Jägertruppe

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Die Jägertruppe bezeichnet die Gesamtheit der Verbände leichter Infanterie. Jäger stellen dabei die leichte, mobile Infanterie des dreibürgischen Heeres. Sie werden mit Hubschraubern und LKWs zu ihren Einsatzorten transportiert oder kämpfen vollständig infanteristisch.

Geschichte und Tradition

Geschichte

Jägerverbände wurden zum ersten mal in der Markgrafschaft Bazen im frühen 17. Jahrhundert aufgestellt. Die frühe Jägertruppe bestand vor allem aus Jägern und Forstleuten, die mit gezogenen Büchsen ausgestattet waren. Diese besaßen, im Gegensatz zur Linieninfanterie als Jagdwaffen über eine große Genauigkeit. Jäger bildeten in den Zeiten der starren Linieninfanterie Plänkler, die für die Lockerung der feindlichen Formation eingesetzt wurden. Mit der Lockerung der starren Linienformation Anfang des 19. Jahrhunderts verloren Jäger ihr Alleinstellungsmerkmal als Verbände außerhalb der festgefügten Schlachtordnung. Sie blieben als Aufklärer und Scharfschützen allerdings Spezialisten innerhalb der Streitkräften. Im 19. Jahrhundert entstanden darüber hinaus, aus dem Kern der Jägertruppe, die meisten Gebirgsjägerverbände der geldrischen und dreibürgischen Länder. Die Jägerverbände übernahmen innerhalb des frühen 20. Jahrhunderts mehrere Innovationen der Kriegsführung, so wurde 1905 das Fahrrad als Fortbewegungsmittel übernommen. 1927 kam das Krad hinzu und 1936 der Lastkraftwagen. Allerdings begann mit der allgemeinen Mechanisierung der Streitkräfte der Niedergang der Jägertruppe. Fast alle Jägerverbände wurden zu Panzergrenadierverbänden umgewidmet. Nur einige wenige Verbände der regulären Infanterie trugen aus Traditionsgründen die Bezeichnung Jäger. Erst mit dem Beitritt Haxagons zum Reich entstand die Jägertruppe des Kaiserreichs Dreibürgen neu. Zwei Jäger-Divisionen wurden Teil des Gebirgsjägerkorps. Mit dem Beitritt der Länder des Heiligen Remischen Reiches zum Kaiserreich Dreibürgen wurde die Zahl der Jäger-Divisionen noch einmal stark vergrößert. Auch einige dreibürgische Jäger-Verbände wurden in Brigaden und Divisionen zusammengefasst, sodass 2011 5 Jäger-Divisionen und 6 unabhängige Jäger-Brigaden im dreibürgischen Heer aktiv waren.

Einsatz und Doktrin

Die Jäger-Verbände des dreibürgischen Heeres werden als mobile und luftverladbare Einheiten aufgestellt und ausgerüstet. Jäger-Verbände verfügen über keinerlei schweren Schützenpanzer sondern lediglich über die leichten Transportpanzer Fuchs und leichte Lastkraftwagen. Sie arbeiten eng mit den Transporthubschraubereinheiten der Heeresflieger zusammen. Jäger-Verbände werden vor allem in schwierigem Gelände eingesetzt. Dazu zählen neben dem Gebirgen und Waldgebieten auch urbane Räume in denen die Jäger als leichte Infanterie im Häuserkampf mobiler agieren können als Panzergrenadiere. Damit sollen sie die Fallschirmjäger ergänzen, die ebenfalls solche Aufgaben wahrnehmen.

Erkennungszeichen

Die Waffenfarbe der Jäger ist Grün. Ihr Erkennungszeichen sind die gekreuzten Gewehre.

Verbände der Jägertruppe

Divisionen

Unabhängige Brigaden

  • Jägerbrigade 11 "Arthur I. von Haxagon"
  • Jägerbrigade 14 "König von Dreibürgen"
  • Jägerbrigade 20 "Konvent"
  • Jägerbrigade 22 "Karls-See"
  • Jägerbrigade 25 "Markgraf"
  • Jägerbrigade 27 "Hochmeister"
  • Jägerbrigade 60 "Vizekönig"