KwK 75/70
| Allgemeines | |
| Bezeichnung: | KwK 75/70 |
| Waffenkategorie: | Panzergeschütz |
| Hersteller: | Stahlwerke Rhone |
| Einsatzzeit: | 1942 bis 1948 |
| Technische Daten | |
| Rohrlänge: | 5,25 m / L70 |
| Kaliber: | 7,5 cm |
| Munition | |
| Granatkartusche: | 75 x 640 mm |
Die Kampfwagenkanone (KwK) 75/70 wurde Anfang der 40er Jahre durch die Stahlwerke Rhone für die dreibürgener Panzerwaffe entwickelt. Durch eine Vergrößerung der Lauflänge gegenüber den Vorgängermodellen auf 70 Kaliberlängen und eine Überarbeitung der verwendeten Granaten in Hinblick auf eine etwas stärkere Treibladung, konnte die Mündungsgeschwindigkeit des Geschützes gesteigert und die Kampfkraft der dreibürgischer Hauptkampfpanzer somit deutlich erhöht werden.
Besondere technische Neuerungen des Geschützes waren der elektrisch betriebenen Feuermechanismus sowie der halbautomatische Kanonen-Verschluss mit dem nach Abfeuern der Granate und vollständigem Rohrrücklauf die leere Kartusche automatisch ausgeworfen wurde, der Verschluss selbst aber offen und damit aufnahmebereit für die nächste Granatpatrone blieb. Nach deren Einlegen verriegelte der Verschluss automatisch und das Geschütz war erneut feuerbereit.
Die KwK 75/70 wurde bis 1948 als Hauptbewaffnung des Panther I verwendet.