maximales Startgewicht 19.180 kg
Nutzlast 5.500 kg
Passagiere bis zu 36 Soldaten
Triebwerke 2 MWT H109 Wellenturbinen
Triebwerksleistung 2 x 3.229 kW
Höchstgeschwindigkeit 295 km/h
Einsatzradius 750 km
Bewaffnung und Abwehrmaßnahmen
  • 2 MG 44 als Türmaschinengewehre

Der MWT 59 Muli wurde in den 60er Jahren als Arbeitstier für die haxagonischen Heeresflieger eingeführt. Seine Aufgaben waren vielfältig, vor allem aber sollte er als mittelschwerer Transporthubschrauber im gebirgigen Haxagon dienen. Dazu wurde von den Motorenwerken Tuusdorf eine besondere Avonik entwickelt. Diese neue Avionik ermöglichte erstmals automatischen Konturenflug im Gelände und verringerte somit auch die Zahlen der Hochgebirgsunfälle der haxagonischen Heeresflieger. Neben seinem Dienst als Transporter (T) wurde er aber auch als Rettungshubschrauber (R) und Gefechtsunterstützungshubschrauber (G) genutzt. 1969 fand er, aufgrund seines herausragenden Rufes und seiner guten Flugeigenschaften auch Eingang in das Arsenal der dreibürgischen Heeresflieger, die ihn seit dem als schweren Transporthubschrauber nutzen.

Varianten

MWT 59 T1 Muli

Die haxagonischen Heeresflieger führten den MWT 59 T1 Muli 1964 ein. Der T1 sollte als Transporthubschrauber vor allem im Gebirge und in schwierigem Gelände operieren. Dazu sollte er mit einer Nutzlast von 4,5 Tonnen im Gebirge eingesetzt werden können. Dies wurde mit zwei MWT H106-Triebwerken mit einer Leistung von je 2.120 kW auch erreicht.

MWT 59 T2 Muli

Vier Jahre nach Einführung des MWT 59 wurde eine neue Version eingeführt, bei der die Nutzlast auf 5 Tonnen gesteigert wurde. Die Steigerung der Nutzlast wurde vor allem durch den Einbau der neu entwickelten H108-Triebwerke mit je 2.927 kW Leistung erreicht.

MWT 59 TA Muli

Die dreibürgischen Heeresflieger schafften 1969 eine leicht veränderte Variante der MWT 59 T2 Muli an. Diese wurde dabei bei Weichsel Aerospace in Steinsfelde montiert.

MWT 59 GA Muli

Im Jahr 1974 wurde ein Gefechtsunterstützungshubschrauber auf Basis des Muli für die dreibürgischen Streitkräfte entwickelt. Diese Variante wurde nur 22 mal gebaut und umfasste neben einem MG 44 in der Nase, Raketenbehälter für Boden-Luft-Raketen und zwei Heck-Maschinengewehre.

MWT 59 TB Muli

Nach drei Jahren im Einsatz beschlossen die kaiserlichen Streitkräfte eine größere Version des Muli zu bestellen. Diese Variante wurde 1976 als MWT 59 TB eingeführt.

MWT 59 R Bernhardiner

Die haxagonischen Streitkräfte begannen nach der Lawinensaison 1977/78 einige ihrer MWT 59 Mulis in Großraumrettungshubschrauber umzurüsten, die im Lawinenfall zunächst ein Rettungskommando in den Einsatz bringen sollten und dann eine große Anzahl an geretteten ausfliegen sollten.

MWT 59 RA Muli

Die dreibürgischen Streitkräfte kopierten 1980 das Konzept des Großraumrettungshubschraubers und rüsteten dazu einige ältere Mulis um. Diese MWT 59 RA unterschieden sich von ihren haxagonischen Vorbildern durch das fehlen einer speziall auf Rettungseinsätze ausgerichtete Avionik.

MWT 59 TC Muli & MWT 59 T2 Muli

In den frühen 90er Jahren beschlossen Haxagon und das Kaiserreich Dreibürgen die Muli-Flotte gemeinsam aufzurüsten. Dazu wurden neue elektronische Systeme und verbesserte Triebwerke entwickelt. So entstand in Haxagon die Version MWT 59 T2 Muli, auf Basis des MWT 59 T1 Muli und in Dreibürgen die Variante MWT 59 TC Muli, auf Basis der größeren MWT 59 TB Muli-Version. Seit der Vereinigung des Kaiserreichs Dreibürgen mit dem Königreich Haxagon 2006 befinden sich beide Varianten im Dienst bei den dreibürgischen Streitkräften. Zur Unterscheidung werden dreibürgische MWT 59 TC Muli als TC1 bezeichnet und ehemals haxagonische MWT 59 T2 Muli als MWT 59 TC2 Muli geführt. 1995 wurden 40 Mulis aus Haxagonischen Beständen auf TC-Standard aufgerüstet und nach Bazen verkauft.

MWT 59 TD Muli

Um die Mulis auch nach Einführung des FWA 290 im Verbund mit den Hubschraubern der neuesten Generation einsetzen zu können wurden die vorhandenen Mulis zwischen 2009 und 2012 einer umfassenden Überarbeitung im Bereich des Bordrechners unterzogen. Dies ist die Ausführung MWT 59 TD.