Ti 106S
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Flugzeugwerke Tiedemann 106 Schwalbe Ausführung S |
| Waffenkategorie | Mehrzweckkampfflugzeug |
| Hersteller | Tiedemann AG |
| Technische Daten | |
| Besatzung | 1 Pilot |
| Länge | 15,96 m |
| Flügelspannweite | 10,95 m |
| Höhe | 5,28 m |
| Leergewicht | 11.150 kg |
| Maximales Startgewicht | 23.500 kg |
| Triebwerke | 2 Mantelstromtriebwerke |
| Treibstoffkapazität | 4.996 kg |
| Dienstgipfelhöhe | 16.765 m |
| Mindestgeschwindigkeit | 203 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit | Mach 2,32 |
| Marschgeschwindigkeit | Mach 1,18 |
| Dienstgipfelhöhe | 19.812 m |
| Einsatzradius | 1.400 km |
| Überführungsreichweite | 3.700 km (mit Abwurftanks) |
| Bewaffnung und Abwehrmaßnahmen | |
Die Tiedemann Ti 106S "Seeschwalbe" ist ein strahlgetriebenes Mehrzweckkampfflugzeug der vierten Generation, dass seit 20014 von der Kaiserlichen Marine eingesetzt wird. Sie wurde als Nachfolger für die ältere Ti 118 der Marine auzsgewählt und ist eine Variante der Ti 106. Sie soll die Ti 118 bis 2020 auf allen Flugzeugträgern ersetzen.
Entwicklung und Versionen
Entwicklung
Schon 1985 begann bei der Luftwaffe die Suche nach einem modernen Luftüberlegenheitsjäger und Jagdbomber als Ersatz für die FWA 218 Wirbelsturm. Besonders in der Abfangjägerrolle sollte ein neues Flugzeug geschaffen werden. Neben den Flugzeugwerken Tiedemann beteiligten sich auch die Flugzeugwerke Atlas und die Weichsel Aerospace an der Entwicklung von Prototypen. Weichsels Prototyp flog 1989 als erster, stürzte allerdings nach dem zweiten Testflug wegen Problemen mit dem Triebwerk ab. Die Luftwaffe unterstützte daraufhin keinen Bau eines neuen Prototypen der Weichsel Aerospace mehr. Im Rennen verblieben die Flugzeugwerke Atlas und die Tiedemann AG. 1993 hob zum ersten mal der FWA-Prototoyp ab. Die spätere FWA 190 war sofort das Wunschflugzeug der dreibürgischen Luftwaffe. Doch zeichnete sich ab, dass dieses Flugzeug nicht als Jagdbomber geeignet war, obwohl es ein ausgezeichneter Luftüberlegenheitsjäger ist. Ein Jahr nach dem Erstflug der FWA 190 flog auch der erste Prototyp der späteren Ti 106 zum ersten mal. In dieser Situation wurde die Tiedemann AG beauftragt den vorherigen Entwurf so zu verändern, dass er als Jagdbomber und leichter Jäger eingesetzt werden konnte. Die Abfangjägerrolle hingegen sollte vollständig von der FWA 190 übernommen werden. 2001 flog schließlich der erste Entwurf der Ti 106 als moderner Mehrzweckjagdbomber. 2004 konnte die Serienfertigkeit beginnen und seit 2006 ist das erste Geschwader vollständig mit Ti 106 Schwalbe ausgestattet.