FuStW 3

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
Version vom 22. Januar 2017, 22:50 Uhr von Wilhelm August Hohenzollern (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dreibuergen Flagge Neu.png
VDuB B5 "FuStW3"
Allgemeines
Bezeichnung Funkstreifenwagen Typ 3
Kategorie Funkstreifenwagen
Hersteller Völkische Diesel- und Benzinwagen AG
Technische Daten
Besatzung 2 + 4 (8)
Länge 4,89 m – 5,30 mm
Breite 1,90 m - 1,95 m
Höhe 1,93 m
Radstand 3,00 m - 3,40 m
Leergewicht 2,26 t - 3,11 t
Motor 2-Liter-Dieselmotor mit Turboaufladung (84 - 204 PS)

2-Liter-Benzinmotor mit Turboaufladung (115 - 204 PS)

Höchstgeschwindigkeit 199 km/h (Dieselversion)

198 km/h (Benzinerversion)

Antrieb Vorderrad- und Allradantrieb

Der Funkstreifenwagen Typ 3 (auch FuStW 3) ist ein Einsatzfahrzeug, welches bei der Landespolizei und Reichspolizei zum Einsatz kommt. Als Basis dient das Nutzfahrzeug VDuB B-5.


Entwicklung

Nach der Ausgliederung der Landespolizeien gingen auch die Streifenwagen vom Typ HAW Stern und HFW Eber in die Bestände der Länder über. Da das Material mittlerweile auch schon in die Jahre gekommen ist, wurde man bei der Suche nach einem Nachfolgemodell bei VDuB fündig. Der B-5 erschien aufgrund seiner geräumigen Bauart gerade für die Schutz-, Verkehrs- und Bereitschaftspolizei als prädestiniert. Man erkannte in dem Modell jedoch auch ein weiträumiges Einsatzsprektrum. Die Landespolizei Reichstal ließ einen B-5 als Versuchsträger zu einem Einsatzfahrzeug umbauen. VDuB griff diese Idee auf und fertigte eine Serie des B-5 unter dem Namen Funkstreifenwagen Typ 3.


Ausstattung

Fahrzeugausstattung

Der VDuB B-5 bietet serienmäßig für die Polizei eine Vielzahl an Fahrerassistenzsystemen wie Abstandsregeltempomat, Fußgängererkennung, Totwinkelassistent und Spurhalteassistent. Zudem wurden auch einige Systeme erstmals in einem Pkw eingeführt, wie z.B. der Anhängerassistent, der das Rückwärts fahren mit Anhänger unterstützt. Mit Hilfe des Steuerknüppels für die Rückspiegeleinstellung kann der Fahrer die Richtung vorgeben, die der Anhänger einschlagen soll. Die dazu nötigen Lenkbewegungen errechnet das System selbsttätig.

Serienmäßig sind alle B-5 mit einer Start-Stopp-Automatik, einem Bremsenergie-Rückgewinnungssystem, einem Fünf-Zoll-Bildschirm mit berührungsempfindlicher Bedienung in der Mittelkonsole und einer Multikollisionsbremse ausgestattet. Diese bremst das Auto nach einer ersten Karambolage so ab, dass es zwar noch lenkbar bleibt, zugleich aber so stark verzögert wird, dass ein zweiter Aufprall möglichst abgeschwächt oder verhindert wird. Ein Reifendruckkontrollsystem zählt ebenso zu den serienmäßigen Fahrerassistenzsystemen wie der Notbremsassistent, der bei einer Notbremsung vorsorglich die Sicherheitsgurte der Vordersitze strafft und Fenster schließt. Eine Stadt-Notbremsfunktion erkennt mögliche Kollisionen und leitet bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h automatisch eine Notbremsung ein. Darüber hinaus runden blendfreies Fernlicht, ein Spurhalteassistent, ein Abstandsregeltempomat, ein Aufmerksamkeits-Assistent, eine Verkehrszeichenerkennung und eine Fernlichtautomatik die serienmäßige Ausstattung ab. Das intelligente Parkassistent-System nutzt für den hinteren Bereich neben Sensoren auch ein Videobild, das auf den Bildschirm in der Mittelkonsole übertragen wird.

Zurüstausstattung

Anhaltesignalgeber beim FuStW 3

Der FuStW 3 ist in der Regel mit BOS-Funk mit Funkmeldesystem, Anhaltesignalgebern, Sondersignalanlage mit eingebauten Lautsprechern, Warnleuchten, Verkehrsleitkegeln, Winkerkelle, Fotoapparat, Feuerlöscher, Maßband, Fettkreide, Nothammer, Maschinenpistole MP 5 und verschiedenen anderen Führungs- und Einsatzmitteln ausgestattet.

Farbgestaltung

Bei fast allen Polizeien werden heute neue Fahrzeuge in der Farbgebung Blau-Silber bzw. Blau-Weiß beschafft. Vornehmlich wird auf Silbermetallic zurückgegriffen, da der silberne Lack gerade im Winter sich vom Schnee absetzt. Ober- und unterhalb der blauen Flächen wird meist eine retroreflektierende Konturmarkierung in Form von einzelnen Rechtecken angebracht. Die genaue Ausführung variiert teilweise von Fahrzeug zu Fahrzeug und von Reichsland zu Reichsland.

Die zivilen Ausführungen werden in handelsüblichen, nicht auffälligen Farben beschafft.


Varianten

Der Funkstreifenwagen Typ 3 ist in folgenden Varianten verfügbar:

FuStW 3 B

Die Variante B bedeutet Basisversion. Dieser besteht aus der kleinsten Motorisierung und Frontantrieb.

FuStW 2 E

Die Variante E ist die umweltfreundliche Version. Diese Version besteht aus einem Steckdosenhybrid-System, welches durch einen konventionellen Motor und einem Elektromotor mit Akkumulatoren angetrieben wird. Die Reichweite des Elektroantriebs beträgt nach Herstellerangaben rund 215 km.

FuStW 2 H

Die Variante H ist für den Transport von Diensthunden gedacht. Der Kofferraum wird mit einer zwei- bzw. mehrteiligen Hundetransportbox ausgestattet. Um den Platz für die Tiere zu maximieren, wird bei der Umrüstung bis auf die vordere Sitzbank auf die anderen Sitzbänke verzichtet.

FuStW 2 MEK/SEK

Diese spezialisierte Variante ist für den Einsatz bei den Mobilen Einsatzkommandos und Spezialeinsatzkommandos entwickelt worden. So verfügt die MEK-Variante über eine leichte Panzerung sowie Verstärkungen im Front-, Heck- und Seitenbereich, um ggf. nach Rammeinsätzen auch weiterhin fahrbereit zu sein, die SEK-Variante über einen Rüstsatz zur Aufnahme der Spezialausrüstung. Die Fahrzeuge werden in ziviler Lackierung ausgeliefert.


Einsatz

Der FuStW 2 kommt vor allem bei der Schutzpolizei als Streifenwagen, bei der Bereitschaftspolizei als Transport- und Festnahmefahrzeug, bei der Verkehrspolizei und bei der Hundestaffel zum Einsatz.