Stabsgefreiter

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Stabsgefreiter
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Armwinkel
Heer/Luftwaffe
Schulterklappe
Heer
Schulterklappe
Luftwaffe
Dienstgradabzeichen eines Stabsgefreiten des dreibürgischen Heeres und der dreibürgischen Luftwaffe

Der Dienstgrad Stabsgefreiten ist ein Dienstgrad, welcher im kaiserlichen Heer und in der kaiserlichen Luftwaffe, als auch bei den bazischen Streitkräften verwendung findet. Er zählt zur Dienstgradgruppe der Mannschaften. Sein Äquivalent bei der kaiserlichen Marine ist der Matrosenstabsgefreite.

Dreibürgische Streitkräfte

Geschichte

Der Rang des Stabsgefreiten wurde im frühen 20. Jahrhundert geschaffen. Er wurde zunächst von Funkspezialisten getragen, die eine besondere Ausbildung erhielten und deshalb nicht zum Obergefreiten sondern direkt zum Stabsgefreiten befördert wurden. Der Rang des Stabsgefreiten blieb lange Zeit Spezialisten in der Laufbahn der Mannschaften vorbehalten. Gefreite des regulären Truppendienstes wurden zumeist direkt zum Korporal befördert, sofern sie entsprechende Eignungen aufweisen konnten. Erst im späten 20. Jahrhundert durchliefen auch reguläre Truppengefreite diesen Rang.

Anrede

Die offizielle Anrede eines Obergefreiten innerhalb der dreibürgischen Streitkräfte lautet Herr Stabsgefreiter bzw. Frau Stabsgefreiter.

Kaiserliches Heer

Im kaiserlichen Heer ist der Stabsgefreite der höchste Dienstgrad der einfachen Mannschaften unterhalb der Korporale. Unteroffiziersanwärter werden üblicherweise nicht in den Rang eines Stabsgefreiten befördert. Sie tragen im Rahmen ihrer Ausbildung üblicherweise direkt den Rang eines Korporals. Stabsgefreite werden, wie Obergefreite für zahlreiche einfache Aufgaben in allen Truppengattungen eingesetzt und dienen in allen Truppenteilen des Heeres, in denen einfache Verwendungsausbildungen vorausgesetzt werden. Stabsgefreite könne in Ausnahmefällen auch als Truppführer bei der Infanterie Führungsaufgaben übernehmen.

Kaiserliche Luftwaffe

In der kaiserlichen Luftwaffe ist der Rang des Stabsgefreiten, ähnlich wie im Heer ein Rang der Mannschaftslaufbahn. Er wird allerdings nach wie vor von einigen Spezialisten und vor allem Funkern getragen, die direkt vom Gefreiten zum Stabsgefreiten befördert wurden.