KP 12 Tiger

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Tiger
Allgemeines
Bezeichnung Kampfpanzer 12 „Tiger“ Modell 1949
Waffenkategorie Schwerer Kampfpanzer
Hersteller Stahlwerke Greifenburg
Dienstzeit 1945 - 1956
Technische Daten
Besatzung 5 (Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer, Funker)
Länge 6,40 m (ohne Geschütz)
Breite 3,75 m
Höhe 3,10 m
Gewicht 69 t
Antrieb MFA 819A 12-Zylinder Dieselmotor mit 790 PS
Federung Torsionsstab
Höchstgeschwindigkeit 44 km/h
Reichweite ca. 190 km
Bewaffnung
Panzerung und Gegenmaßnahmen
  • Panzerstahl (bis zu 120 mm)

Der Kampfpanzer 12 Tiger wurde in den 40er Jahren als neuer schwerer Panzer entwickelt. Er sollte vor allem die Infanterie unterstützen und dabei feindliche Panzer ausschalten. Planungen für einen schweren Panzer mit einem Gewicht von 55 Tonnen begannen bereits 1935. Erste Entwürfe wurden allerdings immer vom Reichsführungsstab verworfen. Erst 1943 gelang es Ferdinand Rapp, dem haxagonischen Chefkonstrukteuer der Stahlwerke Greifenburg einen 60-Tonnen Panzer mit einer 8,8-cm-Kanone zu präsentieren, mit dem der dreibürgische Reichsführungsstab sich zufrieden zeigte. Nach seiner ersten Auslieferung 1945 wurden aufgrund explodierender Produktionspreise nur 1.200 Tiger gebaut. Letztlich stand der Tiger nur etwa ein Jahrzehnt in dreibürgischen Diensten. Das Konzept des schweren Panzers wurde bereits Anfang der 50er Jahre aufgegeben und schließlich wurden die Tiger-Panzer in der Mitte der 50er ausgemustert. Nur etwa 200 wurden in die Reserve übernommen und auch dort bereits 1960 ausgemustert. Pläne für einen Hauptkampfpanzer auf Basis des Tiger wurden 1957 verworfen.