MP 8
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Maschinenpistole 8 Marine Ausführung B |
| Waffenkategorie | Maschinenpistole |
| Hersteller | Sigmarsstädter Gewehrfabriken AG |
| Technische Daten | |
| Länge | 420 mm |
| Breite | 45 mm |
| Höhe | 172 mm |
| Gewicht | 1,9 kg |
| Lauflänge | 180 mm |
| Kaliber | 4,6 x 30 mm |
| Magazin | Stangenmagazin 40 Schuss |
| Reichweite | 200 m (effektiv) |
| Kadenz | 950 Schuss/min |
| Feuerarten | Einzelfeuer, 3-Schuss-Feuerstoß, Dauerfeuer |
Die MP 8 vereint die Vorteile mehrerer Waffenkategorien. So hat sie das Gewicht und die Handhabung einer normalen Pistole, die Kadenz einer Maschinenpistole und die Durchschlagskraft eines Sturmgewehrs. Ermöglicht wird dies durch eine neue Kleinkaliber-Patrone im Kaliber 4,6 x 30 mm, die hohe Durchschlagskraft bei geringem Rückstoß gewährleisten soll. Ihre Entwicklung begann 1989 als Projekt zur Ablösung der bisherigen Ordonanzpistolen für Rückwärtige Dienste durch eine automatische Waffe. Als die Entwicklung 1999 abgeschlossen war zeigten sich schnell die herausragenden Eigenschaften der MP8. Allerdings war der Anschaffungspreis für eine umfassende Einführung zu hoch. Somit entschied sich der Reichsführungsstab diese Waffe zunächst als Zweitwaffe bei der Marineinfanterie einzusetzen. Auf Druck des OKM wurde die MP 8 daraufhin für die Bedürfnisse der Marineinfanterie angepasst und 2001 eingeführt.