MK 38
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Maschinenkanone 38 Ausführung C |
| Waffenkategorie | Maschinenkanone |
| Hersteller | Stahlwerke Greifenburg |
| Technische Daten | |
| Länge | 2.612 mm |
| Lauflänge | 2.002 mm |
| Gewicht | 75 kg |
| Kaliber | 20 x 139 mm |
| Magazin | Munitionsgurt |
| Reichweite | 2.000 m (effektiv) |
| Kadenz | 1.030 Schuss/min |
| Feuerarten | Dauerfeuer |
Die Maschinenkanone 38 ist eine Maschinenkanone der dreibürgischen Streitkräfte. Sie wurde als Maschinenkanone für die dreibürgischen Streitkräfte eingeführt und wurde seitdem kontinuierlich verbessert. Sie ist ein kombinierter Gasdrucklader und Rückstoßlader mit starr verriegeltem Stützklappenverschluss mit schwerem Verschlusskopf.
Einsatz
Die Maschinenkanone 38 wird vor allem als Primärbewaffnung leichter gepanzerter Fahrzeuge, wie Schützenpanzer oder Waffenträger, aber auch als Flugabwehrwaffe und Türbewaffnung in Hubschraubern eingesetzt. Die Sicherungsgruppen der Luftwaffe und Verbände, die in befestigten Stellungen liegen nutzen die Maschinenkanone 38 auch als laffetierte automatische Waffe.
Fahrzeuge
Versionen
MK 38 A
Die Maschinenkanone 38 wurde als Bewaffnung für den Schützenpanzer Marder I in den frühen 60er Jahren entwickelt. Das Ziel der Ausschreibung war der Bau einer durchschlagkräftigen automatischen Waffe, die leichte Panzerungen durchschlagen konnte und der Infanterie die nötige Feuerunterstützung bieten sollte. Mit dem Marder I erreichten die ersten MK 38 1963 die Truppe.
MK 38 B
Die Ausführung B enthielt eine verbesserte Munitionszufuhr und ein Luftabwehrvisier. Von der MK 38 B wurden 2.000 Stück an die Luftwaffe und 1.200 an das Heer als stationäre Luftabwehrmaschinenkanonen geliefert.
MK 38 C
Ausführung C war eine verbesserte Variante der MK 38 A und beseitigte Probleme mit dem Verschluss der MK 38 A die bei extremen Witterungsbedingungen auftraten. 1985 wurden die ersten MK 38 C an die Truppen ausgeliefert.