Fahnenjunker

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Fahnenjunker
SK HE Fahnenjunker.png
Schulterklappe
Heer

Der Fahnenjunker ist der niedrigste, der drei Offiziersanwärterdienstgrade. Über ihm steht in der Dienstgradabfolge der Offiziersanwärter der Fähnrich.

Geschichte

Der Dienstgrad des Fahnenjunkers ist sehr alt und kann bis in die frühe Neuzeit zurückverfolgt werden. Fahnenjunker waren meist junge Edelleute, die im Alter von 14 bis 16 Jahren in die militärische Ausbildung kamen. Im 18. Jahrhundert wurden die Offizieranwärter der Infanterie und der Dragoner als Fahnenjunker bezeichnet. Bei der Kavallerie hießen sie Standartenjunker und bei der Artillerie Stückjunker. Diese Aufteilung wurde 1890 aufgegeben. Zunächst standen Fahnenjunker auf einem Dienstgrad mit den Gemeinen. Später wurden sie zwischen Korporalen und Unteroffizieren eingestuft. Zwischen 1966 und 2011 entsprach der Dienstgrad einem Unteroffizier. Seitdem wird kein Äquivalent mehr angegeben, sie werden aber als zwischen Oberstabsfeldwebel und Feldwebelleutnant stehend eingestuft.

Dreibürgische Streitkräfte

Anrede

Die Anrede eines Fahnenjunkers innerhalb der dreibürgischen Streitkräfte lautet Herr Fahnenjunker beziehungsweise Frau Fahnenjunker.

Kaiserliches Heer

Jeder Offiziersanwärter, der aus den Mannschafts- oder Unteroffiziersdienstgraden auf die Militärakademie zu Greifenburg versetzt wird erhält, unabhängig von seinem vorherigen Dienstgrad den Dienstgrad eines Fahnenjunkers. Die Fahnenjunker des Heeres werden nach dem Erreichen von 25 Punkten nach dem Leistungsschema der Akademie zu Fähnrichen befördert. Verlässt ein Fahnenjunker die Akademie ohne die Qualifikation zum Fähnrich zu erhalten, wird er in seinen letzten Dienstgrad vor Abkommandierung an die Akademie zurück gestuft. Ausgenommen hiervon ist der Einsatz von Fahnenjunkern in ihren Stammeinheiten während eines Praktikums oder im Kriegszustand.

Kaiserliche Luftwaffe

In der Luftwaffe gelten dieselben Bedingungen wie im Heer.