Generalleutnant

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
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Generalleutnant
SK HE Generalleutnant.png
Schulterklappe
Heer

Der Generalleutnant ist ein Dienstgrad der Dienstgradgruppe der Generale. Er ist dem Generalmajor übergeordnet und dem General untergeordnet und steht damit in der Mitte der Generalsdienstgrade. Der Dienstgrad des Generalleutnants kann bis in die Zeit der Söldnerheere zurückverfolgt werden. Zunächst bildete er, neben dem General, als Armeekommandeur und dem Generalmajor als Verantwortlicher für die Verwaltungsangelegenheiten den Armeestab, der ähnlich wie der Regimentsstab aufgebaut war, in dem der Oberstleutnant als Stellvertreter des Regimentskommandeurs diente. Mit der weiteren Differenzierung der Organisation übernahmen Generalleutnante im 19. Jahrhundert das Kommando über Divisionen und Korps. Schließlich wurde der Generalleutnant im 20. Jahrhundert zum üblichen Deinstgrad für einen Korpskommandeur.

Dreibürgische Streitkräfte

Anrede

Die Anrede eines Generalleutnants der dreibürgischen Streitkräfte ist Herr General oder Frau General. Der Generalleutnant wird somit, genau wie alle anderen Generale der dreibürgischen Streitkräfte angesprochen.

Kaiserliches Heer

Im kaiserlichen Heer erfolgt die Beförderung zum Generalleutnant sobald ein Generalmajor seine Eignung zum Führen eines Korps bewiesen hat und eine entsprechende Planstelle zur Verfügung steht. Generalleutnante werden im Heer vor allem als Korpskommandeure eingesetzt. In Armeen und im Oberkommando des Heeres, können sie leitende Stabsaufgaben übernehmen. Gleiches gilt für Heeresgruppen, die allerdings nur im Kriegsfall aufgestellt werden.


Kaiserliche Luftwaffe

Generalleutnante gehören zu den höchsten Luftwaffenkommandeuren. Sie kommandieren üblicherweise ein Fliegerkorps und sind leitende Stabsoffiziere in Luftflotten und dem Oberkommando der Luftwaffe. Für sie gelten die gleichen Beförderungsbestimmungen wie für Generalleutnante des Heeres.