HHW 300

Aus Dreibürgischer Militäralmanach
Version vom 29. Dezember 2013, 01:11 Uhr von Lena Richter (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dreibuergen Flagge Neu.png
HHW 300
Allgemeines
Bezeichnung Hohenburgische Hubschrauberwerke 330 Heer Ausführung B Modifikation 2
Waffenkategorie Kampfhubschrauber
Hersteller Hohenburgische Hubschrauberwerke
Technische Daten
Besatzung 2 (Pilot, Bordschütze)
Länge 14,08 m
Rotordurchmesser 13,00 m
Höhe 5,20 m
Leergewicht 3.060 kg
Normales Startgewicht 4.860 kg
Maximales Startgewicht 6.100 kg
Triebwerke 2 MWT KH30V Gasturbinen
Triebwerksleistung 2 x 873 kW
Dienstgipfelhöhe 4.000 m
Höchstgeschwindigkeit 290 km/h
Marschgeschwindigkeit 260 km/h
Steigrate 10,7 m/s
Einsatzradius 800 km
Bewaffnung und Abwehrmaßnahmen
  • 30-mm-Maschinenkanone
  • 8 Panzerabwehrraketen
  • 2 Luftabwehrraketen

oder

  • 24 ungelenkte Raketen

oder

Um den MWT 66 aus den 60er Jahren zu ersetzen wurde in den 90er Jahren der HHW 300 entwickelt. Zunächst sollte er als Panzerabwehrhubschrauber dienen, wurde dann aber in der Erprobungsphase zum Mehrzweckhubschrauber weiterentwickelt. Der HHW 300 wird seit Mitte der 2000er in zahlreichen Einsatzgebieten eingesetzt. Die Hauptaufgaben des HHW 300 sind die Panzerabwehr, der Einsatz gegen feindliche Hubschrauber, die Aufklärung und die Unterstützung eigener Bodentruppen. Dazu trägt er eine Vielzahl von Waffensystemen von Panzerabwehrraketen über ungelenkte Raketen zu Luft-Luft-Raketen. Als Sekundärbewaffnung steht eine Maschinenkanone im Kinnturm zur Verfügung. Alternativ können auch Maschinengewehre an den Stummelflügeln montiert werden. Für die Marineinfanterie wurde eine eigene Variante entwickelt, die speziell für den Einsatz von amphibischen Angriffsschiffen vorbereitet wurde.

Versionen

Heer Ausführung A

Ausführung A war die Basisversion, die für das dreibürgische Heer als Panzerabwehrhubschrauber gebaut wurde. Er verfügte über acht Abschussvorrichtungen für Panzerabwehr- und zwei für Luft-Luft-Raketen. Die Version wurde 1999 eingeführt.

Heer Ausführung B

Ausführung B erweiterte die Waffenplattform des HHW 330 um zwei zusätzliche MG 44, die anstelle zweier Raketen angebracht werden können. Darüber hinaus wurde die Elektronik komplett überarbeitet. Die Ausführung B befindet sich seit 2008 im Dienst.

Marine Ausführung A

Die Ausführung A der Marine entspricht der Ausführung A des Heeres mit dem Unterschied, dass zusätzlich leichte Seezielflugkörper angebracht werden können.

Bewaffnungsoptionen

Der HHW 330 verfügt über zahlreiche Bewaffnungsoptionen, die ihn zu einem flexiblen Kamfhubschrauber machen. Es wird zwischen Inneren und Äußeren Waffenhalterungen unterschieden. Der HHW 330 verfügt jeweils über zwei innere und zwei äußere Waffenplattformen. Fest montiert ist die 30-mm-Maschinenkanone der Stahlwerke Rhone.

Äußere Waffenplattformen

An jeder äußeren Waffenplattform können folgende Waffen alternierend angebracht werden:

Innere Waffenplattformen

An jeder inneren Waffenplattform können folgende Waffen alternierend angebracht werden:

  • 4 HUF Panzerabwehrraketen
  • 4 PAL 2 Panzerabwehrraketen
  • 1 350-Liter Abwurftank