HHW 110 Falke: Unterschied zwischen den Versionen
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===HHW 110 G Falke=== | ===HHW 110 G Falke=== | ||
| − | 2009 wurde schließlich die noch einmal überarbeitete G-Version bei Luftwaffe und Heeresfliegern eingeführt. | + | 2009 wurde schließlich die noch einmal überarbeitete G-Version bei Luftwaffe und Heeresfliegern eingeführt. Sie ist mit einem völlig neuen Selbstverteidigungssystem gegen Boden-Luft-Lenkwaffen ausgestattet und verfügt über eine verbesserte Elektronik. |
Version vom 2. Januar 2013, 00:42 Uhr
| Allgemeines | |
| Bezeichnung | Hohenburgische Hubschrauberwerke 110 „Falke“ Ausführung G |
| Waffenkategorie | Mehrzweckhubschrauber |
| Hersteller | Hohenburgische Hubschrauberwerke |
| Technische Daten | |
| Besatzung | 4 (2 Piloten, 2 Bordschützen) |
| Länge | 15,26 m |
| Rotordurchmesser | 16,36 m |
| Höhe | 5,33 m |
| Leergewicht | 5.224 kg |
| Maximales Startgewicht | 9.980 kg |
| Triebwerke | 2 MFA 41X Wellenturbinen |
| Triebwerksleistung | 2 x 1.244 kW |
| Dienstgipfelhöhe | 5.840 m |
| Höchstgeschwindigkeit | 240 km/h |
| Schwebehöhe | 5.500 m |
| Einsatzradius | 550 km |
| Bewaffnung und Abwehrmaßnahmen | |
| |
Der HHW 110 „Falke“ ist ein mittlerer Transporthubschrauber, der aber auch als Seehubschrauber „Seefalke“ und als Kampfhubschrauber „Merlin“, sowie in zahlreichen anderen Varianten in allen Teilstreitkräften der dreibürgischen Streitkräften dient. In den 70er Jahren wurde der Falke entwickelt um die älteren, wenig leistungsstarken Hubschrauber der 60er Jahre zu ersetzen und den Hubschrauberpark von Heer, Marine und Luftwaffe zu vereinheitlichen. Schließlich sollte der HHW 110 Falke den HHW 33 Jupiter, den FWA 10 Libelle und den NFW 999 Geier ersetzen.
Varianten
Der HHW 110 Falke wurde in vielen militärischen, aber auch zivilen Varianten gebaut.
HHW 110 A Falke
1979 wurde die erste Variante HHW 110 A bei den Heeresfliegern eingeführt. Die HHW 110 A war als Transpothubschrauber für Kampfeinsätze vorgesehen und verfügte über zwei fest montierte MG 44.
HHW 110 B Seefalke
Die Marine erhielt ihren ersten HHW 110 B „Seefalke“ 1980. Der Seefalke war als Transport- und Aufklärungs- und Kampfhubschrauber für Schiffe ab der Fregattengröße vorgesehen. Dazu verfügte er über verbessertes Radar und konnte Torpedos tragen.
HHW 110 UB Seefalke
1989 folgte der HHW 110 UB Seefalke als Konversation des HHW 110 B Seefalken zur U-Boot-Jagd. Dieser wurde vor allem in Trägerkampfgruppen verwendet.
HHW 110 C Wanderfalke
Die Luftwaffe erhielt im November 1982 ihre eigene angepasste Version HHW 110 C als Lasten- und Transporthubschrauber. Diese verfügte über keinerlei fest Bordbewaffnung, dafür aber über eine veränderte Antriebswelle, die das Heben höherer Lasten, auf Kosten der Geschwindigkeit erlaubte.
HHW 110 D Falke
In den 80er Jahren wünschten sich sowohl Luftwaffe, als auch Heer eine leistungsfähigere Version des Falken. 1990 wurde daraufhin die D-Version eingeführt. Diese war nun für Luftwaffe und Heer gleichermaßen mit zwei MG 44 und zwei Luft-Luft-Raketen des F1LLRS, einer Version der Fliegerfaust 1 bewaffnet und verfügte über leistungsstärkere Triebwerke.
HHW 110 E Seefalke
Die HHW 110 E war schließlich das Marineäquivalent zur HHW 110 D mit zusätzlich verbessertem Sonar. Anstelle der Lindwurm-1-Raketen trug sie weiterhin Torpedos.
HHW 110 F Merlin
Für die Marineinfanterie und das Marinespezialkommando wurde in den 90er Jahren eine Kampfunterstützungsvariante der Falken entwickelt und 2001 ausgeliefert und soll spezielle Kommandooperationen ermöglichen.
HHW 110 G Falke
2009 wurde schließlich die noch einmal überarbeitete G-Version bei Luftwaffe und Heeresfliegern eingeführt. Sie ist mit einem völlig neuen Selbstverteidigungssystem gegen Boden-Luft-Lenkwaffen ausgestattet und verfügt über eine verbesserte Elektronik.