Hyperion 2

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dreibuergen Flagge Neu.png
Hyperion2.jpg
Allgemeines
Bezeichnung: Hyperion 2
Waffenkategorie: Seezielflugkörper
Hersteller: verschieden
Indienststellung: 2010
Stückpreis: -
Technische Daten
Länge: 10,05 m
Durchmesser: 1398 mm
Gewicht: 7.950 kg
Spannweite: 1,08 m
Antrieb: Feststoffraketenantrieb (1. Stufe)
Staustrahltriebwerk (2. Stufe)
Geschwindigkeit: Mach 3,1 (in optimaler Höhe)
Mach 2,3 (im Tiefflug)
Reichweite: 500 bis 650 km
Einsatzhöhe: 33 km
Ausstattung
Gefechtskopf: 400/750 kg panzerbrechend-hochexplosiv
nuklear 200/350/500 kT
Zielortung: Trägheitsnavigationsplattform plus Daten-Aktualisierungen während des Marschfluges plus aktive und passive Radarzielsuche
Zünder: Radarannäherungs- und Aufschlagzünder
Waffenplattformen: Kaiser-Konstantin-Klasse
Bomber

Die Lenkwaffe Hyperion 2 dient zur Bekämpfung von ganzen Flugzeugträgergruppen und Seekriegsverbänden. Die Hyperion 2 wird zur Zeit nur auf den nuklearen Schlachtkreuzern der Kaiser-Konstantin-Klasse eingesetzt und wurde speziell für diese entwickelt und stellt eine Weiterentwicklung der "Hyperion" da. Die neue Lenkwaffe wurde zur Bekämpfung von strategischen Seezielen wie Flugzeugträgern, Kreuzern und Amphibischen Angriffsschiffen konzipiert.

Die Besonderheit der Anti-Schiffs-Rakete ist ihr Leitsystem, dessen komplexes Betriebssystem den Kampf gegen ein Schiff oder auch eine ganze Trägergruppe ermöglicht. Die Hyperion wurde dafür konzipiert, ein mittelgroße Einheiten und Großkampfschiffe mit einem einzelnen Treffer zu versenken oder operationsunfähig zu machen. Mit der nuklearen Variante kann ein ganzer Trägerverband mit einem Schlag vernichtet werden. Weiterhin existiert ein Gefechtskopf mit Submunition.

Die Leistungsfähigkeit des Betriebssystems zeigt sich, wenn die Flugkörper in Salven gestartet werden. Sie fassen Ziele selbstständig auf, ermitteln ihren Kampfwert und tauschen diese Informationen gegenseitig aus. Anhand dieser Daten wird untereinander der Angriffsplan koordiniert. Dazu wird ein Flugkörper als Führungsflugkörper festgelegt, der auf große Höhe steigt, um seine Auffassreichweite zu erhöhen und die anderen Flugkörper mit Daten zu versorgen. Die anderen Flugkörper behalten weiterhin ihren niedrigen Anflugsvektor bei, um eine frühzeitige Entdeckung und Bekämpfung zu verhindern. Im endgültigen Zielanflug beginnen alle Flugkörper mit Ausweichmanövern und dem Einsatz eigener elektronischer Gegenmaßnahmen, um Nahbereichsabwehrsystemen zu entgehen. Wird der Führungsflugkörper zerstört, übernimmt ein anderer dessen Rolle. Die jeweiligen Abwehrmaßnahmen oder Manöver gegen gegnerische elektronische Gegenmaßnahmen und Luftabwehr sind im Leitsystem programmiert. Sobald das Prioritätsziel einer Trägergruppe zerstört ist, greifen die übrigen Flugkörper der Salve die anderen Schiffe der Trägergruppe an. Es greifen somit nie zwei Flugkörper das gleiche Schiff an, es sei denn, es wird nicht zerstört, sodass eine andere Hyperion darauf aufschaltet.