Einsatzabzeichen: Nachtmähren-Fall
Operation Nachtmähren-Fall war der Name des Einsatzes im Ostland mit dem seine Majestät Kaiser Friedrich Alexander I. während des Gothaputsches aus der Hand der gothatreuen Kräfte befreit wurde. Zur Würdigung der besonderen Bedeutung dieses Einsatzes, welcher den Fall des Gotha-Regimes maßgeblich mitbestimmte, wurde auf Vorschlag des damaligen Oberbefehlshabers des Heeres, General Filicia Heidemann, dieses Einsatzabzeichen geschaffen und am 07. Juli 2017 durch den erst kurz zuvor zum König von Werthen gekrönten Reichsmarschall Karl Josef I. an sämtliche aktiv an der Operation beteiligten Soldaten verliehen.
Das Einsatzabzeichen ist in seiner Gestaltung an das Kampfabzeichen angelehnt. Es zeigt in einem weiß emaillierten Oval das Staatswappen des Kaiserreichs und wird von einem goldenen Eichenlaubkranz umrahmt, an dessen höchsten Punkt ein Eisernes Kreuz befestigt ist. Obwohl es mit der Ostlandmedaille und der Medaille für den Einsatz zur Befreiung des Heiligen Landes bereits früher Auszeichnungen gab die in Erinnerung an Konflikte von besonderer Bedeutung gestiftet wurden, ist dies der erste Fall in dem ein spezielles Laufbahnabzeichen zur Würdigung einer Einzeloperation geschaffen wurde.
Verleihungsbestimmungen und Trageweise
Das Abzeichen wurde an alle Soldaten verliehen die aktiv an der Operation Nachtmähren-Fall beteiligt waren. Dies betrifft ausschließlich die Soldaten des damaligen II. Zuges der 5. Kompanie des Fallschirmjägerbataillon 92 (mit Ausnahme eines Soldaten der Einheit, der aufgrund eines Unfalls während der Sprungausbildung nicht an der Operation teilnahm). Das Einsatzabzeichen: Nachtmähren-Fall ist somit derzeit das seltenste Laufbahnabzeichen der dreibürgischen Streitkräfte.
Die Auszeichnung wird als Steckabzeichen auf der linken Brusttasche getragen, dabei jedoch anderen Laufbahnabzeichen vorangestellt.
Träger
Im Folgenden sind sämtliche Träger des Einsatzabzeichens Nachtmähren-Fall inklusive ihrer jeweiligen Funktionen während der Operation aufgelistet. Der II. Zug der 5./92 bestand zum überwiegenden Teil aus Freiwilligen die in Salem zur Verstärkung der Truppen der gegen Gotha opponierenden Exilregierung in den Militärdienst eingetreten waren.
- Wilhelm von Feuerbach (Zugführer)
- Helena Prochaska (Scharfschütze)
- Anja Lühring (Beobachter)
- Helmut Grunter (Gruppenführer)
- Peter Strauß (MG-Schütze 1)
- Martin Koch (MG-Schütze 2)
- Sarah Bernstein (Truppführer)
- Patrick Voigt (Truppschütze)
- Thomas Pfeiffer (Truppschütze)
- Daniel Becker (Truppschütze)
- David Brunner (Truppführer)
- Hans Peter Stein (Truppschütze)
- Alexandra Schneider (Truppschütze) - posthum verliehen -
- Ulrike Meyer (Truppschütze)
- Hans Schiffer (Gruppenführer)
- Erik Schubert (MG-Schütze 1)
- Maria Herzog (MG-Schütze 2)
- Stefan Fischer (Truppführer)
- Diana Schwarz (Truppschütze)
- Sven Lehmann (Truppschütze)
- Robert Winkler (Truppschütze)
- Olaf Landberger (Truppführer)
- Johanna Grünhuber (Truppschütze)
- Dennis Grünhuber (Truppschütze)
- Markus Bötcher (Truppschütze)
- Hildegard Mariendorf (Gruppenführer)
- Sebastian von Hammer (MG-Schütze 1)
- Wilhelm August von Hohenzollern (MG-Schütze 2)
- Magda zu Schaumbad-Nippel (Truppführer)
- Karl Hagmann (Truppschütze)
- Andreas Kaden (Truppschütze)
- Esther Kishon (Truppschütze)
- Anna von und zu Arneburg (Truppführer)
- Johann Schmidt (Truppschütze)
- Marie-Louise Barnard (Truppschütze)
