FWA 11
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| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Flugzeugwerke Atlas 11 Ausführung E |
| Waffenkategorie | Abfangjäger |
| Hersteller | Flugzeugwerke Atlas |
| Technische Daten | |
| Besatzung | 1 Pilot |
| Länge | 16,84 m |
| Flügelspannweite | 10,62 m |
| Höhe | 6,4 m |
| Leergewicht | 14.200 kg |
| Maximales Startgewicht | 19.400 kg |
| Triebwerke | 2 TMW ST 88 Mantelstrohmtiebwerke |
| Schubleistung (ohne Nachbrenner) | 2 x 55,6 kN |
| Schubleistung (mit Nachbrenner) | 2 x 73,5 kN |
| Dienstgipfelhöhe | 16.000 m |
| Steigrate | 100 m/s |
| Marschgeschwindigkeit | 950 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit | Mach 2 |
| Einsatzradius (Marschgeschwindigkeit) | 1.250 km |
| Einsatzradius (Abfanggeschwindigkeit) | 250 km |
| Überführungsreichweite | 2.100 km (mit Abwurftanks) |
| Bewaffnung und Abwehrmaßnahmen | |
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Die FWA 11 war ein Abfangjäger der dreibürgischen Streitkräfte. Er wurde von 1960 bis 1987 eingesetzt und galt als einer der besten Abfangjäger seiner Generation. Die FWA 11 war das erste Kampfflugzeug, dass Mach 1 ohne Nachbrenner erreichen konnte und Mach 2 flog. Als Abfangjäger war die FWA 11 auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt und das Muster danach ausgerichtet. Als Nachteil der FWA 11 galt die vergleichbar geringe Waffenzuladung und die relativ schlechte Wendigkeit. Trotz dieser Schwächten blieb die FWA 11 bis 1979 der Abfangjäger der Luftwaffe. Danach wurde er von der FWA 218 abgelöst, blieb aber bei einigen Einheiten bis 1987 im Dienst. Bis 2002 blieb die FWA 11 allerdings noch in Reserve.