Kriminaldauerdienst

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Der Kriminaldauerdienst (auch "KDD") ist ein bei der Kriminalpolizei installierter Bereitschaftsdienst, der in der Regel 24 Stunden für den Auswertungsangriff bereitsteht.


Aufgabe

Ein Beamter des KDD sichert Spuren am Tatort.

Der KDD übernimmt die Tatortauswertung im Auftrag des Fachkommissariats. Besonders bei Kapitaldelikten kommt dem KDD im Auswertungsangriff eine bedeutende Rolle zu.

Der KDD ist auch befugt bzw. verpflichtet, wenn beit Straftaten oder Tatorten ein erhöhter Personaleinsatz erfordert, diesen auch außerhalb der gewöhnlichen Dienstzeiten bei der zuständigen Fachdienststelle anzufordern. Gegebenenfalls übernimmt diese dann sofort die weitere Sachbearbeitung.


Gliederung

In jedem größeren Polizeipräsidium bzw. Polizeidirektion, Landeskriminalamt sowie beim Reichskriminalamt ist ein KDD angegliedert. Bei den übrigen Dienststellen ist in der Regel ein Bereitschaftsdienst vorhanden, der über den örtlichen Polizeiführer vom Dienst aufgerufen werden kann.