Heeresflieger
Die Heeresflieger bilden die Luftkomponente des kaiserlichen Heeres. Sie sind vor allem mit Hubschraubern ausgestattet und sind für Transport- und Kampfaufgaben ausgerüstet und ausgebildet.
Geschichte
Im frühen 20. Jahrhundert bildete sich aus den Nachrichtenverbänden des Heeres eine Fliegertruppe. Diese war dem Heer unterstellt und sollte im Kriegsfall die Aufklärung des Heeres verbessern. Zu ihr gehörten neben den frühen Flugzeugstaffeln auch Balloneinheiten. 1938 wurden diese Einheiten mit den landgestützen Verbänden der Marineflieger zur Luftwaffe vereint. Damit hatte das Heer für etwa 20 Jahre keine eigenen Luftstreitkräfte mehr. Dies änderte sich erst 1949, mit der Indienst-Stellung des ersten Hubschraubers bei den Verbindungstruppen des Heeres. Schnell war die Bedeutung des Hubschraubers für das Heer klar. Da die Luftwaffe aber kein Interesse an "Spielereien", wie Luftfahrzeugen ohne Tragflächen hatte begann das Heer seine eigene Heeresfliegergruppe aufzustellen. Diese sollte zunächst ausschließlich Transportaufgaben wahrnehmen. In den 1960er Jahren entstanden aber auch Konzepte für Panzerabwehrhubschrauber, wie den MWT 66 aus Haxagon oder den CA 455 aus Losonien. Diese erfolgreichen Konzepte überzeugten das Oberkommando des Heeres von der Nützlichkeit fliegender Panzerabwehreinheiten, die unabhängig von den Jagdbombern der Luftwaffe sein sollten. In den letzten Jahren erhielten sie auch Transportflugzeuge, damit die Fallschirmjäger unabhängig von der Luftwaffe über Transportkapazitäten verfügen.
Erkennungszeichen
Die Waffenfarbe der Heeresflieger ist Weiß, das Motto der Heeresflieger lautet "Aus den Wolken, Ran an den Feind!".
Ausrüstung
Die Heeresflieger verfügen über zahlreiche Hubschraubermuster, aber auch über Transportflugzeuge. Die Hubschrauber der Heeresflieger sind:
- HHW 300 - Kampfhubschrauber
- MWT 66 - Kampfhubschrauber/Verbindungshubschrauber
- HHW 110 - Mehrzweckhubschrauber
- FWA 290 - Transporthubschrauber
- MWT 59 - Transporthubschrauber
Darüber hinaus befinden sich 6 Geschwader FWA 100 Transportflugzeuge im Dienst der Heeresflieger.
Verbände
Die Heeresflieger sind in 36 Regimentern und 6 Geschwadern organisiert. Diese unterstehen zumeist direkt den Korps des dreibürgischen Heeres. Vier Brigaden fassen hingegen mehrere Regimenter zusammen.
Regimenter
Die Heeresflieger unterhalten 14 Kampfhubschrauberregimenter, von denen drei bereits mit den modernen HHW 300 ausgerüstet sind. Zehn weitere sind noch mit den veralteten MWT 66 ausgestattet. Die restlichen sind mit Kampfversionen des HHW 110 ausgestattet. 19 Regimenter sind für Transportaufgaben vorgesehen. Drei Regimenter sind Lehrregimenter.
Brigaden
Die Heeresfliegerregimenter die nicht direkt den Korps unterstellt sind, gliedern sich in vier Brigaden. Die Heeresfliegerbrigaden 2 und 4 bilden sich aus den sechs Transportfliegergeschwadern, die mit FWA 100 Transportflugzeugen ausgestattet sind und unterstehen dem Luftlandekorps. Die Heeresfliegerbrigade 1 "Steinbock" unterstützt das Gebirgsjägerkorps und besteht aus zwei Transporthubschrauberregimentern und einem Kampfhubschrauberregiment. Die Heeresfliegerbrigade 3 hingegen untersteht dem Ostlandkorps. Sie besteht ebenfalls aus einem Kampfhubschrauber- und zwei Transporthubschrauberregimentern.
Einsätze
Die Heeresflieger sind an fast allen Einsätzen des dreibürgischen Heeres beteiligt, entweder als Transportflieger oder im direkten Kampfeinsatz. Berühmt ist der Einsatz der Heeresflieger die im Dreibürgisch-Stauffischen Krieg die Fallschirmjäger für die Schlacht am Flugfeld Hohenberg an die Front brachten.