FuStW 1

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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VDuB Wolf "FuStW 1"
Allgemeines
Bezeichnung Funkstreifenwagen Typ 1
Kategorie Funkstreifenwagen
Hersteller Völkische Diesel- und Benzinwagen AG
Technische Daten
Besatzung 2 + 2
Länge 4,25 m – 4,56 mm
Breite 1,79 m
Höhe 1,44 m
Radstand 2,63 m
Leergewicht 1,20 t - 1,47 t
Motor 4-Zylinder-2-Liter-Dieselmotor mit Turboaufladung mit 110 PS

4-Zylinder-2-Liter-Benzinmotor mit Turboaufladung mit 360 PS

Höchstgeschwindigkeit 190 km/h (Dieselversion)

265 km/h (Benzinerversion)

Antrieb Vorderrad- und Allradantrieb

Der Funkstreifenwagen Typ 1 (auch FuStW 1) ist ein Einsatzfahrzeug, welches bei der Landespolizei und Reichspolizei zum Einsatz kommt. Als Basis dient der Kompaktklassewagen VDuB Wolf VII.


Entwicklung

Nach der Ausgliederung der Landespolizeien gingen auch die Streifenwagen vom Typ HAW Stern und HFW Eber in die Bestände der Länder über. Da das Material mittlerweile auch schon in die Jahre gekommen ist, wurde man bei der Suche nach einem Nachfolgemodell bei VDuB fündig. Der Wolf VII erschien aufgrund seiner kompakten Bauart gerade für den städtischen und ländlichen Bereich als prädestiniert. Die Landespolizei Reichstal ließ einen Wolf VII als Versuchsträger zu einem Einsatzfahrzeug umbauen. VDuB griff diese Idee auf und fertigte eine Serie des Wolf VII unter dem Namen Funkstreifenwagen Typ 1.


Ausstattung

Fahrzeugausstattung

Serienmäßig sind alle Wolf VII mit einer Start-Stopp-Automatik, einem Bremsenergie-Rückgewinnungssystem, einem Fünf-Zoll-Bildschirm mit berührungsempfindlicher Bedienung in der Mittelkonsole und einer Multikollisionsbremse ausgestattet. Diese bremst das Auto nach einer ersten Karambolage so ab, dass es zwar noch lenkbar bleibt, zugleich aber so stark verzögert wird, dass ein zweiter Aufprall möglichst abgeschwächt oder verhindert wird. Ein Reifendruckkontrollsystem zählt ebenso zu den serienmäßigen Fahrerassistenzsystemen wie der Notbremsassistent, der bei einer Notbremsung vorsorglich die Sicherheitsgurte der Vordersitze strafft und Fenster schließt. Eine Stadt-Notbremsfunktion erkennt mögliche Kollisionen und leitet bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h automatisch eine Notbremsung ein. Darüber hinaus runden blendfreies Fernlicht, ein Spurhalteassistent, ein Abstandsregeltempomat, ein Aufmerksamkeits-Assistent, eine Verkehrszeichenerkennung und eine Fernlichtautomatik die serienmäßige Ausstattung ab.

Zurüstausstattung

Der FuStW 1 ist in der Regel mit BOS-Funk mit Funkmeldesystem, Anhaltesignalgebern, Sondersignalanlage mit eingebauten Lautsprechern, Warnleuchten, Verkehrsleitkegeln, Winkerkelle, Fotoapparat, Feuerlöscher, Maßband, Fettkreide, Nothammer, Maschinenpistole MP 5 und verschiedenen anderen Führungs- und Einsatzmitteln ausgestattet.

Die Varianten der Autobahnpolizei verfügen zusätzlich über eine Videokamera in der Front- und Heckscheibe, die sich einschaltet, sobald der Anhaltesignalgeber betätigt wird. Die Kamera kann auch manuell, beispielsweise bei einer Verfolgungsfahrt, eingeschaltet werden. In speziellen zivilen Messfahrzeugen sind Videokameras des Typs PolViDA (Polizeiliches VideoDaten Auswertesystem) bereits seit Längerem Standard, insbesondere im Hinblick auf die Aufzeichnung von Verkehrsverstößen.

Farbgestaltung

Bei fast allen Polizeien werden heute neue Fahrzeuge in der Farbgebung Blau-Silber bzw. Blau-Weiß beschafft. Vornehmlich wird auf Silbermetallic zurückgegriffen, da der silberne Lack gerade im Winter sich vom Schnee absetzt. Ober- und unterhalb der blauen Flächen wird meist eine retroreflektierende Konturmarkierung in Form von einzelnen Rechtecken angebracht. Die genaue Ausführung variiert teilweise von Fahrzeug zu Fahrzeug und von Reichsland zu Reichsland.


Varianten

Der Funkstreifenwagen Typ 1 ist in folgenden Varianten verfügbar:

FuStW 1 B

Die Variante B bedeutet Basisversion. Dieser besteht aus der kleinsten Motorisierung und Frontantrieb.

FuStW 1 E

Die Variante E ist die umweltfreundliche Version. Diese Version besteht aus einem Steckdosenhybrid-System, welches durch einen konventionellen Motor und einem Elektromotor mit Akkumulatoren angetrieben wird. Die Reichweite des Elektroantriebs beträgt nach Herstellerangaben rund 300 km.

FuStW 1 S

Die Variante S ist die Sportversion. Dieser hat die größte Motorisierung (vorrangig Benzinmotoren) und wird mit Allradantrieb ausgeliefert.

FuStW 1 Z

Die Variante Z wurde speziell für die Autobahnpolizei entwickelt und stellt die Zivilausführung des Wolf VII dar. Nominell ist der FuStW 1 Z ein FuStW 1 S, wird allerdings im Gegensatz zur S-Variante nicht in Polizeilackierung vertrieben.


Einsatz

Der FuStW 1 kommt vor allem bei der Schutzpolizei als Streifenwagen zum Einsatz. Er ist neben dem Funkstreifenwagen 2 das Standartfahrzeug der Schutzpolizei. Die höher motorisierten Varianten S und Z sind bei der Verkehrs- und Autobahnpolizei im Einsatz.