Ti 106

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Ti 106 Schwalbe
Allgemeines
Bezeichnung Flugzeugwerke Tiedemann 106 Schwalbe Ausführung B
Waffenkategorie Mehrzweckkampfflugzeug
Hersteller Tiedemann AG
Technische Daten
Besatzung 1 Pilot
Länge 15,96 m
Flügelspannweite 10,95 m
Höhe 5,28 m
Leergewicht 11.150 kg
Maximales Startgewicht 23.500 kg
Triebwerke 2 Mantelstromtriebwerke
Treibstoffkapazität 4.996 kg
Dienstgipfelhöhe 16.765 m
Mindestgeschwindigkeit 203 km/h
Höchstgeschwindigkeit Mach 2,32
Marschgeschwindigkeit Mach 1,18
Dienstgipfelhöhe 19.812 m
Einsatzradius 1.400 km
Überführungsreichweite 3.700 km (mit Abwurftanks)
Bewaffnung und Abwehrmaßnahmen
  • Bordkanone BK-30
  • 10 Raketen (Luft-Luft oder Luft-Boden)

Die Tiedemann Ti 106 "Schwalbe" ist ein strahlgetriebenes Mehrzweckkampfflugzeug der vierten Generation, dass seit 2004 in der dreibürgischen Luftwaffe eingesetzt wird. Sie wurde als Nachfolger für ältere Jagdbomber und Mehrzweckjäger der Kaiserlichen Luftwaffe entwickelt. Sie soll bis 2018 die FWA 218 in allen Einheiten ersetzen.

Entwicklung und Versionen

Entwicklung

Schon 1985 begann bei der Luftwaffe die Suche nach einem modernen Luftüberlegenheitsjäger und Jagdbomber als Ersatz für die FWA 218 Wirbelsturm. Besonders in der Abfangjägerrolle sollte ein neues Flugzeug geschaffen werden. Neben den Flugzeugwerken Tiedemann beteiligten sich auch die Flugzeugwerke Atlas und die Weichsel Aerospace an der Entwicklung von Prototypen. Weichsels Prototyp flog 1989 als erster, stürzte allerdings nach dem zweiten Testflug wegen Problemen mit dem Triebwerk ab. Die Luftwaffe unterstützte daraufhin keinen Bau eines neuen Prototypen der Weichsel Aerospace mehr. Im Rennen verblieben die Flugzeugwerke Atlas und die Tiedemann AG. 1993 hob zum ersten mal der FWA-Prototoyp ab. Die spätere FWA 190 war sofort das Wunschflugzeug der dreibürgischen Luftwaffe. Doch zeichnete sich ab, dass dieses Flugzeug nicht als Jagdbomber geeignet war, obwohl es ein ausgezeichneter Luftüberlegenheitsjäger ist. Ein Jahr nach dem Erstflug der FWA 190 flog auch der erste Prototyp der späteren Ti 106 zum ersten mal. In dieser Situation wurde die Tiedemann AG beauftragt den vorherigen Entwurf so zu verändern, dass er als Jagdbomber und leichter Jäger eingesetzt werden konnte. Die Abfangjägerrolle hingegen sollte vollständig von der FWA 190 übernommen werden. 2001 flog schließlich der erste Entwurf der Ti 106 als moderner Mehrzweckjagdbomber. 2004 konnte die Serienfertigkeit beginnen und seit 2006 ist das erste Geschwader vollständig mit Ti 106 Schwalbe ausgestattet.

Ausführung A

Ausführung A war die Basisversion der Ti 106 und wurde ab 2004 ausgeliefert. Sie gilt in vielen Einheiten eher als Luftüberlegenheitsjäger, denn als Jagdbomber. Besonders fehlte bei Ausführung A die Fähigkeit Nuklearsprengköpfe mitzuführen. Es wurden nur 16 Flugzeuge der Ausführung A ausgeliefert.

Ausführung B

Ausführung B verfügt über nachgerüstete Computersysteme für den Luft-Boden-Kampf und wurde ab 2005 ausgeliefert. Eine zusätzliche Halterung ermöglicht die Mitführung von Nuklearwaffen. Darüber hinaus wurden die Waffenhalterungen für neue Luft-Boden-Raketen angepasst.

Ausführung C

Ab 2015 werden die neuen Ti 106 C ausgeliefert. Sie ist die erste wirkliche Kampfwertsteigerung für die Ti 106 und umfasst ein neues Radarsystem und eine neue Steuerungseinheit für Marschflugkörper. Mit der Version C soll sich die Ti 106 zunehmend zur Luft-Boden-Kampfzentrale wandeln, die mithilfe von Marschflugkörpern aus Distanzen von über 400 Kilometern feindliche Ziele angreifen kann.

Geplante Weiterentwicklungen

Ausführung BC

Da das Projekt "Bomber 2015" mit Verzögerungen zu kämpfen hat, plant das Oberkommando der Luftwaffe eine vergrößerte Version der Ti 106 als Ersatz zu verwenden.