Zerberus

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Zerberus ist der Code- und Tarnname für das Automatisierte Strategische Kommando- und Kontrollsystem der Kaiserlichen Streitkräfte. Gesicherte Informationen zu Details wie Aufbau und Leistung sind wegen der streng geheimen Einstufung der Systeme nur bedingt verfügbar. Um zu gewährleisten, dass nur der Oberbefehlshaber der Streitkräfte (i. d. R. der Kaiser) einen Atomschlag befehlen kann, wurde die Autorisierung eines solchen Einsatzes von Nuklearwaffen in der Verwendung eines speziell ausgestatteten schwarzer Aktenkoffers zusammengefasst (Zerberus-Koffer). Um einen Atomschlag zu autorisieren, ist gemäß dem Vier-Augen-Prinzip eine übereinstimmende Entscheidung des Kaisers und des Reichsmarschalls, alternativ des Reichsprotektors notwendig (oder ihrer jeweiligen Vertreter).

Der Standort von Zerberus ist die Thalfest-Basis im Atlasgebirge in Werthen.

Zerberus-Koffer

Der Zerberuskoffer, auch Atomkoffer genannt, ist ein speziell ausgestatteter schwarzer Aktenkoffer, der im Ernstfall vom Kaiser benutzt werden kann, um den Einsatz von Nuklearwaffen zu autorisieren. Gedacht ist er als Möglichkeit für den Kaiser, weit entfernt von den befestigten Kommandozentren wie zum Beispiel dem Hauptquartier in Hermannshügel, eine ortsunabhängige, abhörsichere Verbindung zum RFS aufbauen, die Lage zu beraten und zeitnahe Einsatzbefehle – unter anderem für Kernwaffen – erteilen zu können.

Inhalt

  • Das Schwarze Buch ein Verzeichnis aller nuklearen und nicht-nuklearen Angriffspläne die verfügbar sind. Diese reichen vom Einsatz eines einzelnen Marschflugkörpers bis hin zum interkontinentalen Atomkrieg.
  • Ein Verzeichnis das Handlungsanweisungen und Hilfestellungen in Notfällen aller Art umfasst. Es wird vermutet, dass dieses Verzeichnis Maßnahmen zur Sicherung des Fortbestandes des Reiches umfasst sowie ein Verzeichnis der Standorte sicherer Atombunker auflistet.
  • Ein abhörsicheres Telefon.

Funktion

Der Zerberus-Koffer ist ein mobiles Lagezentrum, das es dem Kaiser ermöglicht, sich an jedem Ort der Welt und zu jeder Zeit über die Situation im Falle einer substantiellen Bedrohung der Reichssicherheit zu informieren, Optionen zur Verteidigung sowie etwaige Angriffspläne durchzugehen und erforderlichenfalls Befehle zur Durchführung von Militärschlägen, einschließlich des Einsatzes von Kernwaffen, zu geben. Während nur der Kaiser den Einsatz von Nuklearwaffen anordnen kann, bedarf der Ausführungsbefehl auch der Zustimmung des Reichsmarschalls oder des Reichsprotektors.