Schlachtkreuzer

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Die Scharnhagen im Einsatz
Die SMS Trenk der erste dreibürgische Schlachtkreuzer
Das Panzerschiff Hoheneylau
Die SMS Wentenau 1939
Der Große Kreuzer Lodringburg im Jahr 1944

Ein Schlachtkreuzer ist ein großes Kriegsschiff, von der Größe und der Bewaffnung einem Schlachtschiff vergleichbar, aber mit einer höheren, für Kreuzer typischen Geschwindigkeit. Diese beiden Vorteile mussten aber mit einer deutlich schwächeren Panzerung erkauft werden. Schlachtkreuzer gehören somit zur Gruppe der Großkampfschiffe. Dies erwies sich als unbefriedigender Kompromiss, sodass das ursprüngliche Konzept des Schlachtkreuzers schon nach in den 20er Jahren aufgegeben wurde, als leistungsstärkere Maschinenanlagen ausreichende Panzerdicken ermöglichten. Die Schiffe dieses Typs blieben bis in die 40er Jahre im Einsatz. In den 30er Jahren und Anfang der 40er Jahren wurden neue Schlachtkreuzer konzipiert, die starker Gepanzert aber schwächer bewaffnet waren. Sie waren vor allem zur Bekämpfung von Kreuzern und schwach bewaffneten oder veralteten Großkampfschiffen konzipiert. Den Anfang bildeten die leichten Panzerschiffe der Hoheneylau-Klasse, auf denen die Schlachtkreuzer der Eine Ausnahme bilden die Kreuzer-Zerstörer der Lodringburg-Klasse, die mitte der 40er Jahre konzipiert und weiterhin als Große Kreuzer bezeichnet wurden. Ihre Dienstzeit war kurz und es wurden auch nur zwei Schiffe gebaut. In den 80er Jahren tauchte der Begriff des Schlachtkreuzers abermals auf, als die großen Atomkreuzer der Kaiser-Konstantin-Klasse konzipiert wurden. Diese werden von der Kaiserlichen Marine als Schlachtkreuzer klassifiziert. Allerdings handelt es sich bei ihnen vielmehr um sehr große Lenkwaffenkreuzer. Darüber hinaus dienen sie auch anderen Einsatzerfordernissen.

Entwicklungsgeschichte

Die Großen Kreuzer

Die Hoheneylau war der erste dreibürgische Schlachtkreuzer und das erste große dreibürgische Kriegsschiff mit Turbinenantrieb. Die schneller drehenden Wellen endeten daher in kleineren Propellern. Bei der Hoheneylau wurde weit mehr Wert auf Panzerschutz und weniger auf Feuerkraft gelegt als bei anderen Schlachtkreuzern ihrer Zeit. Auch war der Unterwasserschutz gegen Torpedos und Minen wesentlich besser durchdacht. Es wurden verschiedene Vorschläge mit bis zu 34,3-cm-Geschützen geprüft. Haushaltsbeschränkungen zu dieser Zeit erlaubten aber nur preiswerte Waffen, so dass die Entscheidung für die hydraulisch angetriebenen 28-cm-Doppeltürme fiel, die auch die erste Klasse von Großlinienschiffen der Benedek-Klasse erhalten hatten. Der Verzicht auf eine stärkere Hauptbewaffnung sollte durch eine starke Mittelartillerie ausgeglichen werden. Es wurde sogar vorgeschlagen, die Hauptbewaffnung auf 21-cm- oder 24-cm-Geschütze zu begrenzen, da diese ausreichend seien, um die Panzerung ausländischer Schlachtkreuzer zu durchschlagen. Der Chef des Admiralsstabs entschied schließlich, das neue Schiff müsse mit Linienschiffen kämpfen können und dazu seien die 28-cm-Geschütze notwendig. Insgesamt wurden vier Schiffe der Hoheneylau-Klasse gebaut.

Die späten Schlachtkreuzer

Der Schlachtkreuzer heute

Bekannte Schlachtkreuzer-Klassen