AS 11 Magnus I
| Magnus I | |
|---|---|
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Artilleriesystem 11 „Magnus I“ Raketenwerfer Ausführung C |
| Waffenkategorie | Raketenwerfer auf Selbstfahrlafette |
| Hersteller | Stahlwerke Rhone |
| Technische Daten | |
| Besatzung | 3 (Fahrer, Kommandant und Kanonier) |
| Länge | 8,28 m |
| Breite | 2,50 m |
| Höhe | 2,99 m |
| Gewicht | 16,6 t |
| Antrieb | WV M112 8-Zylinder Dieselmotor mit 280 PS |
| Höchstgeschwindigkeit | 75 km/h |
| Reichweite | ca. 650 km |
| Bewaffnung | |
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| Panzerung und Gegenmaßnahmen | |
Das Artilleriesystem Magnus I wurde auf Basis eines 3-Achsigen WV 602-Lastkraftwagen gebaut und bestand aus einem 18-fach-Raketenwerfer. Zum ersten mal eingesetzt wurde dieses schwere Artillerieraketensystem 1969. Als Munition für den 18-Fach Raketenwerfer standen leichte balistische Raketen, Minen, Splitter- und Nebelgefechtsköpfe zur Verfühgung. Im Einsatz wurde grundsätzlich mit vier Raketenwerfern, das heißt einem Werfer-Zug, gefeuert. Damit konnten Minensperren von 1500 m Breite und 500 m Tiefe in einer Entfernung bis zu 14 km gebildet werden. Eine Batterie war zunächst mit drei, später mit zwei Werferzügen ausgestattet. Neben der Raketenwerfervariante (R) gehörte auch die ab 1972 produzierte Feuerleitvariante (F) zum Artilleriesystem Magnus II.