M98

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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M98 tiedemann.jpg
Allgemeines
Bezeichnung: Unica 8 "Littorio" / M98
Waffenkategorie: Revolver
Hersteller: Tiedemann AG
Einsatzzeit: 1998 bis heute
Technische Daten
Gesamtlänge: 275 mm
Gewicht: 1,35 kg
Lauflänge: 152 mm
Kaliber: .357 Magnum
.44 Magnum
Magazin: 6 Patronen
Munitionszufuhr: Revolvertrommel
Visier: Kimme und Korn
Abzug: Direkt-Abzug
Drall: rechts
M98

Der schwere M98-Revolver ist eigentlich ein vanezianisches Patent, das nach dem Sieg über den Ducen im Vanezia-Feldzug, mit samt seiner Produktionsfirma von der Tiedemann AG aufgekauft wurde. In Vanezia wurde der Revolver als Unica 8 (später mit dem Zusatz "Littorio") bezeichnet.

Ende der 1990er Jahre kam das Modell M98 im Kaliber .357 Magnum auf den Markt. Ziel der Entwicklung war es, einen Revolver mit dem Schussverhalten einer Pistole zu konstruieren. Aus diesem Grund befand sich der Lauf vor der unteren Patronenkammer, wodurch der Hochschlag der Waffe reduziert wird, da ein geringerer Höhenversatz zwischen der Seelenachse des Laufes und dem Arm des Schützen besteht.

Die Waffe wurde in kleinerer Stückzahl bei der Polizei eingeführt. Mit der Machtübernahme der Faschisten wurde die Produktion wie bei allen anderen Waffen erhöht und so erfolgte auch eine Ausgabe an die Brigate Nere und die regulären Streitkräfte.


Technik

Der Lauf vor der unteren Kammer der Trommel angebracht. Der Rahmen ist oben offen, so dass sich der Trommelkran wie bei den Revolver-Standardbauformen im unteren, hier sehr stabil ausgelegten Rahmenteil befindet. Die Trommel wird dementsprechend auf der linken Seite nach unten ausgeschwenkt. Der M98 ist ein Rückstoßlader, dessen Trommel und Trommelrahmen beim Feuern durch den Rückstoß ähnlich einer Selbstladepistole auf einem Schlitten um etwa 15 Millimeter nach hinten gleiten und durch eine Feder wieder nach vorn geschoben werden. Beim Zurückgleiten wird der Hahn gespannt, beim Gleiten nach vorn wird die Trommel durch Hebel um eine Kammer weitergedreht. Das Rücklaufsystem besitzt keine Verriegelung, so dass das Selbstladeprinzip dem eines unverriegelten Feder-Masse-Verschlusses ähnelt. Da die Trommel nach dem Laden komplett bestückt ist, ist im Unterschied zu Selbstladepistolen kein manuelles Durchladen gegen die sehr starke Feder nötig (Federkraft bei .357 Magnum etwa 120 N). Leere Hülsen werden nicht automatisch ausgeworfen, sie müssen durch einen konventionellen Ausstoßer bei ausgeschwenkter Trommel entfernt werden. Der Abzug kann als Single-Action und Double-Action-Abzug bedient werden. Die Aussparungen für den Trommelstop befinden sich im Unterschied zu Standardrevolvern nicht am äußeren Umfang der Trommel sondern an deren Rückseite.

Die Visierlinie liegt relativ weit über dem Lauf, die Kimme ist nicht verstellbar, alle Visiereinstellungen werden am Korn vorgenommen

Daten

.44 Magnum
Trommelkapazität 6 Patronen
Masse ungeladen 1495 Gramm
Maße 275 x 44 x 158 Millimeter
Lauf 101,6 bis 213 Millimeter
Drall rechts
Visierlinie 178 Millimeter

Einsatz

Die Waffe wird von den hohenburg-loh'schen Gardesoldaten als Dienstwaffe geführt, wenn sie im Wachdienst eingesetzt werden, insbesondere von den Kavalleristen.