Dreibürgen-Klasse
| Schiffsdaten | |
| Schiffsart | Schlachtschiff |
| Schiffsklasse | Dreibürgen-Klasse |
| Einheiten: | 8 gebaut, 3 in Dienst |
| Dienstzeit: | seit 1944 |
| Schiffsmaße und Besatzung | |
| Länge: | 270,43 m |
| Breite: | 32,98 m |
| Tiefgang: | 11,6 m |
| Verdrängung: |
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| Besatzung: | 1.500 bis 2.800 Mann |
| Maschine: | 8 Dampfkessel (212.000 PS) |
| Geschwindigkeit: | 33 kn |
| Propeller: | 2 |
| Reichweite: | 18.000 sm bei 18 kn |
| Brennstoffvorrat: | 9,5 Mio. Liter Dieselöl |
| Bewaffnung | |
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| Elektronik | |
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| Einsatzführungssysteme | |
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Die Dreibürgen-Klasse ist eine Klasse von Schlachtschiffen, die von der Kaiserlichen Marine mitter 40er Jahre in Dienst gestellt wurde. Sie ist baugleich mit der Choembourg-Klasse der HRR-Marine, da die Schlachtschiffe ein Gemeinschaftsprojekt werden.
Die Dreibürgen-Klasse ist die schnellsten jemals gebauten Schlachtschiff-Klasse und gehört gleichzeitig zu den letzten Vertretern dieser Gattung. Zehn Schiffe wurden auf Kiel gelegt, jedoch nur 9 tatsächlich vollendet. Die Einheiten nahmen an diversten Kriegen und Konflikten teil. Wurden jedoch aufgrund des hohen Personalbedarfs in Friedenszeiten immer wieder der Reserveflotte zugeordnet. Nach umfassender Modernisierung befinden sie sich seit den 80er Jahren wieder mehr oder weniger im aktiven Dienst. Zur Zeit sind noch drei Schiffe Teil der aktiven Flotte.
Entwicklung und Aufbau
Die Planung der Dreibürgen-Klasse begann Anfang 1939, als schnelle Eskortschiffe mit starken Geschützen für die Flugzeugträger benötigt wurden; dieser Typ war als schnelles Schlachtschiff bekannt. Die Klasse konnte ohne praktische Beschränkung bezüglich Tonnage und Bewaffnung entwickelt werden. Die offizielle Gewichtsverteilung summiert sich auf etwa 45.500 t, tatsächlich lag die Verdrängung bei über 57.000 t.
Die Dreibürgen-Klasse wurde nach einem Vorentwurf entwickelt und gebaut, der auf der haxagonesischen Tuus-Klasse basierte, die damals gemeinsam entwickelt, jedoch nur von Haxagon gebaut wurde. Die Finanzierung erfolgte aus den Haushalten der Jahre 1940 bis 1943.
Die Schiffe der Dreibürgen-Klasse wurden auf vier Werften gebaut: bei den Tiedemann-Werfen in Godenhaven , zwei den Kaiserlichen Werften in Lehbek, Zwielauer Lloyd & Werften und den Reichswerfen in Amalien. Das sechste Schiff sollten bei den Tiedemann-Werfen gebaut werden, wurde dort aber storniert und abgebrochen. Zwischen Kiellegung und Stapellauf lagen bei den fünf fertiggestellten Schiffen zwei bis drei Jahre, bis zur Indienststellung verbrachten die vier Iowas dann noch jeweils rund vier bis fünf Monate am Ausrüstungspier.
Technik
Einheiten, Geschwader und Standorte
Dreibürgen-Klasse: SMS Dreibürgen - SMS Kronprinz - SMS Kurfürst Friedrich - SMS Kaiser - SMS Großherzog
Choembourg-Klasse: SMS Choembourg - SMS Hagenau - SMS Droit du Seigneur