Technische Hochschule des Heeres

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Die Technische Hochschule des Heeres in Lodringburg ist eine Militärhochschule mit langer Tradition. Sie wurde 1845 als Kriegsakademie des haxagonesischen Heeres gegründet. Sie galt als Vorbild für andere entstehden Kriegsakademien im dreibürgischen Raum und sollte vor allem die Professionalisierung des Offizierskorps vorran treiben und den Anteil der bürgerlichen Offiziere steigern. Heute werden vor allem Ingenieurwissenschaften gelehrt und Artillerieoffiziere ausgebildet.

Geschichte

Die heutige technische Hochschule wurde 1845 als Kriegsakademie des haxagonesischen Heeres gegründet. Sie war eng an die damals entstehden Kriegsakademien im dreibürgischen Raum angelehnt und sollte vor allem die Professionalisierung des Offizierskorps vorran treiben. Die Akademie übernahm zunächst die Schulung der Stabsoffiziere und später auch die theoretische Ausbildung der Offiziersanwärter. Im Krieg gegen Bereau 1859 stellte die Akademie mit dem Ulanen-Regiment No. 11 'Seiner königlichen Hoheit lodringische Kadetten' eine eigenständige Kavallerieeinheit auf. Der Lehrbetrieb ruhte während dieser Zeit weitgehend. In den folgenden Jahren wurde die Akademie mehrfach verlegt. Zunächst erfolgte 1875 die Verlegung nach Wirthemberg, 1907 die Teilung in die Höhere Infanterieschule No. 1 in Wirthemberg und die Haxagonesische Kriegsakademie, die 1912 von Wirthemberg nach Tuusdorf verlegt wurde. 1945 erfolgte schließlich die Rückverlegung nach Lodringburg wo sie bis zum heutigen Tag liegt. 1970-1977 erfolgte der massive Umbau der Akademie. Der technische Bereich wurde stärker ausgebaut und die allgemeine Offiziersausbildung zum Teil an die neu gegründete Offiziersschule Fünfbrücken sowie die Gebirgskampfschule Hochheim ausgegliedert. An der Kriegsakademie verblieben die Ausbildung der Generalstabsoffiziere, wie der technischen Offiziere und das Studium der Truppenführung. 2006 wurde die Akademie in die dreibürgischen Streitkräfte integriert. Zunächst unterstand sie organisatorisch als Ausbildungsstätte der Militärakademie zu Greifenburg, bis sie als Technische Hochschule 2011 wieder eigenständig wurde.