Lena von Chiem
| Lena von Chiem | |
|---|---|
| Personendaten | |
| Teilstreitkraft: | Nachrichtendienst |
| Dienststellung: | Abwehramt des GSM |
| Dienstgrad: | Major |
Freiin Lena Catharina von Chiem (* 21. Mai 1987 in Amalien) ist eine dreibürgische Geheimagentin und Major im Reichsgeheimdienst. Spektakuläre Bekanntheit erlangte von Chiem durch ihre Identität als Luna Schiefer, mit der ihr die Infiltration der Attekarischen Regierung gelang. Auch wenn Friederike Fresse, die langjährige Regierungschefin, nochmals an die Macht gelangte, wird ihr Einsatz allgemein als schwerer Schlag für das Attekarische Reich auf dem ehemals zu Cranach gehörendem Bellinghaus-Archipel (heute Teil der Nördlichen Inseln) gewertet, der maßgeblich zu dessen Zusammenbruch und (Re-)Annexion durch das Reich beitrug.
Major von Chiem soll heute ein Abwehramt innerhalb des Reichsgeheimdienstes leiten, die ihrerseits feindliche Übergriffe und das Einschleusen von Maulwürfen auf die Reichsorgane zu verhindern sucht.
Herkunft
Von Chiem ist die Tochter des Generals und Reichsgeheimdienst-Chefs Reinhard von Chiem.
Einsätze
Infiltration Attekariens
Kaum 20 Jahre alt, wurde von Chiem 2007 unter den besten jungen Offiziersanwärterinnen beim Reichsgeheimdienst nach bestimmten Kriterien ausgewählt, mit dem Ziel das Vertrauen von Friederike Fresse, langjährige Machthaberin des Attekarischen Reiches auf dem Bellinghaus-Archipel, zu erlangen. Besonders schwierig war es, Lena von Chiem eine wasserdichte Akte als Attekarin Luna Schiefer, Eltern unbekannt, zu verschaffen. Doch mit Maulwürfen vor Ort und einer von monarchistisch gesinnten Sympathisanten durchgeführten Bestechungsaktion, gelang dies schließlich. Wie zu erwarten wurde die Landesmutter auf die junge Luna Schiefer aufmerksam, die sich als fleißige Gymnasiastin am "Friederike-Fresse-Gymnasium" auszeichnete und alsbald der Staatspartei AFP (Attekarische Fortschritts-Partei) beitrat. Am 9. Oktober 2007 folgte von Chiems Ernennung zur Bundesministerin und Stellvertreterin der Bundeskanzlerin Fresse. Nach dem ersten Verschwinden von Friederike Fresse amtierte sie von Februar bis April sogar als Bundeskanzlerin.
Nach ihrer Rückkehr vom Einsatz in Attekarien erhielt von Chiem eine Belobigung vom Kaiser persönlich und wurde unter Auslassung des Dienstgrades Oberleutnant, direkt zum Hauptmann ernannt. Eine Beförderung zum Major ließ nicht lange auf sich warten, nachdem das Bellinghaus-Archipel schließlich an Dreibürgen zurückfiel.