Zedarisch-Dreibürgischer Krieg

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Zedarisch-Dreibürgischer Krieg
Zedarenpanzer.jpg
Daten
Datum: 15. Dezember 2012 bis 28. März 2013
Ort: Königreich Jerusalem, Zedarien
Konfliktparteien
Dreibuergen Flagge Neu.png Kaiserreich Dreibürgen
Bazen Flagge.png Großherzogtum Bazen
Flagge nordmark.png Vereinigtes Königreich der Nordmark
Flagandrosmall.jpg Föderale Republik Andro
FlaggeZedarien.png Zedarische Sozialistische Volksrepublik
Flaggesdr.jpg Schwyzerische Demokratische Republik
FlaggeFrontZurBefreiungJerusalems.png Freie Bergregion Jerusalem
Befehlshaber
Dreibuergen Flagge Neu.png Friedrich Alexander I.
Dreibuergen Flagge Neu.png Karl III.
Dreibuergen Flagge Neu.png Nils von Berg
Dreibuergen Flagge Neu.png Eduard Junker
Dreibuergen Flagge Neu.png Heinrich von Werthen
Flagge nordmark.png Alexander av Berg
Bazen Flagge.png Friedrich von Werthal
Flagandrosmall.jpg Pawel F. Makarow
FlaggeZedarien.png Fuad al-Hamsa
FlaggeZedarien.png Ridwan al-Aschaiqir
FlaggeZedarien.png Farouk al-Aziz
Flaggesdr.jpg Patrick Schleinitz
FlaggeFrontZurBefreiungJerusalems.png Isamail bin Salih Al-Akka

Der Zedarisch-Dreibürgische Krieg war ein Konflikt zwischen dem Kaiserreich Dreibürgen und der Zedarischen Sozialistischen Volksrepublik, der im Winter 2012/2013 im Königreich Jerusalem stattfand.

Vorgeschichte

Im Laufe einer blutigen Revolution stürzte im Februar 2012, kurz nach der Befreiung des heiligen Landes durch dreibürgische Truppen das Naufalitischen Kalifat in einer blutigen Revolution, ausgelöst durch einen islamistischen Putsch. Die so entstandene, von Dreibürgen nicht anerkannte, Zedarische Sozialistische Volksrepublik beanspruchte das Territorium des Königreichs Jerusalem als Provinz der Republik. Gleichzeitig verstrickte sich Dreibürgen in den Bergen in einen blutigen Kampf, sowohl mit den Sozialisten als auch mit Islamisten. Mit zedarischer Unterstützung konnten die Rebellen in Ostjerusalem eine autonome "Freie Bergregion" errichten.

Ablauf des Konflikts

Zedarischer Überraschungsangriff

Am Morgen des 15. Dezember 2012 griff die zedarische Armee die kaiserlichen Streitkräfte in Jerusalem auf breiter Front an. Vier Armeen der Zedarischen Volksbefreiungsarmee überschritten auf der gesamten Breite die Grenze zum dreibürgischen Protektorat und griffen die überraschten Dreibürgischen Truppen an.

Überraschungsangriff der Zedarischen Truppen

Während der maritime Angriff der Zedaren auf die Insel Melita am Widerstand der III. Flotte der kaiserlichen Marine scheiterte, gelangen den zedarischen Landstreitkräften große Geländegewinne in Ost-Jerusalem. Auf zedarischer Seite beteiligten sich etwa 300.000 Soldaten am Überfall auf Dreibürgen. Während der ersten Phase des Angriffs flog auch die zedarische Luftwaffe rollende Angriffe auf dreibürgische Ziele. Die Verluste der dreibürgischen Kräfte hielten sich allerdings in Grenzen. Der größte Erfolg der zedarischen Truppen war die Einschließung der 35. Panzergrenadier-Division der dreibürgischen Streitkräfte in Edessa.

Schlacht um Edessa

Die Schlacht um Edessa war die größte und mit der höchsten Intensität geführte Schlacht des Krieges. Auch wenn ihr Ausgang nicht die endgültige Entscheidung des Konfliktes mit sich brachte, so verhinderte er zumindest einen frühen Vorstoß der zedarischen Streitkräfte entlang der Küste und verschaffte Dreibürgen und seinen Verbündeten genügend Zeit ausreichend Verstärkungen ins Land zu bringen um die zedarische Offensive auf ganzer Breite zu stoppen. Obwohl sie einen taktischen Sieg für die Zedarische Sozialistische Volksrepublik darstellt war die Schlacht in ihren Auswirkungen ein strategischer Sieg für das Kaiserreich Dreibürgen.

Ausgangslage

Mit Beginn der Offensive am 15. Dezember, wurde der Großraum Edessa durch 4 Jagdbomberstaffeln der zedarischen Streitkräfte angegriffen. Prioritätsziele waren neben Flugabwehr und Kommunikationinfrastruktur vor allem die Befehlsstände der in Edessa stationierten 35. Panzergrenadier-Division der dreibürgischen Streitkräfte. Versuche der 1. Staffel des Jagdgeschwader 11 die Operationen der zedarischen Luftwaffe im Raum Edessa zu stören blieben ohne große Wirkung.

Noch am selben Tag führten die 1. und 2. zedarische Panzerdivision einen schnellen Vorstoß westlich an Edessa vorbei mit dem Ziel dreibürgische Flugabwehrstellungen zu überrollen und die Nachschubwege der in der Stadt stationierten dreibürgischen Panzergrenadiere zu unterbrechen. Kurz darauf begannnen auch die 10. und 11. zedarische Infanteriedivision mit einem begrenzten Vorstoß östlich der Stadt, die 12. Infanteriedivision fungierte als Anker dieser Bewegung im Süden. Trotz der Bemühungen der dreibürgischen Panzergrenadiere Verteidigungsstellungen rund um die Stadt zu etablieren und einen Rückzugsweg offen zu halten, wurden sie durch den Vormarsch der zedarischen Truppen, welcher durch schweres Feuer von Feldhaubitzen und Raketenartillerie unterstützt wurde, auf das Stadtgebiet zurückgeworfen. Am dritten Tag der Invasion waren Edessa und damit die 35. Panzergrenadier-Division praktisch eingeschlossen. Die 23. zedarische Infanteriedivision wurde von Norden her herangeführt um letzte Schwachpunkte des Kessels zu beseitigen.

Nachdem im Raum Tarsus auch die 27. Panzergrenadier-Division durch starke Kräfte unter Druck geraten war und zurückweichen musste, beschloss das Oberkommando der Heeresgruppe Jerusalem die Idee einer Verteidigung Edessas aufzugeben und im Raum Antiochia mit der 27. und 35. Panzergrenadier-Division sowie der 2. Infanterie-Division eine neue stark verkürzte Front zu bilden um die von Osten vordringenden zedarischen Truppen zu stoppen. Für die dreibürgischen Streitkräfte wurde der 35. Panzergrenadier-Division den Rückzug nach Westen und damit die Eingliederung in die Antiochia-Front zu ermöglichen damit in diesen ersten Kriegstagen zu einem Hauptziel. Um dieses Ziel zu erreichen wurden neben der noch ungebundenen 2. Infanterie-Division auch die ersten aus dem Kaiserreich eintreffenden Verstärkungstruppen umgehend Richtung Edessa in Marsch gesetzt.

Verlauf

Die 2. Infanterie-Division traf am 28.12.2012 als erste im Kampfgebiet um Edessa ein, wurde jedoch zunächst an den vorgeschobenen Stellungen der 2. zedarischen Panzerdivision gestoppt. Erst durch das Nachführen von Einheiten des aus Dreibürgen eingetroffenen I. Panzerkorps gewann der Angriff allmählich genug Kraft um die Zedaren langsam zurückzudrängen. Noch während die 2. Infanterie-Division den Angriff auf die äußeren Stellungen der Zedaren eröffnete, wurde die Fallschirmjägerbrigade "Rhone" (die Gesamtheit der zu diesem Zeitpunkt in Jerusalem verfügbaren Luftlandekräfte) unter dem Kommando von Oberst Hans Wilhelm Gröben über Edessa abgesetzt um die Verteidiger zu verstärken. Die zedarischen Truppen gingen nun ihrerseits im Stadtgebiet von Osten her zu einer großangelegten Offensive über mit dem Ziel die eingeschlossenen dreibürgischen Kräfte zu vernichten bevor der Kessel im Westen durchbrochen werden konnte.

Obwohl von Außen immer neue Einheiten der dreibürgener Streitkräfte herangeführt wurden, standen die Überlebenschancen der 35. Panzergrenadier-Division und der Fallschirmjägerbrigade "Rhone" mit Beginn des zedarischen Angriffs im Stadtgebiet sehr schlecht. Durch die vorausgegangenen Luftangriffe waren die Panzergrenadiere zum Teil desorganisiert und hatten ihre Kampfkraft in den Tagen seit der Kessel geschlossen wurde verschlissen so dass nun die Hauptlast des Kampfes auf den Fallschirmjägern lag. Verteidigungslinien waren nur notdürftig vorbereitet worden und es standen weder Artillerie noch schwere Unterstützungswaffen oder Sprengmittel in ausreichender Menge zur Verfügung. An einzelnen Punkten wurden die dreibürgischen Linien durch Panzer vom Typ Panther III unterstützt welche jedoch überwiegend leicht hinter die Hauptlinie versetzt in der Rolle von Sturmgeschützen oder Jagdpanzern eingesetzt wurden um dem Feind ein ungehindertes Überschreiten der Hauptverkehrsadern zu verweigern. Da die in Jerusalem stationierten Einheiten der Luftwaffe fast über der gesamten Dauer der Schlacht auf anderen Punkten (hauptsächlich im Raum Iskandriyaa) gebunden waren, stand den Verteidigern im Verlauf der Kämpfe im Stadtgebiet keine Luftnahunterstüzung zur Verfügung. Die zedarischen Streitkräfte drangen bereits kurz nach der Landung der Fallschirmjägerbrigade Rhone mit starken durch Panzer unterstützten Infanterieverbänden vor und nahmen erkannte dreibürgische Verteidigungslinien wiederholt mit Raketenartillerie unter schweres Feuer. In ihrem Bestreben möglichst schnell voranzukommen, hielten die zedarischen Befehlshaber die Feuerschläge durch ihre Artillerie jedoch kurz und versuchten immer wieder durch schnelle massive Frontalangriffe den Durchbruch durch die dreibürgischen Linien zu erzwingen. Den Verteidigern gelang es geordnet stückweise nach Westen zurückzuweichen und den Zedaren dabei schwere Verluste zuzufügen jedoch mussten sie selbst eine große Zahl an Ausfällen, überwiegend in Form Verwundeter hinnehmen.

Mit dem Angriff der 11. Panzergrenadier-Division und der Jägerbrigade 14 an der Nahtstelle zwischen der 1. zedarischen Panzerdivision und der 23. zedarischen Infanteriedivsion gelang es den von Außen angreifenden Kräften erstmals einen Keil in den zedarischen Kessel zu treiben. Am 6.1.2013 hatte das I. Panzerkorps schließlich die Umfassung Edessas gesprengt und einen Weg nach Westen geöffnet über den sich die 35. Panzergrenadier-Division aus der Stadt zurückziehen konnte. Die Fallschirmjägerbrigade "Rhone" bildete dabei die Nachhut und war weiterhin in schwere Kämpfe mit nachstoßenden zedarischen Verbänden verwickelt in deren Verlauf einzelne Einheiten der Fallschirmjäger auf weniger als die Hälfte ihrer Ausgangsstärke zusammenschrumpften. Die Nachhut wurde auf dem Höhepunkt des Rückzugsgefechts durch frische Rekruten verstärkt die man zuvor aus den Gefechten herausgehalten hatte und von denen einige nur eine Schnellausbildung durchlaufen hatten. Nachdem die 35. Panzergrenadier-Division sich erfolgreich aus dem Kessel zurückgezogen hatte, wurde der Fallschirmjägerbrigade "Rhone" durch einen massiven Luftschlag gegen die sich für einen erneuten Massenangriff sammelnden zedarischen Truppen ermöglicht sich vom Feind zu lösen und ebenfalls den Rückzug anzutreten.

Die Kämpfe im Raum Edessa kamen erst um den 20.2.2013 weitgehend zum Erliegen.

Auswirkungen

Nach der erfolgreichen Öffnung des Kessels nach Westen und dem Rückzug der 35. Panzergrenadierdivision, konnten die dreibürgener Streitkräfte die Front im Raum Antiochia stabilisieren. Die 1. zedarische Armee hatte beim Angriff auf Edessa schwere Verluste erlitten und war bis zum Inkrafttreten der Waffenruhe am 28.03.2013 nicht in der Lage die dreibürgischen Linien an dieser Stelle noch einmal ernsthaft zu bedrohen. Der schnelle Vorstoß Zedariens von Osten entlang der Küste auf die wichtigsten Ballungsräume des Königreichs Jerusalem war damit gescheitert und auch wenn die 8. Armee der zedarischen Streitkräfte an anderer Stelle noch große Geländegewinne verzeichnen konnte, war ihr Vormarsch nicht schnell genug um diese Ziele einzunehmen bevor Dreibürgen und seine Verbündeten genügend zusätzliche Kräfte ins Land bringen konnten um das Blatt zu wenden.

Luftschlacht um Iskandriyaa

Port Iskandriyaa war während des Krieges einer der Hauptstützpunkte für Operationen der zedarischen Luftwaffe und ihrer schwyzer Verbündeten sowie ein Schlüsselpunkt für die Versorgung der zedarischen Truppen im Osten des Königreichs Jerusalem. Die Gefechte im Luftraum um die Stadt waren entscheidend für die Erringung der Luftüberlegenheit durch die dreibürgische Luftwaffe.

Ausgangslage

Am 22.12.2012 wurde der Stützpunkt Port Iskandriyaa durch die dreibürgische Aufklärung als strategisch wichtiges Ziel identifiziert. Da der Stützpunkt weit hinter der Frontlinie lag, entschied das Oberkommando der Heeresgruppe Jerusalem ihn durch Luftangriffe zu zerstören. Generalmajor Burkhard Garweg, welcher bereits am 19.12. im Zuge der Verlegung des Jagdbombergeschwader 2 in Jerusalem eingetroffen war, fiel nun die Aufgabe zu diese Operation durchzuführen.

Unbemerkt von der dreibürgischen Aufklärung, war es der SDR bis zum 22.12. gelungen ein Hilfskontingent zur Unterstützung Zedariens nach Iskandriyaa zu verlegen. Unter anderem waren auf dem angrenzenden Militärflugplatz nun 28 Kampfflugzeuge der SDR stationiert.

Verlauf

In der Nacht zum 24.12.2012 eröffnete die 2. fliegende Staffel des JaBoG 2 den Angriff, welcher durch Flugzeuge der Trägerkampfgruppen 4 und 10 unterstützt wurde. Dem Angriff waren Raketenangriffe auf die Start- und Landebahnen des Luftwaffenstützpunktes unmittelbar vorausgegangen welche einen Aufstieg feindlicher Jagdflugzeuge verhindern sollten, diese erzielten aufgrund vorhandener Nahbereichsflugabwehr jedoch nur eingeschränkte Wirkung. Der dreibürgische Angriff wurde zunächst mit massivem Beschuss durch Langstreckenflugabwehr beantwortet, gefolgt vom Einsatz einer größeren Anzahl an für den Luftkampf ausgerüsteten Kampfflugzeugen welche nun mit der Jagd auf die durch die Flugabwehr aufgebrochenen und in Unordnung geratenen dreibürgischen Verbände begannen. Angesichts dieser massiven Gegenwehr sah Garweg seine Piloten im Nachteil und befahl allen Verbänden den Rückzug. Dieser Befehl verhinderte wahrscheinlich eine Katastrophe für die dreibürgische Luftwaffe in Jerusalem, bedeutete jedoch auch ein Eingeständnis dass die Operation gescheitert war. Zwar hatte die Marine die Hafenanlage durch Beschuss unbrauchbar machen und den Luftwaffenstützpunkt zumindest beschädigen können, doch wurden von Port Iskandriyaa weiterhin Einsätze der zedarischen Luftwaffe geflogen und noch bis zum 3.1.2013 wurden über den Militärflugplatz weitere Unterstützungstruppen und Lieferungen von Rüstungsgütern aus der SDR eingeflogen.

Die in Jerusalem stationierten Verbände der dreibürgischen Luftwaffe unternahmen keinen weiteren Versuch eines direkten Angriffs auf Iskandriyaa sondern beschränkten sich darauf Operationen der feindlichen Luftwaffe ausserhalb des Wirkungsbereichs der zedarischen Langstreckenflugabwehr zu kontern. Die Zedarier ihrerseits versuchten durch verdeckte Verlegungen kleinerer mobiler Flugabwehreinheiten und Taktiken wie dem Einschalten von Ortungs- und Feuerleitradar erst nachdem mit anderen Mitteln Ziele in ihrem Wirkungsbereich bestätigt wurden die dreibürgischen Verbände zu dezimieren und konnten dabei vereinzelt Erfolge verbuchen.

Zwischenzeitliche Überlegungen die Stadt selbst in einer amphibischen Operation einzunehmen, wurden durch den Alliierten Koordinierungsstab verworfen und stattdessen der Einsatz von Tarnkappenbombern gegen den Stützpunkt beschlossen. Am 9.2.2013 führten mehrere FWA 177 des Bombergeschwader 8 den entscheidenden Luftschlag aus. Vor der Küste befindliche Elemente der III. Flotte schloßen sich dem Angriff durch Einsatz von Marschflugkörpern an. Der Luftwaffenstützpunkt und der Hafen wurden nahezu vollständig zerstört allerdings kam es durch den als massives Flächenbombardement ausgeführten Angriff auch zu erheblichen Schäden an in der Nähe befindlichen zivilen Wohnvierteln und in Folge ausbrechender Brände zu weiteren großflächigen Zerstörungen im Stadtgebiet. Die genauen Zahlen zu zivilen Kollateralschäden sind bis Heute nicht bekannt.

Auswirkungen

Mit der Zerstörung des Luftwaffenstützpunktes in Iskandriyaa wurde die zedarische Luftwaffe in ihren operativen Möglichkeiten erheblich eingeschränkt. Da die Stadt auch eine Schlüsselrolle für die Versorgung der zedarischen Fronteinheiten im Osten Jerusalems spielte, wurden dort weitere großangelegte Angriffe der zedarischen Streitkräfte praktisch unmöglich was dazu beitrug die Kämpfe in den betreffenden Frontabschnitten in den folgenden Wochen zum Erliegen zu bringen. Trotz der letztendlichen Niederlage kann die Luftschlacht um Iskandriyaa in sofern als Erfolg für die Zedarische Sozialistische Volksrepublik und ihre Verbündeten gewerten werden, dass sie die in Jerusalem verfügbaren Einheiten der dreibürgischen Luftwaffe über einen längeren Zeitraum binden konnte wodurch den Dreibürgenern in den ersten Kriegswochen, insbesondere bei den Kämpfen um Edessa, Luftunterstützung wenn überhaupt nur sehr vereinzelt zur Verfügung stand.

Schlacht um Askalon

In der Schlacht um Askalon konnte der letzte Versuch zedarischer Streitkräfte einen Vorstoß auf die Satdt Jerusalem und die übrigen wichtigen Ballungszentren entlang der Küste durch mit Dreibürgen verbündete androsische Kräfte vereitelt werden. Die Niederlage in dieser Schlacht beendete faktisch die Offensive der zedarischen Streitkräfte und kann somit als die Entscheidungsschlacht des Krieges angesehen werden.

Ausgangslage

Als westlichster Punkt der dreibürgischen Verteidigungslinie wurde Askalon zunächst durch die 37. Panzergrenadier-Division verteidigt. Die Stadt blockierte als Verteidigungsstellung einen relativ schmalen Streifen flachen offenen Geländes über den ein schneller Vorstoß starker Verbände auf die Stadt Jerusalem am Gebirge vorbei möglich gewesen wäre. Ein Durchbruch bei Askalon stellte somit neben der Offensive im Osten des Königreichs Jerusalem die beste Chance der zedarischen Streitkräfte für eine schnelle Einnahme der Ballungsräume entlang der Küste dar.

Bereits zu Beginn des zedarischen Angriffs hatte es beim Oberkommando der Heeresgruppe Jerusalem Überlegungen gegeben die zedarische 8. Armee bei Askalon in ein Abnutzungsgefecht zu verwickeln um mit Unterstützung von Marineeinheiten vor der Küste deren Vormarsch zu brechen. Mit dem Scheitern des Angriffs auf Iskandriyaa am 24.12.2012 und der damit verbundenen anhaltenden Bindung der III. Flotte im Nordosten, waren diese Ideen allerdings hinfällig. Da es außerdem nicht gelang die Stadt in ausreichendem Maße zu befestigen, blieb Askalon eine Schwachstelle in der dreibürgischen Verteidigung. Der einzige Vorteil der Verteidiger war die Tatsache dass das Gelände, anders als im Raum Edessa, keine einfache Umfassung der Stadt erlaubte.

Verlauf

Bereits ab dem 25.12.2012 hatten Fliegerkräfte der SDR mit insgesamt 20 Maschinen mit Luftangriffen auf die Stellungen der 37. Panzergrenadier-Division in und um Askalon begonnen. Die dort stationierte Flugabwehr erwies sich als unzureichend. Das Jagdgeschwader 11 setzte in den Luftkämpfen über der Stadt insgesamt 8 Maschinen des Typs Ti 106 und 4 Maschinen des Typs FWA 190 ein, konnte die Angriffe jedoch nicht stoppen.

Am 27.12.2012 begannen die 80., 82., und 83. zedarische Infanteriedivision unterstützt durch die 6. zedarische Panzerdivision ihren Vormarsch auf Askalon während die Luftangriffe weiter anhielten. Am 23.1.2013 drangen erstmals Elemente der 80. und 82.zedarischen Infanteriedivision in die Stadt vor, wurden jedoch zunächst noch durch die 37. Panzergrenadier-Division in Schach gehalten. Erst am 2.2. konnten die 80. und 82. zedarische Infanteriedivision mit starker nachgeführter Artillerieunterstützung ihren Hauptangriff auf Askalon beginnen und rückten in einer Zangenbewegung auf das Stadtzentrum vor. Am 3.2. erreichte den Alliierten Koordinierungsstab die Nachricht dass der Feind Askalon eingenommen hatte.

Sofort wurde das mittlerweile in Jerusalem eingetroffene androsische Kontingent mit der Aufgabe betraut Askalon zurückzuerobern und die unmittelbare Bedrohung für die Stadt Jerusalem abzuwenden. Bereits am 4.2. wurden erste Spezialkommandos der androsischen Streitkräfte als Aufklärer durch U-Boote im Raum Askalon abgesetzt. Am 9.2. begann unter Befehl von Generalmajor Jewgeni Sidichinski die Anlandung der 1. Mechanisierten Gardedivision sowie der 1. Panzerdivision unter Absicherung durch starke Marineverbände und Luftwaffeneinheiten. Wenig später wurden Luftlandekräfte im feindlichen Hinterland abgesetzt um eventuelle Gegenangriffe der Zedarier zu verhindern während die androsische Luftwaffe mit Präzisionsangriffen auf durch die vorgeschobenen Spezialkommandos markierte Ziele begann.

In ihrem Bestreben möglichst schnell gegen die Stadt Jerusalem vorzugehen, waren die 80. und 82. zedarische Infanteriedivision sowie die 6. zedarische Panzerdivision bereits nach Norden abgerückt was den androsischen Kräften nun ihre Landung südlich der Stadt erleichterte. Mit der Gefahr konfrontiert abgeschnitten zu werden und unter dem Eindruck von Anlandungen androsischer Infanterieverbände nördlich ihrer Position, begannen die zedarischen Divisionen jedoch schnell damit sich auf Askalon zurückfallen zu lassen. Unter beständigem Unterstützungsfeuer ihrer Flotte vor der Küste, gelang es den Androsen bis zum 11.2. den Hafen einzunehmen wo sie anschließend ihr Hauptquartier einrichteten.

Im Stadtgebiet trafen die androsischen Kräfte nun auf erbitterten Widerstand im Häuserkampf, konnten ihren Vormarsch jedoch aufrechterhalten. Am 21.2. gelang es das zedarische Hauptquartier in Askalon durch einen Luftangriff zu zerstören, die letzten zedarischen Widerstandsnester in der Innenstadt kapitulierten am Vormittag des 9.3.2013.

Auswirkungen

Mit der Niederlage bei Askalon verlor die 8. Armee der zedarischen Streitkräfte einen großen Teil ihrer Kampfkraft und jede Aussicht auf eine schnelle Eroberung Jerusalems war hinfällig geworden. Zusätzlich befanden sich die androsischen Verbände nun in einer Position von der aus sie mit einem Vorstoß auf die Stadt Ramallah den Nachschub der über die Bergpässe ins Gebirge vorgerückten zedarischen Einheiten hätten unterbrechen können. Da die zedarische Luftwaffe außerdem die Luftüberlegenheit über Jerusalem verloren hatte, war die Militärführung der Zedarischen Sozialistischen Volksrepublik an diesem Punkt zwar durchaus noch in der Lage den Krieg fortzusetzen, hatte aber nur noch wenig Aussichten ihn zu gewinnen und bot daher noch am Abend des 9.3.2013 erstmalig eine unbefristete Waffenruhe und die Aufnahme von Verhandlungen an.

Kriegsende und Folgen

Im Waffenstillstandsabkommen festgelegte Demarkationslinie

Am 28. März 2013 trat eine unbefristete Waffenruhe in Kraft welche am 7. April in einem Waffenstillstandsabkommen formalisiert wurde und bis Heute anhält. Als Folge sind die wichtigen Ballungszentren und fruchtbaren Gebiete entlang der Küste nach wie vor frei und stehen unter dem Schutz des Kaiserreichs Dreibürgen, der Osten und Süden des ehemaligen Königreichs Jerusalem befinden sich jedoch unter zedarischer Besatzung.