JP 18 Braunbär

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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JP 18 Braunbär
Allgemeines
Bezeichnung Jagdpanzer 18 „Braunbär“ Ausführung D
Waffenkategorie Jagdpanzer
Hersteller Tiedemann AG
Technische Daten
Besatzung 4 (Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer)
Gewicht 32 t
Länge 6,24 m (ohne Geschütz)
Breite 2,98 m
Höhe 2,03 m
Antrieb Ti-M 88 10-Zylinder Dieselmotor mit 900 PS
Federung Torsionsstab
Höchstgeschwindigkeit 73 km/h
Reichweite ca. 470 km
Bewaffnung
Panzerung und Gegenmaßnahmen
  • Panzerstahl 20 - 75 mm
  • Minenschutzstärke III
  • 8 Nebelwerfer

Der Kanonenjagdpanzer Braunbär war der letzte Kanonenjagdpanzer des dreibürgischen Heeres. Er wurde 1962 bei den Streitkräften eingeführt und war, im Gegensatz zu früheren Jagdpanzern, die auf älteren Panzern basierten, eine Neuentwicklung. Der Jagdpanzer der in den 60er Jahren den Jagdpanzer 6 Löwe ersetzen sollte, sollte beweglicher und kleiner als die aktuellen und obsoleten Panzer Panther I und Panther II sein. Eine Version des Panther I, die von den Stahlwerken Greifenburg vorgestellt wurde, wäre zwar günstig gewesen, entsprach aber nicht den Vorstellungen des Reichsführungsstabes. Die Stahlwerke Greifenburg entwickelten einen Jagdpanzer auf Basis des Panther II, der aber ebenfalls abgelehnt wurde. Die Fahrzeugwerke Tiedemann legten schließlich einen leichten und gut motorisierten Entwurf eines Jagdpanzers mit einer 90-mm-Kanone vor.

Versionen

Ausführung A

Die ersten Serienfahrzeuge wurden 1962 eingeführt und waren mit ähnlichen Systemen, wie die ersten Panther II ausgestattet. Dies war die einzige Produktionsversion, die 4.200 mal gebaut wurde.

Ausführung B

Ausführung B bezeichnete eine Kampfwertsteigerung der Jagdpanzer mit den elektronischen Systemen eines Panther II C aus dem Jahr 1974.

Ausführung C

1982 ließ der Reichsführungsstab im Zuge der Einführung des Panther III Beschusstests durchführen. Diese zeigten, dass ein Geschütz eines Jagdpanzers Braunbär gegen moderne Panzer nur auf etwa 1000 Meter wirksam wäre. Um den Jagdpanzer Braunbär im Dienst halten zu können wurden mehrere Lösungen erarbeitet. Zunächst wurde über eine Umwandelung in einen Raketenjagdpanzer nachgedacht. Das wurde allerdings verworfen. Schließlich entschied man sich zur Kampfwertsteigerung. Ausführung C wurde 1987 eingeführt und umfasste den Austausch der 90-mm-Kanone durch das 105-mm-Geschütz eines Panther II, die Aufrüstung der elektronischen Systeme auf Panther III B-Standard und die Modernisierung der Laufrollen.

Ausführung D

1994 wurden die 2000 Braunbär-Panzer, die noch in Dienst waren mit einem stärkeren Motor ausgestattet. Dies war die letzte Kampfwertsteigerung des Jagdpanzers Braunbär.