PolEinsF "Keiler"

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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PolEinsF "Keiler"
Allgemeines
Bezeichnung Polizeieinsatzfahrzeug "Keiler"
Kategorie Einsatzfahrzeug
Hersteller Stahlwerke Rhone
Technische Daten
Besatzung 10 Mann (Fahrer, Kommandant, Richtschütze, 2 Nahsicherer)
Länge 6,50 m
Breite 2,90 m
Höhe 2,70 m
Radstand 3,70 m
Gewicht 15 t
Antrieb TMW 150 6-Zylinder-6,9-Liter-Dieselmotor mit 330 PS
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Reichweite ca. 500 km
Bewaffnung

Variantenabhängig:

  • Überkopf-Waffenstation
  • Fernbedienbare leichte Waffenstation
  • MG 44
  • MGW 7
  • nicht-letale Wirkmittel/Wirkmittelwerfer

Das Polizeieinsatzfahrzeug "Keiler" ist ein gepanzertes Einsatzfahrzeug der Polizei. Hersteller sind die Stahlwerke Rhone, ein Tochterunternehmen der Tiedemann AG.

Entwicklung

Das Fahrzeug wurde auf der Grundlage und dem Fahrgestell eines normalen Tiedemann-LKW aufgebaut. Die Entwicklung erfolgte in einer Kooperation mit verschiedenen dreibürgischen Unternehmen. Das Fahrzeug soll Nutzlasten (Personen u.a.) geschützt durch unwegsames Gelände und Barrikaden transportieren können. Der „Keiler“ wurde, um Kosten zu sparen, auf der Grundlage eines kommerziellen Gelände-LKW entwickelt. Es werden ausschließlich Komponenten aus der Serienfertigung genutzt und die LKW-Karosserie und Fahrzeugtechnik wurden lediglich angepasst. Verbaut ist standardmäßig ein Tiedemann-Automatikgetriebe.[1]

Das Fahrzeug ist so konzipiert, dass es luftverlegbar ist.

Es besitzt eine sogenannte Monocoque-Kabine. Die Panzerung soll Beschüssen eines Sturmgewehrs und der Wirkung von Brandsätzen standhalten. Serienmäßig ist das Fahrzeug mit ABC-Detektoren ausgerüstet. Eine Schutzbelüftungsanlage schützt die Insassen gegen atomare, biologische und chemische Kampfstoffe. Die Schutzbelüftung wird im Normalbetrieb als Klimaanlage genutzt. Ebenso ist eine Außenbordsprechstelle an jedem Fahrzeug angebracht, um Kontakt zur Fahrgastzelle aufzunehmen.

Varianten

Das Polizeieinsatzfahrzeug "Keiler" ist in zahlreichen Varianten verfügbar.

Transportfahrzeug

Der Großteil der Fahrzeuge wird als TF gebaut. In den Sitzmodulen im Heck finden 10 Polizeibeamte, auch in Körperpanzerung, und deren Ausrüstung Platz.

Einsatzleitfahrzeug

Fahrzeuge der Variante ELF haben im Heck Plätze für vier Einsatzleiter, ein rechnerbasierter Leitstand und leistungsfähigere Funkgeräte als andere Fahrzeuge.

Räumfahrzeug

In der Version RF des Räumfahrzeugs ist der "Keiler" mit einer hydraulische Seilwinde (100kN), Räumschild/Räumgitter, Schutzgitter für Scheiben und Notlaufelemente und Reifenflankenschutz ausgerüstet. Zusätzlich sind die Fahrzeuge mit einem MGW 7 für nicht-letale Wirkmittel und einem Wirkmittelwerfer (z.B. zum Verschuss von Tränengas) ausgerüstet.

Ambulanzfahrzeug

Trotz der geringen Größe kann der "Keiler" als Ambulanzfahrzeug (AF) eingesetzt werden. So können im Heck zum schnellen Abtranzport aus der Gefahrenzone 10 sitzend Verletzte, 5 sitzend und 2 liegend Verletzte oder 4 liegend Verletzte transportiert werden. Ist ein Arzt im Fahrzeug anwesend, so werden maximal 2 liegend oder 5 sitzend Verletzte transportiert.

Einsatz

Das Fahrzeug wird für eine Reihe polizeilicher Anwendungen empfohlen: als Polizeifahrzeug, für Kräfte zur Krawallbekämpfung, gepanzertes Ambulanz-Fahrzeug, Logistikfahrzeug, Einsatzleitfahrzeug und Transportfahrzeug. Zukünftig soll der "Keiler" auch als Version für die Streitkräfte angeboten werden.