FuStW 2: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Aktuelle Version vom 22. Januar 2017, 22:50 Uhr

Dreibuergen Flagge Neu.png
VDuB Zephyr B "FuStW 2"
Allgemeines
Bezeichnung Funkstreifenwagen Typ 2
Kategorie Funkstreifenwagen
Hersteller Völkische Diesel- und Benzinwagen AG
Technische Daten
Besatzung 2 + 3
Länge 4,76 m – 4,77 mm
Breite 1,82 m - 1,83 m
Höhe 1,51 m
Radstand 2,70 m - 2,79 m
Leergewicht 1,34 t - 1,77 t
Motor 1,6-Liter bis 2-Liter-Dieselmotor mit Turboaufladung (105 - 150 PS)

1,4-Liter bis 3,6-Liter-Benzinmotor mit Turboaufladung (150 - 300 PS)

Höchstgeschwindigkeit 218 km/h (Dieselversion)

262 km/h (Benzinerversion)

Antrieb Vorderrad- und Allradantrieb

Der Funkstreifenwagen Typ 2 (auch FuStW 2) ist ein Einsatzfahrzeug, welches bei der Landespolizei und Reichspolizei zum Einsatz kommt. Als Basis dient der Mittelklassewagen VDuB Zephyr A/B.


Entwicklung

Nach der Ausgliederung der Landespolizeien gingen auch die Streifenwagen vom Typ HAW Stern und HFW Eber in die Bestände der Länder über. Da das Material mittlerweile auch schon in die Jahre gekommen ist, wurde man bei der Suche nach einem Nachfolgemodell bei VDuB fündig. Der Zephyr erschien aufgrund seiner geräumigen Bauart gerade für die Schutz- und Verkehrspolizei als prädestiniert. Man erkannte in dem Modell jedoch auch ein weiträumiges Einsatzsprektrum. Die Landespolizei Reichstal ließ einen Zephyr als Versuchsträger zu einem Einsatzfahrzeug umbauen. VDuB griff diese Idee auf und fertigte eine Serie des Zephyr unter dem Namen Funkstreifenwagen Typ 2.


Ausstattung

Fahrzeugausstattung

Der VDuB Zephyr B bietet serienmäßig für die Polizei eine Vielzahl an Fahrerassistenzsystemen wie Abstandsregeltempomat, Fußgängererkennung, Totwinkelassistent und Spurhalteassistent. Zudem wurden auch einige Systeme erstmals in einem Pkw eingeführt. Darunter der Notfallassistent, welcher die Kontrolle des Fahrzeuges komplett übernimmt. In einem medizinischen Notfall und damit einhergehendener Inaktivität des Fahrers fährt das Fahrzeug selbständig weiter und fordert den Fahrer durch Signaltöne und kurze Bremsrucke zur Übernahme der Lenkung auf. Sollte dieser nicht reagieren, bremst das Auto bis zum Stillstand und aktiviert die Warnblinkanlage. Ebenfalls ein Novum ist der Anhängerassistent, der das Rückwärts fahren mit Anhänger unterstützt. Mit Hilfe des Steuerknüppels für die Rückspiegeleinstellung kann der Fahrer die Richtung vorgeben, die der Anhänger einschlagen soll. Die dazu nötigen Lenkbewegungen errechnet das System selbsttätig. Des Weiteren wurde der Parkassistent weiterentwickelt. Der Zephyr kann als erstes Auto weltweit selbstständig vorwärts in Parklücken einparken.

Serienmäßig sind alle Zephyr B mit einer Start-Stopp-Automatik, einem Bremsenergie-Rückgewinnungssystem, einem Fünf-Zoll-Bildschirm mit berührungsempfindlicher Bedienung in der Mittelkonsole und einer Multikollisionsbremse ausgestattet. Diese bremst das Auto nach einer ersten Karambolage so ab, dass es zwar noch lenkbar bleibt, zugleich aber so stark verzögert wird, dass ein zweiter Aufprall möglichst abgeschwächt oder verhindert wird. Ein Reifendruckkontrollsystem zählt ebenso zu den serienmäßigen Fahrerassistenzsystemen wie der Notbremsassistent, der bei einer Notbremsung vorsorglich die Sicherheitsgurte der Vordersitze strafft und Fenster schließt. Eine Stadt-Notbremsfunktion erkennt mögliche Kollisionen und leitet bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h automatisch eine Notbremsung ein. Darüber hinaus runden blendfreies Fernlicht, ein Spurhalteassistent, ein Abstandsregeltempomat, ein Aufmerksamkeits-Assistent, eine Verkehrszeichenerkennung und eine Fernlichtautomatik die serienmäßige Ausstattung ab.

Die ältere Variante Zaphir A verfügt über weitaus weniger Sonderausstattung als der Zaphir B.

Zurüstausstattung

Der FuStW 2 ist in der Regel mit BOS-Funk mit Funkmeldesystem, Anhaltesignalgebern, Sondersignalanlage mit eingebauten Lautsprechern, Warnleuchten, Verkehrsleitkegeln, Winkerkelle, Fotoapparat, Feuerlöscher, Maßband, Fettkreide, Nothammer, Maschinenpistole MP 5 und verschiedenen anderen Führungs- und Einsatzmitteln ausgestattet.

Die Varianten der Autobahnpolizei verfügen zusätzlich über eine Videokamera in der Front- und Heckscheibe, die sich einschaltet, sobald der Anhaltesignalgeber betätigt wird. Die Kamera kann auch manuell, beispielsweise bei einer Verfolgungsfahrt, eingeschaltet werden. In speziellen zivilen Messfahrzeugen sind Videokameras des Typs PolViDA (Polizeiliches VideoDaten Auswertesystem) bereits seit Längerem Standard, insbesondere im Hinblick auf die Aufzeichnung von Verkehrsverstößen.

Farbgestaltung

Bei fast allen Polizeien werden heute neue Fahrzeuge in der Farbgebung Blau-Silber bzw. Blau-Weiß beschafft. Vornehmlich wird auf Silbermetallic zurückgegriffen, da der silberne Lack gerade im Winter sich vom Schnee absetzt. Ober- und unterhalb der blauen Flächen wird meist eine retroreflektierende Konturmarkierung in Form von einzelnen Rechtecken angebracht. Die genaue Ausführung variiert teilweise von Fahrzeug zu Fahrzeug und von Reichsland zu Reichsland.

Die zivilen Varianten werden in handelsüblichen, nicht auffälligen Farben beschafft.


Varianten

Der Funkstreifenwagen Typ 2 ist in der Regel als Kombi ausgelegt. Aber auch die Limousinenvariante wird genutzt. Es sind folgenden Varianten verfügbar:

FuStW 2 B

Die Variante B bedeutet Basisversion. Dieser besteht aus der kleinsten Motorisierung und Frontantrieb.

FuStW 2 E

Die Variante E ist die umweltfreundliche Version. Diese Version besteht aus einem Steckdosenhybrid-System, welches durch einen konventionellen Motor und einem Elektromotor mit Akkumulatoren angetrieben wird. Die Reichweite des Elektroantriebs beträgt nach Herstellerangaben rund 215 km.

FuStW 2 H

Die Variante H ist für den Transport von Diensthunden gedacht. Der Kofferraum wird mit einer ein- bzw. zweiteiligen Hundetransportbox ausgestattet. Um den Platz für die Tiere zu maximieren, wird bei der Umrüstung auf die Rücksitze verzichtet.

FuStW 2 MEK

Diese spezialisierte Variante ist für den Einsatz bei den Mobilen Einsatzkommandos entwickelt worden. So verfügt die MEK-Variante über eine leichte Panzerung sowie Verstärkungen im Front-, Heck- und Seitenbereich, um ggf. nach Rammeinsätzen auch weiterhin fahrbereit zu sein.

FuStW 2 S

Die Variante S ist die Sportversion. Dieser hat die größte Motorisierung (vorrangig Benzinmotoren) und wird mit Allradantrieb ausgeliefert.

FuStW 2 Z

FuStW 2A Z

Die Variante Z wurde speziell für die Autobahnpolizei entwickelt und stellt die Zivilausführung des Zaphir A dar. Nominell ist der FuStW 2 Z ein FuStW 2 S, wird allerdings im Gegensatz zur S-Variante nicht in Polizeilackierung vertrieben.


Einsatz

Der FuStW 2 kommt vor allem bei der Schutzpolizei als Streifenwagen und bei der Hundestaffel zum Einsatz. Er ist neben dem Funkstreifenwagen 1 das Standartfahrzeug der Schutzpolizei. Die höher motorisierten Varianten S und Z sind bei der Verkehrs- und Autobahnpolizei im Einsatz. Weiterhin dient er als Limousine und Kombi bei MEK und SEK als Einsatzfahrzeug.